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Semesterausstellung 2021 Fakultät Gestaltung

Freitag, 5.2.21
ab 12.45h Livestream
Samstag, 6.2.21
ab 12.00h Livestream

MA Abschlussarbeiten Informationsdesign

Fragile Welten Grafik-Design Prof. Christoph Barth

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Ein freier und experimenteller Kurs analysiert und staunt über unsere unruhig flirrenden Zeiten und fantasiert dabei in alle möglichen Richtungen.
Die Projekte bearbeiten zwischenmenschliche Kompliziertheiten, gesellschaftliche Herausforderungen sowie neue Denkweisen für Produkte.

Denkstrukturen und Handlungsmuster werden auf kreative Weise deutlich gemacht.

Tell me a story! Illustration Prof. André Rösler

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Wir leben in Geschichten, wir erzählen uns Geschichten, wir sind Geschichten.

In diesem Kurs haben wir uns mit dem Erzählen von Geschichten in Bildern befasst. Der Ausgangspunkt unserer Projektarbeit war eine frei gewählte, erfundene oder auch gefundene Erzählung. Wir haben den gesamten Prozess der illustrativen Projektarbeit, von den ersten Skizzen, bis hin zum fertigen Layout durchlaufen. Vom klassischen Bilderbuch, über Comic bis hin zu textbegleitenden Illustrationen sind eine Vielzahl unterschiedlicher Konzepte für Bilderzählungen entstanden.

Es galt dabei die Grundlagen der sequentiellen bildlichen Narration für das eigene künstlerische Schaffen zu erproben: die Dramaturgie, die Darstellungsformen der handelnden Charaktere, die Szenarien, der Zeitverlauf im Bild, die Erzählperspektive…

(Re-)Thinking Photography: Narrative Strategien Fotografie Prof. Johanna Diehl

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Das Seminar Re-Thinking Photography ist auf eine intensive Auseinandersetzung mit dem Medium der Fotografie ausgelegt und konzentriert sich auf subjektive Vorhaben. Im Zentrum steht die Auffassung, dass Bilder und Bildermachen das Potential haben, Welt zu erkennen und dass man bei der Fotografie von einer eigenen Form des Denkens ausgehen kann.

Eine besondere Konzentration lag in diesem Sommersemester auf den Möglichkeiten der fotografischen Narration und dem Medium des Fotobuchs. Hierzu gab es den Kurz Workshop „Erzählte Wirklichkeit –  Biografie und Narration in der Fotografie“ mit der Fotografin und Künstlerin Margret Hoppe; ein Dienstagsgespräch mit Dr. Anja Schürmann „Von schnellen und langsamen Seiten. Bewegung im Fotobuch“, sowie eine Exkursion zur internationalen Fotografietriennale RAY 2021 Frankfurt / Rhein Main.

Wirkungsvoll verpackt Grafik-Design Christina Hackenschuh

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Von der Emotion zur Verpackung

Entstanden sind drei verschiedene, informative und ansprechende Verpackungskonzepte zu einem frei gewählten nachhaltigen bzw. sozialkritischen Thema.

L’image cristal Fotografie Marcus Kaiser

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Wir entwickelten Perspektiven und Visionen auf unsere Umwelt und die Menschen in der gegenwärtigen Gesellschaft. Unsere Ideen und Konzepte setzten wir während einer „Produktionswoche“ im Kloster Windberg um.

Als Gäste hatten wir die Fotografen Florian Hammrich, Christoph Naumann und Dieter Leistner, die an den Abenden ihre fotografischen Arbeiten vorstellten und mit den Studierenden diskutieren.

24/7 – Der Tag der Illustration Illustration Florian Bayer

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Happy Internationaler Bergwerktag! Wir illustrieren uns durch fast sämtliche Jahres-, Aktions- und Gedenktage und geben Euch dabei die gesamte Bandbreite des abwechslungsreichen Illustrationsalltags. Schnell, fokusiert, tiefsinnig und haarstäubend schafft unser Kurs mit Labor-Charakter den Spagat zwischen Welttag der Jogginhose bis Anti-Discrimination-Day. Viel Spaß und verpasst dabei nicht unsere halluzinogene Comic-Anthologie, u. a.  mit dem Tiger auf der Pillenranch.

