bergwerk.fhws.de
SemesterAusstellung
Fakultät Gestaltung
Würzburg
7. & 8. August2020.2

Semesterausstellung

7. & 8. August

Freitag & Samstag

nur online

 

×

ZULETZT LIVE

Samstag 22:00 Uhr
JAN, DJ-Set

×

Live-Stream im Re-Live

Alle Vorträge unserer Studierenden gibt es
für begrenzte Zeit im Re-Live zu sehen auf:
vimeo.com/fakultaetgestaltungwue

×

Alles hat ein Ende

Danke für zwei tolle Tage,
viele spannende Projekte,
interessante Vorträge
und zahlreiches Feedback
Freut euch auf nächstes Jahr.
Stay cool, stay safe!

×

Schön, dass Du da bist!

Abschlussarbeiten, Studien-

und Semesterarbeiten,

Vorträge von Studierenden,

Live-Musik & viel zu Entdecken

×

Rede mit uns

Lass viele Kommentare

da und sprich mit uns

über spannende Projekte

×

Passionen Grafik-Design Prof. Uli Braun

Schreib-weise Text Sigrid Frank-Eßlinger

BA / 2. Semester

 

Wie entsteht eine Geschichte? Und wie schafft es ein Text, Bilder in die Köpfe der Leser*innen zu zaubern? Die Studierenden des zweiten Semesters haben das im Textkurs ›Schreib-weise‹ an fremden Text analysiert, dann selbst ausprobiert und versucht, einen eigenen Stil zu entwickeln. Und weil Schreiben auch Handwerk ist, ging es dabei auch um richtige und falsche Worte, Konzeption, Struktur und die verschiedenen Genres mit ihren Regeln und Bedürfnissen.

Wir haben uns angeschaut, wie Autor*innen mit Worten spielen und eine Geschichte aufbauen, uns aber auch mit Textkorrektur und Qualitätsmerkmalen befasst. Aus der Beschäftigung mit dem Thema Journalismus und journalistischen Textformen entstanden Reportagen und Portraits. Die Student*innen haben ein selbstgewähltes Thema recherchiert, strukturiert, komplett geschrieben und überarbeitet. Die großen Texte sollen in lebendiger Mischung Menschen und Situationen beschreiben und zugleich Hintergrundinformationen zum Thema vermitteln.

Formen, Architekturen, Moden Fotografie Marcus Kaiser

Lost in Music Bewegtes Bild Prof. Henning Rogge-Pott

Illustration Konzeptionelles Darstellen Gruppe 2 Illustration Janik Söllner

BA / 2. Semester

 

Dieser Illustrationskurs beinhaltete drei Projekte, je in Form eines Heftes, die jede*r Studierende selbst frei interpretierte: Zunächst ein Heft zum Thema »Stadt und urbaner Raum«, eine Bildserie zum Thema »Natur« (woran kursübergreifend mit den anderen beiden Illustrationskursen des zweiten Semesters gearbeitet wurde), und einem freien dritten Thema.

Es entstand ein buntes Potpourri kleiner Projekte, voll von interessanten Bildideen und verschiedenen Zeichenstilen. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Illustration Konzeptionelles Darstellen Gruppe 3 Illustration Tatjana Prenzel

BA / 2. Semester

 

In diesem Illustrationkurs wurden insgesamt je drei Hefte von allen Student*innen zu folgenden Themenbereichen erstellt: >Stadt/ UrbanNatur< mit den Unterthemen Wüste, Gebirge, Dschungel und Unterwasserwelt. (In Zusammenarbeit mit den anderen beiden Illustrationskursen) und ein individuell frei gewähltes Thema.

Bei der Erstellung der Hefte stand vor allem der Bildaufbau und die Entwicklung von Bildideen im Fokus, welche die Narration für das Heft leiten sollten. Die durch die Student*innen in Projektarbeit erstellten Ergebnisse zeigen mit der großen Bandbreite in der Vielfalt der Ideen und Stile die große Kreativität der Student*innen bei der Umsetzung.

