Emotions. Thoughts.

1

Our thoughts often hold us back, block us and make us feel vulnerable. Sometimes they are a burden that prevent us from moving forward in our daily lives. At other times they give us peace, happiness and tranquillity. And they make us feel happy and fortunate. It's all in the mind and how you manage your thoughts at different times in your life.

Does the mind set us free or does it stop us from being free?
Five spaces where you can go in, and be there, look, walk around, see, feel, touch... and experience each of them.

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!
HALLO!
HALLO!
HALLO!

[un]free

1

Negative Freiheit – ein Möglichkeitsraum

Sucht beginnt dort, wo unser Verstand an seine Grenze gelangt, sich zurückzieht oder ganz verdrängt wird. Hierbei ist die Sucht ein ganz und gar dehnbarer Begriff. Jeder von uns ist auf eine Art und Weise nach etwas süchtig. Vielleicht ohne es zu merken. Denn selbst kleine, nahezu unscheinbare, harmlose Dinge können uns in einen Zustand des Rausches versetzen, uns scheinbar frei, vollkommen unabhängig fühlen lassen. In meinem Projekt geht es darum das Gefühl von Sucht und Freiheit am eigenen Leib zu spüren. Hierfür habe ich einen begehbaren Raum geschaffen, der beide Parameter miteinander vereint …

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

VER[N]EINT

0

EINE AUFARBEITUNG DER DDR GESCHICHTE

Das Projekt thematisiert die Zeit vor, während und nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Beim Begehen der Installation werden die Besucher:innen in das System der DDR geführt, sie tauchen in die Geschichte der Jahre 1949-1990 ein. Der erfahrbare Raum wird von Mauern begrenzt. Die dadurch entstehenden Wege ergeben einen schmalen, tunnelartigen Gang.

Neben historischen Wendepunkten, werden Erfahrungsberichte von DDR Bürger:innen, als Projektion auf den Wänden, sichtbar. Im Fokus der Gestaltung steht das Gefühl der Frei- bzw. Unfreiheit, die Abschottung von der Außenwelt, sowie das freiheitsraubende Regime der DDR. Nach dem Verlassen der Installation, betritt man den freien, offenen Raum. Dort wird man mit dem Zustand des seit über 30 Jahren vereinten, aber doch noch in Ost und West geteilten Deutschlands konfrontiert.

HALLO!

„DIE [...] "MAUER IN DEN KÖPFEN"
GIBT ES AUCH NOCH IN DIESER
GENERATION. ABER SIE IST [...]
NICHT MEHR SO HOCH UND FEST
ZEMENTIERT WIE IN VORHERIGEN
GENERATIONEN.“

Rainer Faus und Simon Storks

HALLO!

Durch den Eingang in der verspiegelten Außenfassade, betreten die Besucher:innen das DDR Regime.

HALLO!

Grundriss der Installation

HALLO!

Staatsgründung der DDR 1949

HALLO!

Das freiheitsraubende System der DDR, Beginn des Mauerbaus 1961

HALLO!

„EINE ZENSUR FINDET NICHT STATT.“

Verfassung von 1949

HALLO!

Gefüllt mit Bildern und Zitaten über das Leben in der DDR, ermöglicht diese Bilderwand einen emotionalen Einblick in das Land meiner Eltern.

HALLO!
HALLO!

HALLO!

Nach dem ersten Wendepunkt, dem Beginn des Mauerbaus 1961, betreten die Betrachter:innen einen schmalen, tunnelartigen Gang.

HALLO!

Das System "Stasi"

Neben einer umfassenden Kontrolle des gesamten Staatsapparates, der Polizisten und Soldaten oder der Betriebe, war es die Hauptaufgabe der Stasi im Inland, die Bürger der DDR zu überwachen. Jegliche mögliche Gegnerschaft sollte ausfindig gemacht werden. Dazu wurden die Massenorganisationen, wie die FDJ, überwacht und kontrolliert. Aber auch alle DDR-Bürger standen grundsätzlich unter Verdacht. Erschien etwas verdächtig oder wurde gemeldet, wurde direkt eine Überwachung eingeleitet oder der Verdächtige wurde gleich verhaftet. Dabei wurden auch Bürgerrechte missachtet.

HALLO!
HALLO!

HALLO!