BA Abschlussarbeiten Kommunikationsdesign

Illustration / Konzeptionelles Darstellen (III) Zeichnen / Konzeptionelles Darstellen Florian Bayer

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

In diesem Kurs haben wir uns auf die Vertiefung unserer Zeichengrundlagen konzentriert. Im Zentrum standen dabei die Darstellungmöglichkeiten räumlicher Situationen. Es galt sowohl die klassischen Gesetze der Bildgestaltung zu beachten, als auch eine persönliche narrative Handschrift zu erarbeiten.

Kommt also mit auf eine Reise in die Galaxie der Spiralaugen, zum Frühstück auf den Mond, lernt den Wurm kennen, der sich nicht fangen ließ und das Kamel, das kein Kamel war. Und klärt abschließend die drängende Frage: Why Cats are Dicks.

24 Pages (Gruppe A) Typografie Prof. Uli Braun

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

Aufgabenstellung: 24 Seiten waren die »Rahmenbedingungen« für das zweite 
Typografieprojekt. 24 Seiten einer Zeitung, einer Zeitschrift, eines Magazins, eines Buchs, eines Buchobjekts, eines Leporellos … Die Variable des Projekts bildete das individuelle Konzept. Die zweite Konstante lag in der Fokusierung auf die typografische Umsetzung des jeweiligen Inhalts. Entstanden sind unterschiedlichste Printmedien zu einer großen Bandbreite von individuellen Themenstellungen.

MARKEN.STRATEGIE [NARRATIVE BRANDING] Grafik-Design Prof. Carl Frech

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Eine Marke soll immer erkannt, aber stets neu entdeckt werden.
Die Veranstaltung beschäftigt sich mit Produkten und damit Unternehmen im Wettbewerb um Menschen, die angesprochen und verführt werden sollen. Es geht um das Phänomen Marke und um folgende Fragen:

Wie funktionieren Marke und wir entwickelt man diese? 
Gibt es dafür Methoden und Regeln?

Vor allem geht es um die Frage, wie man mit Marken Geschichten erzählt, aber auch, warum Menschen so oft auf deren Trick reinfallen.

Neben der kommerziellen Perspektive auf das Thema ist der kritische Blick wichtig, die eigene Position. Es geht um Fähigkeiten, Prinzipien und Methoden rund um das Thema Markenkommunikation zu verstehen. Damit verbunden ist der Aufbau strategischer Kompetenz zum Thema Markenentwicklung.

Text / Konzipieren und Schreiben Text Sigrid Frank-Eßlinger

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

Wie entsteht eine Geschichte? Wie recherchiere und schreibe ich eine Reportage? Die Studierenden haben sich an größere konzeptionelle Stücken gewagt und sowohl Kommentare und Glossen als auch Kurzgeschichten und Reportagen geschrieben. Neben Themenfindung und Konzeption ging es dabei auch um richtige und falsche Worte, die passende Struktur für die verschiedenen Genres und um den eigenen Stil.
⁣⁣
Im zweiten Teil des Semesters war das Ziel, Methoden kennenzulernen und anzuwenden, mit deren Hilfe sich Kommunikationskonzepte planen und entwickeln lassen. Am Beispiel des Produktes Haferdrink-Pulver haben die Studierenden Zielgruppenmethoden, Customer Journey und Design Thinking-Methoden kennengelernt und eine komplette Konzeptentwicklung mit Ideenfindung durchgespielt.

MA Psychische Resilienz Theorie Kathrin Königl

MA Informationsdesign / 1./2. Semester

 

Durch die Corona-Pandemie haben sich – oft nicht nur temporär – die Lebensumstände vieler Menschen verändert. Während einige Menschen daran verzweifeln, gelingt es anderen beinahe unbeschadet durch diese Zeit zu kommen. Doch was unterscheidet diese Menschen voneinander?
Eine mögliche Erklärung findet sich in der psychologischen Bedeutung des Begriffs Resilienz. Er beschreibt einen Prozess, in dem Menschen auf Herausforderungen und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren und Stress dadurch besser kompensieren. Das fanden wir spannend und wollten wir designerisch aufbereiten.