Luv & Lee

BA / Alle Semester

 

Normalerweise erscheint unter dem Namen Luv & Lee das Semestermagazin der FHWS Fakultät Gestaltung. In diesem Jahr gibt es aufgrund der Pandemie leider keine Printausgabe. Der Release findet über die Website der Fakultät und die Luv & Lee Instagrampage statt. Studierende aus allen Semestern haben sich online zusammengefunden und Arbeiten zum Thema „Die vier Elemente” gestaltet.
Ob Grafikdesign, Fotografie oder Bewegtbild — der inhaltliche Rahmen bietet reichlich Raum für visuelle Experimente.

Abschlussarbeiten Kommunikationsdesign

Abschlussarbeiten Informationsdesign

Designlabor Christina Hackenschuh

MA / Alle Semester

 

Das Designlabor stand im Kontext des jeweiligen Masterthemas der Studenten und war gleichzeitig Raum für einen inspirierenden Austausch miteinander.
Auf dieser Plattform wurden sie durch die individuellen Recherchen, experimentelle Ansätze und Umsetzungen begleitet. Es öffneten sich neue Blickwinkel für das jeweilige Masterthema.
Mit Experimenten – von bis zu drei Kurzprojekten – erforschten sie gemeinsam den gestalterischen Prozess im Sinne eines »Labors«.
Medial umfassten die Projekte Plakate, Magazine, Bücher, digitale Anwendungen und Animationen.

Projektpraxis 2

Transformation, Spekulation, Social Design Grafik-Design Dr. Judith-Frederike Popp & Christina Hackenschuh

BA / 4. & 6. Semester

 

Wir leben in einer Zeit, die vor globalen Herausforderungen in Bezug auf ökologische Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit steht. Gleichzeitig werden die Elemente unserer Wirklichkeit in einem kaum zuvor bekannten Ausmaß von Designentscheidungen bestimmt.
Vor diesem Hintergrund beschäftigte sich dieser Kurs mit den folgenden Fragen:
Welche Verantwortung tragen Gestalter*innen dafür, die aktuellen Herausforderungen in ihrer Arbeit zu berücksichtigen? Welche Möglichkeiten gibt es, in der individuellen Designpraxis für eine Lösung allgemeiner Herausforderungen und Probleme einzutreten? Welche Rolle spielt dabei die Reflexion von Vergangenheit und Zukunft? Wie wichtig ist eine Balance von Positivität und Negativität? Wann ist es sinnvoll, neutral zu bleiben? Wie viel Reduktion muss heutzutage sein?
Die Kursarbeit brachte Theorie und Praxis zusammen: Der Diskussion von Texten und bestehenden Projekten aus Kunst und Design folgte die Erarbeitung von eigenständigen Projekten in den Bereichen Transformationsdesign, Spekulationsdesign und Social Design. Medial umfassen die Projekte Magazine, Bücher, digitale Anwendungen und Animationen.

Stadt–Land–Fluss Interaktive Medien Nobert Diedrich & Christopher Potrawa

BA / 2. Semester

 

Der Kurs beschäftigte sich mit urbanen und ruralen Räumen im weitesten Sinne. Es entstanden Anwendungen die experimentell, spielerisch und innovativ sich verschiedenen Themenfeldern des Interaktionsdesign nähern: von informativen, datengetriebenen Anwendungen über Storytelling bis hin zu interaktiven Animationen verschafften wir uns innerhalb der Projekte einen Überblick der aktuellen digitalen Technologien und gestalterischen Grundlagen.
Ob hochaktuelle Covid-19 Anwendungen, die Besonderheiten des bayrischen Dialekts oder eine Reise durch die Weinberge: digitalen Technologien wurden bewusst genutzt um zu experimentieren, Neues zu erfahren und im besten Fall eine innovative Handlung zu ermöglichen. Wir konzipierten, visualisierten und programmierten unsere erste eigene Anwendung.