Dinge wie Bananen, ein Trabbi, Markenschuhe, die Niethose (Jeans) oder westdeutsche Medien, sind für die Bewohner:innen der DDR ein Symbole der Freiheit. Es war meist sehr schwer sie zu bekommen, wodurch ein noch größeres Verlangen nach Ihnen entstand. Im Innenraum sind die Objekte durch eine Glasscheibe von den Betrachter:innen getrennt. Sie sind nah, aber doch unerreichbar.

HALLO!

Westmedien

Deutschlandfunk, RIAS, SFB, AFN und BFBS, sind als Westdeutsche Sender beliebt in der DDR aber teilweise nicht erreichbar für die Bürger:innen. In Bezug auf das Westfernsehen wurden Schülern beispielsweise diese Prüfungsfragen gestellt: Wie sieht denn die Uhr aus, die ihr immer abends beim Abendessen im Fernsehen seht, hat die Punkte oder hat die Striche? Einzig und alleine um herauszufinden ob Zuhause verbotene Medien aus dem Westen konsumiert werden.

HALLO!

HALLO!

Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es noch unzählige Klischees über Ost- und Westdeutsche.

HALLO!

Die Überreste der Mauer dienen den Besucher:innen als Sitzgelegenheit.

HALLO!

Die Objekte sind von Außen nicht hinter einer Glasscheibe platziert, sondern für die Besucher:innen einfach greifbar. Man kann sie betrachten, anfassen und herausnehmen.

HALLO!

Das die Mauer in unseren Köpfen auch über 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch vorhanden ist, bestätigt das wirtschaftliche Ungleichgewicht, das zwischen Ost- und Westdeutschland existiert.

HALLO!

HALLO!

Das Ungleichgewicht zwischen Ost und West existiert immer noch.

HALLO!

„DIE WENDE IST VORBEI,
NUN KANN SICH JEDE/R
ABWENDEN.“

Vokmar Frank

Kreativprozesse als Teil des Ganzen

Als GestalterInnen stellen wir uns täglich der Herausforderung motiviert zu bleiben, auch wenn das Projekt / die Projekte meist nicht reibungslos ablaufen. Die liebe Kreativität ist gefragt. Doch was passiert, wenn Diese nicht wie gewünscht auf Knopfdruck arufbar ist?

Bei dem Versuch frei zu arbeiten und mich dem Prozess hinzugeben hatte ich immerwieder mit mir selbst zu kämpfen – das ist hässlich, das macht keinen Sinn, was soll ich damit machen. Dies ist nicht der Versuch, sondern das Resultat von meinen Prozessen. Das Konzept des Prozesses ist, dass eine Sammlung an Arbeiten entsteht ohne auf ein finales Projekt / Produkt / Ausstellungskonzept oder Ähnliches hinzuarbeiten. Ein Sammelsorium meines kreativen seins – möglichst wertfrei.

HALLO!

Ein Kinderspiel

4

Lernt euch [neu] kennen

»Ein Kinderspiel« ist speziell für Helikopter Eltern und ihre Kinder gedacht – mitmachen kann bei dem Spiel jedoch jede/r. Es geht um Kommunikation, Spaß, Kreativität und darum, sich besser kennen zu lernen. Man agiert als Team, beantwortet Fragen, löst Aufgaben und Rätsel. Dabei geht es nicht darum, wer als erstes im Ziel ist oder wer die beste Leistung bringt – es geht darum, eine gute Zeit zusammen zu haben. Man nimmt andere Perspektiven ein, wodurch man sich im besten Fall besser versteht – warum sich das Gegenüber so verhält wie er oder sie das eben tut. Lernt euch [neu] kennen.

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!
HALLO!

HALLO!

HALLO!

Angst-Frei

0

Eine Auseinandersetzung mit der Angst in Bezug auf die Freiheit

Angst ist in den Medien überall präsent. Sie wird genutzt, um von der Politik beschlossenene Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu rechtfertigen. Ich persönlich möchte den Umstand nicht akzeptieren, dass man einer Gesellschaft Angst machen muss, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Ich möchte an den Verstand des Individuums glauben und hoffen, dass jeder zu einem vernünftigen Schluss kommen kann, wenn er sich differenziert mit einem Thema auseinandersetzt. Mein Projekt beschäftigt sich mit verschiedenen Facetten von Angst, um ihr das Handwerk zu legen. Frei nach dem Motto „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“. Dazu habe ich mich an einem experimentellen Podcastformat versucht. Zu jedem Thema schaffe ich eine dreidimensionale Skulptur. Nähert man sich einer der Skulpturen im digitalen Raum, wird ein Aspekt von Angst genauer erläutert. Im Laufe des Rundgangs soll der Zuhörer ein Stück der eigenen Freiheit neu entdecken.