Im Sinne der strategischen Kommunikation stellten wir uns zunächst die Frage, welche Informationen besonders hilfreich sein könnten. Wir entschieden uns dafür: Solche, die ein Bewusstsein für diesen Prozess schaffen, und solche, die konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen (Skills vermitteln).

Entstanden sind drei Projekte, die sich dem Prozess auf unterschiedliche Weise annähern und ihm Gestalt geben.

Freiheit!? Gestaltung im Raum Prof. Claudia Frey

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Derzeit wird unsere Freiheit an vielen Stellen neu verhandelt. Dies war Anlass, Autonomie und Handlungsspielräume in unterschiedlichen Facetten genauer zu betrachten, verschiedene Perspektiven einzunehmen, zu diskutieren, zu berichten und Fragen zu stellen.

Der Kurs ließ einen weiten Spielraum sich mit dem Thema auseinander zu setzen: von philosophischen und soziologischen Betrachtungen über die Freiräumen anderer Personen und Gesellschaften bis hin zur eigenen individuellen Freiheit.
Die Wahl der Medien für eine gestalterische Umsetzung war entsprechend der Intention der Projekte frei. Es entstanden Konzepte für die unterschiedlichsten medialen Formate: Ausstellungsinstallationen, Animationen, ein Spiel, ein Magazin sowie APPs und AR Anwendungen im physischen und virtuellen Raum.

Illustration / Konzeptionelles Darstellen (I) Zeichnen / Konzeptionelles Darstellen Janik Söllner

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

Das zweite Semester Illustration stand (lose) unter dem Thema »Perspektive«; die Kursteilnehmer:innen zeichneten je eine Bilderserie zum urbanen Raum, eine zum Thema Natur, und zu einem selbst gewählten Thema. Die Art der Umsetzung, die Wahl der Zeichenmaterialien, das Format und Zielmedium waren ihnen überlassen. Es entstanden große und kleine Zeichnungen, sowohl digital als auch in Acryl oder Kreide, Collagen und Tuschezeichnungen; Skateboard-Decks und T-Shirts und eine interaktive Karte von Würzburg.

Es gibt hier einen Animationsfilm über eine verliebte Schlange, ein Kinderbuch über eine junge Kuh, die zu sich selbst findet, und ein Heft über geparkte Autos. Einen Kalender, randvoll mit abstrakten Blumen, und Geschichten über Verfolgungsjagden, Füchse, den Dschungel, die Geräusche der Stadt, riesige Pilze und abgestürzte Außerirdische.  

Viel Spaß beim Stöbern!

Typografie im Raum Typografie Christina Hackenschuh

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Der Begriff »Raum« ist vieldeutig, er reicht vom tatsächlichen haptischen Raum über den sozialen und philosophischen bis hin zum medialen Raum.

Schrift lässt sich in all diesen unterschiedlichen Räumen integrieren und gestalten. Die dabei entstehenden Möglichkeiten und Grenzen des Aufeinandertreffens von Schrift und Raum waren Inhalt dieses Kurses.

Inside-Outside Bewegtes Bild Prof. Henning Rogge-Pott & Katrin Krammer

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

Grundlagen Film: Visual Storytelling
Licht, Kamera, Schnitt, Ton, Effekte, Timing, Pacing, Rhythmus, Studio, Aussendreh und vieles mehr.
In diesem Kurs erlernen wir die Grundbegriffe des Filmemachens und beschäftigen uns mit den Möglichkeiten der visuellen Erzählung.

Welche gestalterischen und technischen Mittel stehen uns zur Verfügung? Und wie schaffen wir es, als totale Anfänger tolle Filme zu machen? Wir werden es herausfinden.

Dok. Bewegtes Bild Prof. Henning Rogge-Pott

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Short-Documentaries: mehr als einfach nur Fakten
Dokumentationen können informieren, erzählen, begeistern, emotionalisieren, unterhalten und vermitteln. Sie können all das, was Film grundsätzlich kann, nur arbeitet die Dokumentation mit der Wirklichkeit, nicht mit Fiktion. Wir werden mittels unserer eigenen Kurz-Dokus herausfinden, wie wir als Gestalterinnen unter der Verwendung von „Wirklichkeit“ kreativ und effektiv kommunizieren. Wir tauchen tief ein in die Themen, die uns persönlich interessieren und erzählen, was wir persönlich erzählen wollen. Wir verwenden die Mittel, die für uns und unsere Thema funktionieren: Film, Animation, Motion-Design, Typografie, Fotografie, Musik, Sound, Vorgefundenes, Neugeschaffenes, Inszeniertes, Wahrheiten, Lügen, Ernst und Witz…

Wir wurden dabei von dem Dokumentarfilmer und Mitorganisator des Dok-Festivals Prof. Knut Karger von der Hochschule München unterstützt.