Why do Designers wear black? Grafik-Design Patrica Hepp

BA / 4. & 6. Semester

 

„Why do Designers wear black?“ ein Designprojekt mit Patricia Hepp. Die Frage nach der schwarzen Kleidung der Kreativen gab nur den Einstieg in die Welt der Farben und eröffnete ein Fragenlabor zum Umgang mit Farbe im Design. In einer Reihe von analogen Übungen und Kurzprojekten wurde die Gestaltung mit Farbe untersucht und erprobt, welche unterbaut wurden von Vorlesungen zu den verschiedenen Aspekten um Farbe in Wissenschaft und Kunst. Als erste Näherung haben wir ein Kompendium der individuellen Lieblings-Farbkombinationen zusammengestellt. Jeder fotografierte interessante Farbzusammenstellungen in nächster Umgebung. Über diese Drucksache wurde erfahren wie sich analog wiedergegebene Farbe im Vergleich zu Lichtfarben beim digitalen Gestalten verhält. Das Hauptprojekt befasste sich mit Farbatmosphären im Raum. In eine, im Team gestaltete Rauminstallation wurden individuell erstellte Filme zu einzelnen Farben projiziert, und dann wiederum abgefilmt zu einem gemeinsamen Film zusammengeführt.

Der unsichtbare Feind Interaktive Medien Prof. Erich Schöls

BA / 4. & 6. Semester

 

Viren – faszinierend und oft gefährlich

SARS, EHAC, MERS, COVID-19, … die Liste der Viren ist lang. Immer wieder tauchen bekannte, veränderte oder auch neue Virentypen auf und sorgen für Unruhe und bisweilen auch Panik.

Obwohl die bei uns sehr stark verbreitete Virus-Grippe jährlich mehr Todesopfer fordert, scheinen die in den Medien permanent diskutierten »neuen Gefahren« mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Als letzte weltweite Pandemie forderte die Spanische Grippe vor ziemlich genau 100 Jahren etwa 50 Millionen Menschenleben und gilt bis heute als schwerste Seuche. 

Wie so oft aber scheint sich die Panik schneller auszubreiten, als die Viren selbst. Das hat viel mit der medialen Präsenz und der Berichterstattung zu tun – und natürlich verkaufen sich dramatische Geschichten viel besser als rationale. Eine unaufgeregte, interessante und nachvollziehbare Aufklärung ist also mehr als notwendig, um abseits der Hysterie richtig zu informieren.

Wir wollen uns in diesem Semester mit Viren, ihren Strukturen, ihrem Wirken oder ihrer Ausbreitung beschäftigen. Suchen Sie sich zu diesem Dachthema ein Gebiet, das Sie genauer beleuchten und entsprechend vermitteln. Am Ende sind echtzeitige Informationsgrafiken genauso denkbar, wie in VR erlebbare Virenmodelle oder augmentierfähige Objekte …

(Re-)Thinking Photography Fotografie Prof. Johanna Diehl

BA / 4. & 6. Semester

 

Das Projekt „(Re-)Thinking Photography – Fotografische Praxis“ begleitete eine Gruppe Studierender, die eine intensive Auseinandersetzung mit dem Medium der Fotografie suchten und subjektive Vorhaben umsetzen wollten. Im Zentrum der Lehre der Fotografie steht die Auffassung, dass Bilder und Bildermachen das Potential haben, Welt zu erkennen und dass man bei der Fotografie von einer eigenen Form des Denkens ausgehen kann. Und dass es insbesondere in Zeiten populistischer Zuspitzung, immer auch um die eigene Haltung, um eine Ethik des Bildermachens gehen muss, sowie um die „Zumutung“, die Komplexität der Wirklichkeit nicht zu vereinfachen, sondern im Bild zu lassen. In einer Atmosphäre kooperativen Lernens erarbeiten wir uns neben dem sukzessiven Erarbeiten der individuellen Projekte eine Bandbreite an fotografischen Sichtweisen, die von dokumentarischen Narrativen bis hin zu experimentellen Bildproduktionen reichte. (Re-)Thinking Photography ist als fortlaufendes Format angelegt.