HALLO!
liessmann.xyz/angstfrei

HALLO!
HALLO!
HALLO!

Im Laufe des Semesters bin ich auf mehrere Bücher gestoßen, die sich mit dem Thema Angst beschäftigen. Gelesen habe ich „Angst“ von Petra Ramsauer und „Angst und Macht“ von Rainer Mausfeld.

Meine Recherchen habe ich in fünf Texten zusammengefasst und diese eingesprochen. Die Texte werden von einem Jingle umrahmt den ich auf der Gitarre eingespielt habe.

HALLO!

HALLO!

HALLO!
HALLO!

Für mein Projekt nutze ich neben mir schon bekannten Programmen auch Blender und Unity. Mit diesen Programmen hatte ich vorher noch keine Erfahrung.

Den virtuellen Raum habe ich in Unity gebaut. Zunächst hatte ich vor, diesen Raum mit p5.js zu programmieren. Es wurde jedoch schnell klar, dass sowohl ich mit meinen Fertigkeiten als auch die Rechenleistung meines Computers hierbei an ihre Grenzen stoßen würden.

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

things of freedom

Minimalisten schwärmen davon, dass Ausmisten die
Freiheit der Moderne sei, während anderer Erinnerungs-
stücke an schöne, freie Momente in Regalen zustauben.
Medien verkaufen uns Produkte, die mit einem Gefühl
von Freiheit beworben werden. Freiheit durch den Kauf
der neuen AirPods, das Tragen des Parfums 'Libre' oder
das Fahren des BMW 4er Carbios. Sie scheint überall
zu sein, aber dann doch nirgendwo.

Der abstrakte Begriff der Freiheit wird in Objekte gepackt,
die in Wahrheit nichts anderes, als die Projektionsfäche
unserer Gefühle sind. Unsere Neigung Bedeutung,
Zufriedenheit oder Erinnerungen mit Gegenständen in
Verbindung zu setzen, hat mich dazu inspiriert genau
diese Dinge zu sammeln und unsere (Nicht-) Freiheit in
ihnen zu konservieren und sie auf ironische Weise sicht-
bar zu machen. Jedes Objekt hat das Potenzial zum
Lieblingsobjekt zu werden!

HALLO!

HALLO!

HALLO!
HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

| TOF |
Alle Objekte sind dreidimensional gescannt und
können in meiner App TOF mittels der Codierung
augmentiert werden. Durch scannen des
Codes werden die Objekte sichtbar und können
von allen Seiten betrachtet werden. Auch die
Geschichte und Erklärung der Codierung können
in der App nachgeschaut werden.
TOF soll den Betrachter emotional involvieren
und ihn über eigene Objekte nachdenken lassen,
in denen er vielleicht einen Teil seiner Freiheit sieht.
Was könnte ich ausmisten, damit ich mich freier
fühle? Welche Objekte sind mir wirklich wichtig?
Was ist mein thing of freedom?

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

| CODIERUNG |
Die Codes der Objekte werden aus verschiedenen
Parametern generiert. Alter des Objekts, Alter der
Person, Farbe des Objekts, verbundene Gefühle, Art
des Objekts beeinflussen drei Kreise in ihrer Größe,
Rotation und Verformung. Je älter und bedeutungs-
voller der Gegenstand, desto verformter und
verworrener ist der entsprechende Code. Um zu
verstehen um welches Objekt es sich handelt, muss
man es erst dekodieren und kann sich so Schritt-
weise ein eigenes Bild des Gegenstands machen.

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

BETWEEN US

2

Waffen in unserer Gesellschaft

Waffengewalt ist erschreckend präsent und die Diskussion um Waffengebrauch, Waffenbesitz und das Recht auf Verteidigung kontrovers. Dieses Projekt wirft einen hinterfragenden Blick auf drei unterschiedliche Akteure unserer Gesellschaft.‎‎‎‎‎‎
‎‎‎

Special Thanks
Mara Baues
Claudia Frey
Johannes S.
David Kühnlein
Jonathan Ziegler
Anarchoint

HALLO!
HALLO!