TP Architekturfotografie Fotografie Heiko Lanio

BA Kommunikationsdesign / Alle Semester

 

Die Architekturfotografie beschäftigt sich mit der fotografi-schen Abbildung von Gebäuden. In der Entwurfs- und Planungsphase umfasst dies die Fotografie von Architekturmodellen zur Darstellung des geplanten Bauvorhabens. In der Ausführungsphase wird der Entstehungsprozess eines Bauwerkes auf der Baustelle dokumentiert.

Nach der Fertigstellung wird das Bauwerk in seinem aktuellen Zustand dokumentiert. Die Architekturfotografie steht in einer engen Beziehung zu den Genres der Sachfotografie, Industriefotografie und Landschaftsfotografie.

Die im technischen Praktika entstandenen Arbeiten zeigen neben der Diversität des Sujets auch die erfolgreiche Umsetzung von Kenntnissen der Kamera- und Beleuchtungstechnik unter Berücksichtigung fotografischer Gestaltungselemente in der professionellen Architekturfotografie,(u.a. totale Schärfe sowie selektive Schärfe, Perspektive, Ausschnitt, Gesamtaufnahme, Gebäudedetails etc.).

Illugym Illustration Prof. André Rösler

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Im Projektkurs ILLUGYM haben wir ein Semester hart an unseren illustrativen Problemzonen gearbeitet. In wechselnden Übungen, sowie in kurzen Workshop-Einheiten, haben wir uns in unterschiedlichen gestalterischen Aufgabenstellungen erprobt. Wir haben mit Bildstrategien, Materialien und Werkzeugen experimentiert. Wichtig war bei allen Aufgaben, schnell in den gestalterischen Arbeitsprozess zu kommen und in der Folge, die spielerisch experimentelle Bildproduktion beständig am Laufen zu halten. Wir haben die Ergebnisse unserer Arbeit immer wieder gemeinsam analysiert, um möglichst viel Erfahrung zu sammeln und um sicher zu stellen, dass aus unserem beflissenen Schaffen von Quantität, auch eigenständige Qualitäten erwächst.

Formen – Menschen – Architekturen Fotografie Marcus Kaiser

MA Designlabor Prof. Carl Frech

MA Informationsdesign / 1./2. Semester

 

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben. (Alexander von Humboldt)

Wir nehmen das Designlabor beim Wort: Es geht um das Ausprobieren, das Experiment, die permanente Suche nach dem Unerwarteten. Es geht um die Idee. Es geht um Ideen als kreativer Baustoff; eher als den Anfang eines Prozesses und nicht als das glückliche Ende.

Wir wollen die Veranstaltung nutzen, um die Grenzen der Masterprojekte auszuloten, aber auch, um über Grenzen zu gehen. Damit meinen wir das Potenzial des Scheiterns, welches durch das zügige Machen, das Bauen von Prototypen und damit die Betrachtung der Vorstellung und der damit verbundenen Bewertung entsteht.

Wir beschäftigen uns mit Methoden, die die Masterprojekte unterstützen. Vor allem aber geht es um individuelle Ansätze und Werkzeuge, damit eine Masterarbeit das wird, was sie werden soll: ein innovatives und kreatives Ergebnis, das zu den Herausforderungen unserer Zeit passt.

terra incognita Grafik-Design Prof. Uli Braun

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Die Aufgabenstellung lautete: »Betreten Sie Neuland! Erkunden, erforschen Sie ein Thema das Ihnen weitgehend unbekannt ist, dessen Entdeckung Sie und uns gleichermaßen inspiriert. Lassen Sie uns an Ihrer »Expedition« teilhaben, visualisieren Sie Ihre Erkenntnisse überzeugend und innovativ.«
»Isolation«, »Fusion/Kollision«, »Meer«, »Angst«, »0–9« …: Eine große Bandbreite von individuellen Themenstellungen wurden entwickelt und gestalterisch umgesetzt.