HIRNGESPINSTE! Grafik-Design Prof. Christoph Barth

BA / 4. & 6. Semester

 

Warum sind wir Menschen und all die von uns geschaffenen Dinge und Prozesse um uns herum eigentlich so, wie sie sind?

Ein sehr freier und experimenteller Kurs analysiert und wundert sich über unsere Zeit, fantasiert in alle Richtungen und versucht, ganz neue Angebote an die Welt zu machen.

Und alles, wirklich alles, konnte uns dabei ein Thema werden!

Von den kleinsten zwischenmenschlichen Handlungen, über Dinge zu Produkten, bis hin zu wirklich großen und komplexen Überlegungen.

Medial und umsetzungstechnisch war alles möglich!
Bilder und Texte, Virtuelles wie Gebautes, Digitales wie Analoges.

Photography is a secret Fotografie Prof. Johanna Diehl

BA / 2. Semester

 

In dem Grundlagen-Seminar „Photography is a secret“ reflektierten wir die Fotografie als ein Medium, das nicht nur dokumentiert, sondern durch ihr Bild eine Welt schafft, ihre eigene Wahrheit hat. „A photograph is a secret about a secret, the more it tells you the less you know.“ (Diane Arbus)
Mittels virtueller Ausstellungsbesuche, Präsentationen, Fototheorie Lese-Sessions, Übungen, intensiver Betrachtungen und Diskussionen erarbeiten wir uns sowohl ein Wissen über das Wesen der Fotografie, fotografische Positionen, als auch eigene Möglichkeiten, mit Fotografie zu denken und zu arbeiten.
Jede/r Studierende entwickelte im Verlauf des Semesters ein umfangreich angelegtes individuelles Projekt – jeweils flankiert von den Fragestellungen: Wie und was können wir in Fotografien lesen? Inwiefern ist die Fotografie eine Abstraktion der Wirklichkeit? Inwiefern hat die Rezeption von Fotografien ihre eigene Wahrheit? Wie kann ich selbst mit Bildern Welten schaffen?

Grundlagen Typografie Gruppe C Typografie Anna Lorey

BA / 2. Semester

 

Der Kurs baut auf den Grundlagen Typografie im 1. Semester auf. Zwei Projekte wurden umgesetzt.

Projekt 1: Kontrastprogramm
Nah und Fern; Leicht und Schwer; Licht und Schatten;
Wo Gegensätze und Extreme aufeinandertreffen entstehen Spannungsfelder. Gerade im Gestaltungskontext ergibt sich so enormes Potential. Die daraus entstehenden vielfältigen ästhetischen, formalen oder konstruktiven Eigenschaften sind Ausgangspunkt der Ideenfindung und Konzeptentwicklung.
Das Medium Plakat wurde für die Inszenierung von »Kontrasten« mittels Typografie genutzt.

Projekt 2: Type-Sequences
Sobald ein gestaltetes Objekt oder Produkt in mehrere Teilbereiche gegliedert wird, spielen Aufbau, Reihenfolge und Dramaturgie eine leitende Rolle.
Durch das Blättern von Seiten wird Spannung auf- und abgebaut. Trotz allem gehören sämtliche Einzelsequenzen immer zusammen und bilden ein geschlossenes Gestaltungssystem. Jede Doppelseite bildet dabei eine einzelne Sequenz, die für sich stimmig und reizvoll ist und sich dennoch in das Gesamtbild einfügt.
Entstanden sind unterschiedlichste Printmedien zu unterschiedlichsten Themenstellungen.

