32 Dinge

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Wahrnehmungsexperiment


Denken Sie einmal daran, wie Sie z.B. im Supermarkt entscheiden, was in den Einkaufswagen kommt. Was bewegt sie eigentlich dazu genau diese Produkte zu kaufen? Jeden Tag sind wir tausenden von Marken und verschiedenen Produkten ausgesetzt. Die Marken dienen dem Konsumenten als Orientierung. Einige haben sich so tief in unserem Gehirn eingebrannt, dass wir ihr Branding erkennen könne, selbst wenn die Produkte nur auf ihre reine Form reduziert werden.

Welches der folgenden Produkte landet in Ihrem Warenkorb?

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„Come on, be a man!“

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In meiner Fotoserie dieses Semester habe ich mich mit der Unterdrückung von Emotionen und Gefühlen und dem übertriebenen Ausleben von männlichen Stereotypen auseinandergesetzt.

Männer* bekommen, wie Frauen* auch, von Geburt an, von der Gesellschaft auferlegt welche Art von Emotionen und Verhaltensweisen sie an den Tag legen „dürfen“. Schwäche zeigen wird meistens negativ konnotiert, was dazu führt dass Männer* ihre Emotionen selbst unterdrücken und dieses auch von anderen verlangen.

Um diesen toxischen Kreislauf zu durchbrechen, dürfen wir nicht mehr nach den repressiven Vorstellungen von Geschlechterrollen in unserer Gesellschaft streben, sondern alle unsere Individualität ausleben.

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Semesterprojekt Fotografie 2. Semester

Die Fotoreihe beschäftigt sich mit der Wahrnehmung von "Zuhause", bzw. inwiefern das eigene Zuhause den/ die Bewohner*in widerspiegelt. In diesem Zusammenhang wurden neun Personen aus meinem näherem Umfeld, aus verschiedenen Altersklassen, fotografiert. Dabei war die Wahl und Inszenierung des Zimmers in ihrem Zuhause der fotografierten Personen selbst überlassen.

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Brutalschön

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Ärger, Bewunderung, Verachtung –
brutalistische Bauwerke polarisieren

Sichtbeton, geometrische Formen, eine skulpturale Erscheinung und ein kompromissloses Offenlegen der Konstruktion sind die Hauptmerkmale des Brutalismus.
Der Architekturstil verbreitete sich Mitte der 60er-Jahre
auf allen Kontinenten und mutierte schon bald zum Paradebeispiel für schlechten Geschmack und geschei-
terte Visionen. Seine ehrliche, kraftvolle und radikale Ästhetik wird häufig als unvollendet und grob miss-
verstanden. Der Verfall und der Abriss als Konsequenz.

Doch wer bestimmt die Denkmalwürdigkeit eines Bauwerkes das nicht auf den ersten Blick gefällig erscheint? Ist es abwegig, Häuser zu bauen, welche nicht ins Stadtbild passen wollen? Sie brechen mit der Harmonie und dem seltsamen Bedürfnis nach einem hübschen Freilichtmuseum.

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SENSUS ALIENA

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Wir idealisieren die Gesichter anderer und somit werden sie für uns symmetrisch. Der menschliche Körper weist jedoch überall Asymmetrien auf. Vollkommen symmetrische Gesichter gibt es nicht.

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Semesterprojekt Fotografie

Die meisten von uns wünschen sich Normalität.
Gerade in der momentanen Pandemie ist die Sehnsucht nach „Normalem“ vielleicht so groß wie noch nie.
Dabei vergessen viele, dass nichts so subjektiv ist, wie das Wort „normal“ – bin ich normal, bist du normal, was ist normal?
In diesem besonderen, zeitlichen Kontext thematisiert diese Arbeit genau solche Fragen. Wann sind die Grenzen erreicht, in denen wir etwas noch normal finden können? Wann verspüren wir eine gewisse Abstoßung, teils kombiniert mit einer dennoch aufkommenden Faszination?
Und wenn uns das „Abnormale“ doch zu reizen scheint, warum streben dann so viele von uns nach „Normalität“?

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Ausstellungsmockup

Ausstellungsmockup

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Unser Körper begleitet uns ein Leben lang.
Wir haben ihn uns nicht ausgesucht, wir müssen lernen mit ihm zurechtzukommen. Er ist zusammengewürfelt aus den Genen unserer Vorfahren. Unser Körper begleitet uns durch gute und schlechte Zeiten. Durch Krankheit und Verletzungen. Er bekommt von uns Hass zu spüren, aber auch Liebe. Wir finden ihn hässlich und schön. Das Leben hinterlässt Spuren auf unserer Haut, Narben, Alterserscheinungen.
Er verändert sich immer und immer wieder, wird mehr und weniger. Erzeugt neues Leben. Ich habe Fotos von Menschen gemacht, die schon über ein halbes Leben auf dieser Erde sind, deren Körper sie getragen haben, durch Höhen und Tiefen.

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