Körperhüllen: Orte der Resilienz Körperhüllen Patricia Hepp

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

„Körperhüllen: Orte der Resilienz“ war der Titel des Kurses, angeleitet von Patricia Hepp, mit dem Zusatz: „Was macht uns stark?“. Seit über einem Jahr üben wir social distancing, um unsere physische Gesundheit zu erhalten, aber die Isolation und der eingeschränkte soziale Austausch hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Psyche. Unsere mentale Gesundheit fing an Schaden zu nehmen und unsere Resilienz wurde herausgefordert.

Wir haben untersucht was uns stärken kann, um mit den überwältigenden Emotionen umzugehen, die durch diese Krise verursacht werden. Erforscht wurde wie man unsere Hüllen gestalten kann, die sich durch den Raum, die Objekte und Kleidung um uns manifestieren und diese zu Orten unserer Resilienz machen?

In den folgenden textilen Arbeiten stellen die Studierenden ihre Konzepte vor, die stärkende Lebenswelten kommunizieren, zeitgenössische Ideale und neue gesellschaftliche Werte abbilden und dabei individuelle Orte der Resilienz sind. Die Botschaften die hier kommuniziert werden, sind nonverbal und erklären sich performativ, final präsentiert in einer gemeinsamen Fashion-Show.

Make your own book! (Gruppe B) Typografie Christina Hackenschuh

Type & Sound Typografie Prof. Uli Braun

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

Typografie und Sound war das Thema des ersten Projekts.
Das Medium Plakat wird Bühne für die Inszenierung von Typografie und akustischen Phänomenen. Wie können Zeichen oder Texte platziert, manipuliert oder verfremdet werden, damit sich der Eindruck von Geräusch, Sound oder Klang einstellt? Wie wird die Botschaft plakativ in Szene gesetzt und welche weiteren grafischen Mittel können zu ihrer »Verlautlichung« beitragen?
Jeweils zwei unterschiedliche gestalterische Ansätze pro Kursteilnehmer*in wurden als A1-Plakate realisiert.

Echtzeitgesellschaft Interaktive Medien Prof. Erich Schöls

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Die umfassende Digitalisierung hat unser Leben nachhaltig verändert – unser Alltag scheint sich zu beschleunigen und zu verdichten. Wir haben uns längst daran gewöhnt, dass viele Prozesse in Echtzeit stattfinden und somit Planung und Angebot zu einem Wahrnehmungsmoment verschmelzen. Wir kommunizieren zeit- und ortsabhängig, wir tracken unsere Körperdaten beim Sport, wir verfolgen unsere Bestellungen und sind nahezu überall mit dem Internet verbunden. Wir sind also auf dem Weg in eine Echtzeitgesellschaft mit allen positiven und negativen Begleiterscheinungen. Eine Auseinandersetzung mit diesem Thema erfordert eine kritische Distanz. Man kann kaum alles gut finden, was uns die Digitalisierung täglich anbietet. Gleichzeitig aber ist die experimentelle Entwicklung neuer Anwendungen und das Aufzeigen werthaltiger Potenziale wichtig für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entfaltung.

In Rahmen dieses Projekts wurde in alle Richtungen geforscht, gestaltet und entwickelt. Das Thema »Echtzeitgesellschaft« wurde gemäß verschiedener Vorstellungen optimiert, Alternativen wurden entwickelt oder gänzlich Neues erschaffen. Viele der technischen Möglichkeiten, die uns heute durch Vernetzung, Schnittstellen (APIs) und medialer Vielfalt geboten werden, wurden genutzt.