Grundlagen Typografie Gruppe A&E Typografie Prof. Uli Braun

BA / 2. Semester

 

Zwei Projekte wurden im Kurs umgesetzt:

Projekt 1: Typotecture
Architektur und Typografie beziehen sich auf ähnliche Gestaltungsparameter wie Ordnungs-, Raster- und Konstruktionssysteme, Schichtung, Raum, Proportion, Kontrast, Gewichtung, Rhythmus, Licht … Abgeleitete Prinzipien aus Architektur und Konstruktion wurden im erweiterten Sinne auf die Gestaltung mittels Typografie übertragen. Diese vielfältigen ästhetischen, formalen oder konstruktiven Eigenschaften waren Ausgangspunkt der Ideenfindung und Konzeptentwicklung – das Medium Plakat wurde so zur Bühne für die Inszenierung von »Tektonischem« mittels Typografie.

Projekt 2: 24 Seiten – twentyfour pages
24 Seiten waren die »Rahmenbedingungen« für das zweite Typografieprojekt – 24 Seiten einer Zeitung, einer Zeitschrift, eines Magazins, eines Buchs, eines Buchobjekts, eines Leporellos …. Die Variable des Projekts bildete das individuelle Konzept. 24 Seiten, plus Typografie, plus …. Die zweite Konstante _ neben den »Rahmenbedingungen« – lag in der Fokusierung auf die typografische Umsetzung des jeweiligen Inhalts. Entstanden sind unterschiedlichste Printmedien zu einer grossen Bandbreite von individuellen Themenstellungen.

Spatial Essays Gestaltung im Raum Prof. Claudia Frey

BA / 2. Semester

 

Im Grundlagenkurs für räumliches Gestalten wurde als Basis ein Zitat, Gedicht, Textausschnitte oder ein Kurztext gesucht. Aufgabe war es, den Text räumlich-visuell zu interpretieren. Wir untersuchten, wie der Text und die Information im Raum mittels Typografie, Zeichen, Farben, Bildern, Formen im Raum Materialien eindrücklich gestaltet werden kann. Interessant war vor allem die Frage, wie die Dimension und räumlich Narration die Wirkung auf den Betrachter verstärkt. Als Ergebnis entstanden Installationen und Räume, die in diesem Semester digital oder in Modellen simuliert wurden.

The Darkness Bewegtes Bild Prof. Henning Rogge-Pott

BA / 4. & 6. Semester

 

Vom Dunklen, Bösen, Abseitigen und Abgründigen.

Schon immer verarbeiten Menschen ihre dunkle Seite: ihre Ängste, Traumata, Depressionen, Phobien, Albträume und ihre verbotenen Gedanken in Riten, Literatur, Kunst, Musik und natürlich Film. Auch wir begeben uns in das „Upside-Down“ und beschäftigen uns mit unserer „anderen“ Seite. Wir tauchen tief ein in Genres wie Horror, Schlock, Gothic, Metal, oder Fetish und finden dabei heraus, wieviel von unserem dunklen Selbst einem Publikum noch zuzumuten ist.

Grundlagen Typografie Gruppe B Typografie Christina Hackenschuh

botschaften Cursus Noltae Prof. Gertrud Nolte

BA / 4. & 6. Semester

 

»wachsen — werden — wirken im Kommunikationsdesign: Prof. Gertrud Nolte und ihre reifenden Jahrgänge«

Ein Ausstellungsprojekt – ein Projekt für eine Ausstellung mit den entstehenden Werken – eine Ausstellung über die Lehre von Prof. Gertrud Nolte aus den vielen Jahren und Jahrgängen und ihren eigenen Werken – sowie ganz wichtig: die in diesem Semester erarbeiteten freien Projekten der ›gereiften Jahrgänge‹ des vierten, sechsten und höheren Semesters immer in Bezug zum Ausstellungsort, dem Spitäle in Würzburg (schönste Galerie Mainfrankens, mit einzigartigem Flair, vielfältigen Möglichkeiten, Heimat der VKU (Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens, gerade 100 Jahre alt geworden)), zur Kunst, zur Stadt Würzburg, zu aktuellen Themen, die die Studierenden gerade bewegen und lohnenswert sind für die Besucher.