HALLO!

HALLO!

Grenzen der Freiheit

Derzeit existieren mehr Grenzbefestigungen auf der Welt als zur Zeit des Mauerfalls.

Die begehbare Austellung befasst sich mit dem Thema Mauern in Europa im Kontext Migration und dem Wandel des Begriffes „Festung Europa“, der zugleich einen geografischer Rahmen schafft. Es wird ein genauerer Blick auf 3 Grenzen in Europa geworfen. Welche Arten von Mauern werden eingesetzt, die nicht unbedingt physisch einer Mauer gleichen aber die selbe Sprache sprechen? Welche Geschichten und Gefühle resultieren aus den Grenzen. Neben der informativen Ebene sollen die Besucher:innen die Möglichkeit haben nachzuspüren, wie es sich anfühlt, mit der Dimension einer Mauer konfrontiert zu werden.

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

Die Austellungsmauer ist 18m lang und 4m hoch

HALLO!

HALLO!

Eingeleitet wird die Ausstellung mit einem Überblick, wo Grenzbefestigungen weltweit existieren oder in Planung sind

Anschließend verändert sich die Formgebung der Mauer. Es werden die Standorte Ungarn und Griechenland vorgestellt. Welche Arten von Grenzbefestigungen sind dort vorzufinden? Wie werden diese Befestigungen durch moderne Technik erweitert? Auch der europäische Grenz- und Küstenschutz wird genauer betrachtet. Die Organisation ist zwar keine physische Grenze aber spricht in vielen Aspekten die selbe Sprache. Durch illegale pushbacks erregt sie aktuell Aufmerksamkeit.

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

Fetische erleben und verstehen

Das Konzept einer interaktiven walkthrough Experience, die die Welt der Kinks und Fetische näher bringen soll.
Der/Die BetrachterIn dringt beim Durchlaufen immer weiter in die Welt der Taboos ein und kann sich mit steigender Intensität mit diesen auseinander setzen.
Dabei werden sexuelle „Auslebungsmöglichkeiten“ barrierefrei dargestellt und offen behandelt.

HALLO!

Grundriss

HALLO!

Die Installation besteht auf mehreren, miteinander verbundenen Räumen, die in steigender Intensität verschiedene Kinks darstellen. Zur Einführung findet man Informationen zu Safeword-Systemen und Konsens. Zudem sind alle Räume mit dem sich am Ende befindenden Aftercare-Raum verbunden, sodass zu jeder Zeit die Möglichkeit des Abbruchs besteht und die BesucherInnen nichts unfreiwillig ausgesetzt werden.

HALLO!

Precare Infoplakat (zoom in to read)

HALLO!
Conceptart – Dirty Talk

Conceptart – Dirty Talk

HALLO!

Der "Dirtytalk"-Raum erinnert an ein Megafon, das sich immer weiter verengt. Die Wände sind mit typischen "Dirty Talk"-Begriffen beschriftet und laden dazu ein noch weitere hinzuzufügen. Während dem Durchlaufen ertönen die zu lesenden Schriftzüge auch über Lautsprecher.

HALLO!

Conceptart – Shibari

HALLO!

Der "Shibari"-Raum ähnelt einem Seilgarten, den man kletternd und kriechend durchqueren kann. Außerdem bieten lose hängende Seile die Möglichkeit selbst bestimmte Shibari–Techniken auszuprobieren. Die Informationen dazu findet man, wie in jedem Raum, durch einen QR Code am Eingang.

HALLO!
Conceptart – Orgasmcontrol

Conceptart – Orgasmcontrol

HALLO!

Der "Orgasmcontrol"-Raum soll eine bewusste Reizüberflutung darstellen. Blinkende Lichter und ein unebener Boden wirken überwältigend und erzeugen Orientierungslosigkeit, sowie das Gefühl des Kontrollverlustes, das z.B. beim "Overstimulation-Play" oft ausgenutzt wird.

HALLO!
HALLO!

Der "Slave Play"-Raum zeigt einen Käfig im Käfig. Um den Raum zu verlassen muss man sich in den zweiten, sehr viel kleineren Käfig begeben. Auch hier wird der willentliche Kontrollverlust in einer BDSM-Szene dargestellt.

HALLO!

Aftercare Infoplakat (zoom in to read)