TP M PopUp – Raum für Mozart Grafikdesign & Gestaltung im Raum Prof. Gertrud Nolte

BA Kommunikationsdesign / Alle Semester

 

Das Mozartfest Würzburg ist mit das größte internationale Mozartereignis, mit zahlreichen Konzerten, Musiklaboren, Experimenten, Hofgartenmusiken, Premieren, Artistes Étoiles usw. … und dieses Jahr wurde es 100 Jahre. Ein solches Jubiläum galt es in allem Bereichen zu feiern. Und in diesem Jubiläumsjahr sollte es noch etwas Zusätzliches, Besonderes geben: Es wurde ein PopUp-Store für die gesamte Laufzeit geplant, mitten in der Innenstadt – in einem Leerstand –, für alle Besuchertypen und Zielgruppen, ein öffentlicher Raum für Experiment und Kunst, Ki und Konzerten, Ausstellung und Begegnung. — Inkludiert wurde auch die Präsentation von Schriften aus dem Sommer 2020, die extra anlässlich des Jubiläums, inspiriert von Mozart, bei Prof. Nolte entstanden sind.

So gab es den Auftrag an uns — den Leerstand, die ehemalige Mainpostgeschäftsstelle in Würzburg, zum attraktiven, multifunktionalen PopUp zu machen, zu entwerfen, zu bauen und vor Ort zu realisieren.

Graphic Space Gestaltung im Raum Prof. Claudia Frey

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

Im Kurs wird die Komplexität visueller Kommunikation im Raum in einzelnen Schritten erkundet.

Als inhaltliche Basis für die gestalterische Aufgabe suchten wir nach spannenden Themen zu „Dimensionen unserer Lebenswelten“, die sich visuell gut dreidimensional und räumlich übersetzen lassen. Wir untersuchten, wie die Informationen im Raum mittels Typografie, Zeichen, Farben, Bildern, Formen und Materialien eindrücklich gestaltet werden kann. Interessant war vor allem die Frage, wie die Dimension und räumlich Narration die Wirkung auf den Betrachter verstärkt. Als Ergebnis entstanden Installationen, die in diesem Semester digital oder in Modellen simuliert wurden.

Critical- & Transformation Design Grafik-Design Christina Hackenschuh

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Critical Design vertritt die These, dass Design immer auch kritisch gegenüber dem eigenen Tun bleiben muss. Transformation Design begreift Gestaltung konsequent von menschlichen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen her. Das bedeutet in der Designpraxis Veränderungsprozesse zu reflektieren, initiieren und mitzugestalten. Die Student*innen konnten ihren persönlichen Fokus auf ein oder Thema ihrer Wahl setzen.

26+.ZeichenSetzen.SchriftEntwurf: für/aus/mit und in Würzburg Typografie / Zeichensysteme Prof. Gertrud Nolte

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Im bereits 12. Jahr des speziellen Kurses von Prof. Gertrud Nolte gab es erneut das Besondere: Würzburg selbst war unsere Inspirationsquelle!

Es sollte Sommer werden und wir gingen raus. Wir schauten unsere Stadt an. Wir ließen uns zeichnerisch inspirieren von Architektur und Baudetails, Säulen, Architraven, Giebeln, Bögen und Toren, Steinfigurationen, typischen Dingen unserer Stadt, vom Wein aber auch von alten Schriftzügen, vom Charakter unserer Stadt. Charaktervolle Ideen wurden daraus erkoren und dazu eindrucksvolle, funktionierende Alphabete entwickelt.

Von der Pieke des kleinen o (und dessen Schwierigkeiten, weil ›rund‹), über die von Prof. Nolte entwickelte Buchstabenkombination  ›e n o g a‹  aufwärts bis zu 26+Zeichen in klein und groß, Ziffern, Interpunktion, Ligaturen und einem kleinen Satz Sonderzeichen, wird gelernt, entworfen, verworfen – auch mal verzweifelt – immer mit Herzblut an den eigenen Charakteren gezeichnet. Jede Krümmung wird hinterfragt, jede Rundung auf ihre Punkte überprüft, Harmonien zwischen dem Buchstabenvolk gesucht und gefunden, Spacing und Kerning im Beginnerstadium runden das Programm ab und ermöglichen den Einsatz der eigenen Schrift.

24 Pages (Gruppe E) Typografie Prof. Uli Braun

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

Aufgabenstellung: 24 Seiten waren die »Rahmenbedingungen« für das zweite 
Typografieprojekt. 24 Seiten einer Zeitung, einer Zeitschrift, eines Magazins, eines Buchs, eines Buchobjekts, eines Leporellos … Die Variable des Projekts bildete das individuelle Konzept. Die zweite Konstante lag in der Fokusierung auf die typografische Umsetzung des jeweiligen Inhalts. Entstanden sind unterschiedlichste Printmedien zu einer großen Bandbreite von individuellen Themenstellungen.