Die Themenwahl ist vielfältig wie die Kurszusammensetzung und drückt sehr viel Persönlichkeit der Teilnehmer aus. Faszinierend zu sehen, wer, wie, in welchem Bereich experimentell, recherchelastig, detailliert oder im großen Wurf, provokativ oder eher still zum Schauen und Verstehen, konzipiert und entworfen hat.

Papa, ich werd‘ Youtube Star! Illustration Florian Bayer

BA / 4. & 6. Semester

 

Berufswelten

Mysteryshopper, Survivaltrainer, Stuntwoman, Spielerfrau, Spielerinnenmann, Tagebaubaggerführer, Security, Seenotretter, Tatortreiniger, Heimleiter, Pflegekraft, Hebamme, Bundeskanzlerin

Welche Welten und Biographien, welche Motivationen und Frustrationen verbergen sich hinter Berufen, die wir meinen zu kennen, von denen wir noch nie gehört haben, die wir nie bemerken oder in die es uns vielleicht auch gerne verschlagen würde?

Jeder Berufsalltag hat seine eigenen Abenteuer und verdichtet auf individuelle Weise die Diskurse unserer Zeit – hier finden wir im Kleinen wie im Großen Genderthemen, Migrationsfragen, gesellschaftliche Drifts, Klimakatastrophen.

Das Lügen der Anderen Grafik-Design Christina Hackenschuh

BA / 4. & 6. Semester

 

Alle Menschen tun es, aber unterschiedlich. Ist unser Umgang mit Lügen kulturell geprägt? Wie werden Lügen in unterschiedlichen Kulturen bewertet?
Wie lügen Menschen? Kann man es schaffen immer ganz ehrlich zu sein? Machen kleine Notlügen der Alltag einfacher?
Wie werden Lügen in der Politik, in der Wirtschaft, im Journalismus und in unserer Gesellschaft eingesetzt? Wann werden Lügen in unserer Gesellschaft akzeptiert?
Wie werden wir durch Lügen visuell manipuliert?
Mit diesen und weiteren Fragen haben wir uns in diesem Kurs auseinandergesetzt.
Die Studenten konnten ihren persönlichen Fokus auf ein oder mehrere Themen ihrer Wahl setzen. Freie Medienwahl.

In Progress Fotografie Marcus Kaiser

Science Exhibition Gestaltung im Raum Prof. Claudia Frey

BA / 4. & 6. Semester

 

AUSSTELLUNGSKONZEPT

Die Forschungen zu Chromosomen und Zellteilung THEODOR BOVERIs (1862-1915) bilden wichtige Grundlagen für den heutigen Stand der Wissenschaft. Eine neue Dauerausstellung im Foyer des Biozentrums der Uni Würzburg soll seine Pionierleistung würdigen. Besucher und Besucherinnen erfahren hier zukünftig mehr über sein Leben und die Bedeutung seiner Forschung für die heutige Biologie und Medizin. Das kleine Kursteam entwarf in enger Zusammenarbeit mit dem Studiengang MUSEOLOGIE und dem THEODOR-BOVERI-INSTITUT (Biozentrum der Uni Würzburg) ein Ausstellungs- und Vermittlungskonzept. Ab Herbst 2020 soll das Ausstellungskonzept real umgesetzt werden.

Und dann? Bewegtes Bild Prof. Henning Rogge-Pott & Katrin Krammer

Illustration Konzeptionelles Darstellen Gruppe 1 Illustration Janik Söllner

26+.ZeichenSetzen.SchriftEntwurf: für/über/mit Mozart Typografie Prof. Gertrud Nolte

BA / 4. & 6. Semester

 

Seit elf Jahren gibt es bei Prof. Gertrud Nolte diesen neu eingeführten Kurs in Schriftentwurf an der Fakultät.

Das Besondere in diesem Semester:

Teilnahme an der Aktion »100 für 100« des Mozartfestes Würzburg zum 100jährigen Jubiläum 2021, d.h.: die Charakterwahl wird von Mozart, seinem Leben, seiner Zeit, seinen Besonderheiten, den Kompositionen, … inspiriert. Charaktervolle Ideen wurden erkoren und dazu eindrucksvolle, funktionierende Alphabete entwickelt.