In Progress Fotografie Marcus Kaiser

Licht und Schatten & Type Sequences (Gruppe C) Typografie Anna Lorey

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

Projekt 1: »Licht und Schatten«
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Licht ist in seinem Wesen nicht fassbar. Konkret wahrnehmen kann der Mensch es nur in Verbindung mit Schatten. Dies bildet das Spannungsfeld, in dem sich das erste Projekt bewegt. Das Themengebiet Licht und Schatten wurden auf das Medium Plakat übertragen und typografisch interpretiert.
Jeweils zwei unterschiedliche gestalterische Ansätze pro Kursteilnehmer:in wurden als A1-Plakate realisiert.

Projekt 2: »Type Sequences«
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Durch das Blättern der Seiten eines Printproduktes wird Spannung auf- und abgebaut. So können Seitenübergänge fließend oder überraschend sein. Jede Doppelseite bildet dabei eine einzelne Sequenz, die für sich stimmig und reizvoll ist und sich dennoch gut in das Gesamtbild einfügt.
Die Studierenden inszenieren im zweiten Projekt eine individuelle Themenstellung mit dem Fokus auf dessen typografische Anforderungen. Ob die gestalterische Umsetzung auf einer Zeitung, einem Magazins oder einem Buches beruht, ist von dem gewählten Thema abhängig.

Illustration / Konzeptionelles Darstellen (II) Zeichnen / Konzeptionelles Darstellen Prof. André Rösler

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

In diesem Kurs haben wir uns auf die Vertiefung unserer Zeichengrundlagen und Darstellungstechniken konzentriert. Die Darstellung von Natur und urbanem Raum stand dabei im Zentrum. Es galt sowohl die klassischen Gesetzte der Bildgestaltung zu beachten, als auch eine persönliche narrative Handschrift zu erarbeiten. Jeder der Studierenden hat im Verlauf des Semesters drei erzählende Projekte gestaltet.

1. Das Thema unseres ersten Kurzprojekts war die Darstellung von Urbanität in einem erzählenden Heft.

2. Das Thema unseres zweiten Kurzprojekts war die Darstellung von Natur in einem erzählenden Heft.

3. Das Thema unseres dritten Kurzprojekts wurde durch das Losverfahren bestimmt. Jeder Studierende hat sich illustrativ mit einem zufällig ermittelten Thema beschäftigt und dazu ein Leporello gestaltet.

LUV & LEE

BA Kommunikationsdesign / Alle Semester

 

Die neue 14. Ausgabe des Magazins LUV und LEE ist da.

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Click und Clack! Interaktive Medien Nobert Diedrich & Christopher Potrawa

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

Ob Informationen verständlich aufbereitet werden, eine spannende Geschichte erzählt wird oder ein sinnenhaftes digitales Tool entsteht – die Besonderheit dieses Semester war die Umsetzung eines freigewählten Themas in drei medial unterschiedlichen Anwendungen: eine interaktive Informationsgrafik, eine Website, eine App oder Installation. Gemeinsam erkundeten wir die Grundlagen des Interaktionsdesigns wie Vorhersagbarkeit, Feedback, Zeit, Form und Farbe und verschafften uns einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Potentiale von digitalen Medien. Erste Schritte in der Programmierung sowie die Benutzung aktueller Tools zur Prototypen-Entwicklung waren wichtige Bestandteile dieser ersten Experimente.

MA Projektpraxis

www . typoorte wo wie warum – Lieblingsorte in Würzburg (Gruppe D) Typografie Prof. Gertrud Nolte

BA Kommunikationsdesign / 2. Semester

 

»Dem Typovirus verfallen, dem Coronavirus trotzen« — ein übergeordnetes Motto dieses erneuten digitalen Semesters. Doch es wären keine Würzburger Nolte-Typoman:innen, wenn dies an der Freude am Buchstabendetail knabbern würde. Nicht mit uns!