Von der Pieke des kleinen o (und dessen Schwierigkeiten, weil ›rund‹), über die von Prof. Nolte entwickelte Buchstabenkombination ›e n o g a‹ aufwärts bis zu 26+Zeichen in klein und groß, Ziffern, Interpunktion, Ligaturen und einem kleinen Satz Sonderzeichen, wird gelernt, entworfen, verworfen – auch mal verzweifelt – immer mit Herzblut an den eigenen Charakteren gezeichnet.

Jede Krümmung wird hinterfragt, jede Rundung auf ihre Punkte überprüft, Harmonien zwischen dem Buchstabenvolk gesucht und gefunden, Spacing und Kerning im Beginnerstadium runden das Programm ab und ermöglichen den Einsatz der eigenen Schrift.

Kämpfen Illustration Florian Bayer

BA / 4. & 6. Semester

 

Wie – wozu – wofür – wogegen

Welchen Beitrag kann die Illustration zu Themen der Zeit leisten? Wie kann sie visualisieren? Will sie mitkämpfen oder abbilden? Welche Haltung kann die Illustrator*in im Diskurs einnehmen?

Visualisiert oder narrativ, bewegt oder geschnitzt, humorvoll oder wütend, pazifistisch oder mit blauen Flecken – hier war vieles möglich. Lasst Euch überraschen, wo die Reise hinging…

#kampfakademieamberg #kontrovers #reibung #morelove #gegeneinander #miteinander #schweinehund #verteidigung #angriff #illustratorsforfuture #jiujitsuninjutsusumō #position #haltung #kampagne #experiment #recherche #autorenschaft #kompostion #stilsprache #bildsprache #kompositiostechniken #produktionstechniken #storytelling #narration #formalkonzepte #hashtagssindso2015

L’IMAGE CRISTAL Fotografie Marcus Kaiser

BA / 4. & 6. Semester

 

Projekt im Kloster Windberg
LANDSCHAFT – MENSCHEN IM BILD – VISIONEN

# Fotografie, Film, Performance, Objekt, Zeichnung

Inspiriert von dem Spielfilm „Herz aus Glas“ (1976) von Werner Herzog entwickelten wir Perspektiven und Visionen auf die Landschaft und die Menschen in der gegenwärtigen Gesellschaft. Werner Herzog stellt die Figur des „Mühlhiasl“ und dessen Zukunftsvisionen in den Mittelpunkt seiner Erzählung über eine Glashütte rund um das Kloster Windberg. In diesem Zusammenhang haben wir im Vorfeld insbesondere den Begriff des „Kristallbildes“, den Gilles Deleuze in seinen Schriften Bewegungsbild und Zeitbild (Kino I und II) geprägt hat, diskutiert.

Im Zuge der Ende März 2020 eingetreten Dystopie der Pandemie war es bis 10 Tage vor Abreise ins Kloster unklar ob eine Projektphase im Bayrischen Wald stattfinden wird. Daher sind auch Projekte unabhängig und frei von der ursprünglichen Thematik realisiert worden.

GEGEN DIE SCHWERKRAFT! Grafik-Design Prof. Christoph Barth

BA / 4. & 6. Semester

 

Die aktuelle Lage ist nicht einfach.
Politisch nicht, klimatechnisch nicht, wirtschaftlich nicht, gesellschaftlich nicht.
Ein Großteil der öffentlichen Kommunikation berichtet permanent
aus all diesen Krisenfeldern und man kann den Eindruck gewinnen, dass wir nirgendwo mehr an Verbesserungen glauben können.

Das ist fatal!

Dieser Kurs will diesem Szenario etwas entgegensetzen!
Wir wollen zeigen, dass „Design als Zukunftskraft“ eine wichtige Rolle einnehmen kann bei dem Versuch, Menschen konstruktiv zu mobilisieren.