Mit erneutem Eifer geht’s auf Reisen, die Buchstaben stets im Gepäck. Alle typografischen Begierden gelten ab jetzt dem einen Ort. Zwei Aufgaben zu Beginn: dem Ort einen Namen bzw. einen paradoxen Namen geben, typografisch passend auf eine aussagekräftige Abbildung gesetzt. Weitere Herausforderungen sind ein Text über den Ort, eine Informationstafel, ein Piktogramm, eine scheinbar dreidimensionale körperhafte Typografie im Bild.

Anstelle eines Wandertags zu den Typoorten wird eine komplexe typo-grafische Aufgabe vorweg gestellt: ein anschaulicher, informativer Rundgangsplan, der auch über die Beziehungen zum Lieblingsort Auskunft gibt.

Das Semester fordert viel und so wie die Aussicht oben von den Weinbergen die beste und weiteste ist, so ist auch die letzte Aufgabe, die interessanteste mit Rundumerfahrung: das gemeinsame Magazin ›WAM VI‹.
Schauen Sie, schmunzeln Sie, lernen und staunen Sie. Alles ist möglich in diesem Semesterwerk.

Formen – Architekturen – Moden Fotografie Marcus Kaiser

Perplex Grafik-Design Prof. Christoph Barth

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Das sollte im Idealfall die Reaktion auf die Kursprojekte sein:
Verblüffung, Faszination, Fassungslosigkeit, vielleicht sogar ein Gefühl der Bedrohung oder emotionales Berührtsein.

Alle Projekte sind in einem konzeptionell sehr offenen und experimentellen Prozess entstanden, erst im Verlauf kristallisierten sich die gestalterischen Lösungen heraus.

Genug! Bewegtes Bild Prof. Henning Rogge-Pott

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Ich kann’s nicht mehr hören!
Schluss jetzt. Ein für alle mal. Ich will dieses spezielle Thema endlich aus meinem Kopf verbannen. Es soll da raus. Es soll aufhören, mich zu stressen.
Und da gibt es für mich zwei Möglichkeiten:
Ich stelle mich endlich der Sache und kläre das absolut und unwiederbringlich.
Oder ich stecke mir die Finger in die Ohren und beschäftige mich so intensiv mit etwas anderem, dass das Eine keine Chance mehr hat.
Wir knöpfen was vor, indem wir uns stellen oder flüchten. Rote Pille oder blaue Pille. Wahrheit oder Wunderland. Kampf oder Eskapismus.
Hauptsache: es ist endlich erledigt, vertrieben, aufgelöst, geklärt.

MIX.ABILITY Grafik-Design Prof. Carl Frech

BA Kommunikationsdesign / 4.-7. Semester

 

Warum wird die Welt immer wieder neu gestaltet? Warum muss immer alles neu erfunden werden? Nur weil es uns langweilig wird mit dem Bekannten? Oder haben wir einen Plan?

Wir fragen, wie Ideen in die Welt kommen die oft so naheliegend scheinen? Warum bin ich nicht darauf gekommen? Oder hatte ich eine Ahnung zu einer Lösung für ein Problem, habe es dann aber nicht weiter verfolgt.

Wir fragen, warum Menschen plötzlich etwas schön finden, was sie vor Kurzem noch seltsam fanden. Warum gefällt uns mal das eine und im nächsten Jahr was ganz anderes? Wie entstehen diese Bewegungen, diese Trends, denen wir kaum entkommen?

Es geht um Innovationen und Ideen und um das Verständnis zu einer visuellen Welt, die sich permanent verändern muss, um wahrgenommen zu werden. Und es geht um Dinge, die sich scheinbar nie ändern. Das ist doch alles seltsam.

TP Aktzeichnen Illustration Prof. André Rösler

BA Kommunikationsdesign / Alle Semester

 

Zeichnen ist ein Muskel! Wir trainieren, wir schauen genau hin. Wir überprüfen Proportionen, tasten Oberflächen ab und spüren Bewegungen und Spannungen nach. Der Körper ist komplex und der Prozess des Zeichnens lebt von unsere Konzentration im Moment, denn die Linie offenbart mit seismographischer Präzision unsere Haltung. In diesem Semester konnten wir nicht wie gewohnt, im Fotostudio der Hochschule zeichnen. Dennoch haben wir uns gemeinsam auf das online Experiment eingelassen und erprobt wie sich unsere zeichnerischen Prozesse durch die mediale Vermittlung verändern.