Wir wollen inspirieren und dazu anregen, jedem Einzelnen und unserer Gesellschaft insgesamt viel mehr zuzutrauen als den derzeitigen Status Quo. Im Kleinen wie im Großen!

WAS BLEIBT? Gestaltung im Raum Prof. Claudia Frey

BA / 4. & 6. Semester

 

Vergessen, Erinnern, Gedenken – das Bewusste und Unterbewusste, Rationales und Emotionales fließen zusammen. Dabei bedienen wir uns oft memorialer Zeichen, Riten, Texte, Orte und Speicher. Die Erinnerung schafft und konstruiert unsere Identität und befähigt uns Zukunft zu gestalten. Die im Kurs entstandenen Projekte nehmen eine bestimmte Facetten des Erinnerns in den Focus. Dabei kann das individuelle Erinnern genauso eine Rolle spielen wie das kollektive Gedächtnis oder Erinnerungsspeicher im weitesten Sinn.
In räumlichen Installationen und Ausstellungskonzepten werden die verschiedenen Themen erfahrbar.

Grundlagen Typografie Gruppe D Typografie Prof. Gertrud Nolte

BA / 2. Semester

 

»www . typoorte wo wie warum – Lieblingsorte in Würzburg 2020«

»Dem Typovirus verfallen, dem Coronavirus trotzen« — ein übergeordnetes Motto dieses digitalen Semesters. Pünktlich kam der Lockdown. Doch es wären keine Würzburger Nolte-Typomanen, wenn dies an der Freude am Buchstabendetail knabbern würde. Nicht mit uns!

Mit erneutem Eifer geht’s auf Reisen, die Buchstaben stets im Gepäck. Alle typografischen Begierden gelten ab jetzt dem einen Ort. Zwei Aufgaben zu Beginn: dem Ort einen Namen bzw. einen paradoxen Namen geben, typografisch passend auf eine aussagekräftige Abbildung gesetzt. Weitere Herausforderungen sind ein Text über den Ort, eine Informationstafel, ein Piktogramm, eine scheinbar dreidimensionale körperhafte Typografie im Bild.

Anstelle eines Wandertags zu den Typoorten wird eine komplexe typo-grafische Aufgabe vorweg gestellt: ein anschaulicher, informativer Rundgangsplan, der auch über die Beziehungen zum Lieblingsort Auskunft gibt.

Das Semester fordert viel und so wie die Aussicht oben von den Weinbergen die beste und weiteste ist, so ist auch die letzte Aufgabe, die interessanteste mit Rundumerfahrung: das gemeinsame Magazin ›WAM V‹.

Schauen Sie, schmunzeln Sie, lernen und staunen Sie. Alles ist möglich in diesem Semesterwerk.

Message to the Future Grafik-Design Patrica Hepp

BA / 4. & 6. Semester

 

„Message to the Future“ war Titel des Kurses, angeleitet von Patricia Hepp, mit dem Zusatz: „was uns als Botschaft wichtig und erhaltenswert erscheint“, in der Kursreihe „Körperhüllen“. „Körperhüllen“ beschreibt alles was uns umgibt, der gestaltete Raum, die soziale Konstruktion, die visuelle Kommunikation mittels unserer Hüllen. Sie sind die Schichten die unseren Körper und unsere Persönlichkeit umhüllen, als zweite Haut unsere textilen Hüllen, unsere Kleidung, und damit auch die Dinge die wir wählen, die wir auf uns beziehen, Räume die uns umgeben. Wir setzen Statements über uns selbst und über unsere Lebenswelten mit dem was wir an uns tragen, und kommunizieren was uns wichtig ist.
In den entstandenen textilen Arbeiten wird über eine Zukunft spekuliert, in der das was uns heute erhaltenswert erscheint, sinnvoll weiterentwickelt wird und neue überlebensfähige Konzepte aufgebaut werden. Die Impulse für unsere zukünftigen Handlungsweisen sind nonverbal und erklären sich performativ in einer gemeinsamen Fashion-Show.