Fast Fashion – Fair Fashion

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Wusstest du, dass für die Herstellung von einem einzigen Tshirt 8000 Liter Wasser verbraucht werden?
Und das ist nicht das einzige Problem, das Fast Fashion mit sich bringt. Doch welche Alternativen gibt es?
Das und noch viel mehr in unserer virtuellen Ausstellung zu Fast Fashion und Fair Fashion.

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Wenn Blicke und Worte Grenzen überschreiten


Es scheinen unbedeutende Worte zu sein, doch hinterlassene sie tiefe Wunde bei ihren Adressat:innen. Diese Art der verbalen sexuellen Belästigung wird häufig als Catcalling bezeichnet. Abgetan als Kompliment oder blöder Spruch, wird dieser Alltagssexismus in unserer Gesellschaft nicht ernst genommen. Dabei sind die Opfer mit ihren Erfahrungen nicht allein.

Auch wir haben schon Catcalling erfahren und wissen wie
es sich anfühlt, wenn Worte, Blicke und Gesten Grenzen überschreiten. Ziel war es, eine Ausstellung zu entwickeln, welche das Leid, die Überforderung, Hilflosigkeit und Wut der Betroffenen nachempfinden lässt.

TRIGGER WARNUNG – Bilder beinhalten Schilderungen
von sexueller Belästigung

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Im letzten Teil der Ausstellung verändert sich die Raumstimmung. Die weißen Wände und Informationstexte schaffen eine neutrale und weniger emotionale Atmosphäre.


Dieser Bereich der Ausstellung veranschaulicht anhand
verschiedener Statistiken wo Betroffenen verbale sexuelle Belästigung erfahren und gibt einen Überblick über die Rechtslage in Deutschland und anderen Ländern. Wichtig war uns auch, aufzuzeigen welche Folgen diese Art der sexuellen Belästigung haben kann und wie man sich dagegen wehren kann.

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Wir danken allen Beteiligten für ihre Stimme,
ihre Kritik und ihre Unterstützung.


Insbesondere danken wir den vielen Betroffenen,
für ihr Vertrauen in uns und ihren Mut ihre
Erfahrungen zu teilen.

LOCKDOWN? FEELINGS?

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Exhibition

An exhibit with four different rooms where you can experience and learn more about four of the most experienced feelings during lockdown.

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Frustration

Loneliness

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Fear

Stress

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Hallway

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Hallway

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Fear room

Fear room

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Loneliness room

Loneliness room

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Loneliness room

Hidradenitis Supperativa

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Ausstellung

Eine Ausstellung zum Thema Hidradenitis Supperativa, einer Hauterkrankung.
Ein nicht sichtbarer Leidensweg, der Menschen in der betroffenen Umgebung irritiert. 
Ob dir die Öffentlichkeit fragende Blicke zuwirft oder deine Liebsten nicht mit dir umzugehen wissen. Baustellen wie diese werden in dieser Ausstellung aufgegriffen, um minimale Einblicke in den Kopf eines HS Patienten zu gewähren. Natürlich trägt jeder Betroffene eine individuelle Krankengeschichte mit sich und geht dementsprechend auch anders damit um.

Raum 1 | Gedanken und Gefühle
Ich wollte einen Raum schaffen, um die innere Verzweiflung und Hilflosigkeit darzustellen. Man weiß nicht an wen man sich wenden soll, die Liebsten haben auch keinen Rat mehr und die Odyssee der Arztbesuche fühlt sich erfolglos an.
Fragen, Ängste, Scham und Wut sollen durch Farbkonzept und Typografie zum Ausdruck gebracht werden.

Raum 2 | Alltagshorror

Täglich nass, schmerzgeplagt, stinkend und kraftlos wach werden.
Ein ganz normaler Alltag für einen HS Betroffenen. In diesem Raum wollte ich die Lebensmotivation darstellen und die Wahl zwischen „Ich will unbedingt“ und „Ich kann nicht, ich fühl mich nicht gut“ hervorheben. Man steht vor der Wahl sich einer zeitraubenden Mumifizierung zu unterwerfen, um ein paar Stunden Normalität zu verspüren oder auf das Verbinden der Wunden zu verzichten und sich für daheim zu entscheiden. Viele Betroffene haben ohne Verbände und Medikamenteneinnahme keine optimale Bewegungsmöglichkeit und Lebensqualität.

Raum 3 | Behandlungsmethoden aus Sicht eines Patienten

Wie oft sitzt man beim Arzt und fühlt sich unzureichend behandelt und informiert?
Ein HS Patient hat im besten Fall schon Probleme dabei, einen Mediziner zu finden, der sich mit dem Krankheitsbild auskennt.
Im schlechtesten Fall wird einem vorgeworfen, man habe eine unzureichende Hygiene, sei zu adipös und müsste den Lebensstil abrupt ändern, um zu gesunden. In Wirklichkeit hat man bis jetzt keine Antwort darauf, warum das Immunsystem nicht mehr herunterfährt und eigene Hautareale angreift und zerstört. Aufgrund fehlenden Wissens neigt man also dazu, medizinischen Rat zu geben, ohne die wesentlichen Ursachen und Auslöser dieser Krankheit zu kennen. Man wird mit Behandlungsmethoden bombardiert, die weder gesund, noch ergebnisorientiert sind, beziehungsweise die Lebenskraft und Motivation steigern.

Raum 4 | Wünsche

Dieser Raum soll dem Betrachter einen kleinen Ausblick bieten. Eine schreckliche Krankheit, die viel Aufklärungsbedarf mit sich bringt, jedoch stoppt dies die Betroffenen nicht, Leben zu wollen und auf MEHR zu hoffen.

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bots im raum

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Der digitale Fortschritt.
Kein Ende in Sicht.
Besser, schneller, mehr!

Und das alles ohne Konsequenzen?

Was ich nicht weiß,
macht mich nicht heiß?

Auch wenn es strafbar ist?

Als Zusammenschluss bilden Bots als kollektives Botnetz eine mächtige Waffe,
um schädliche Aktionen gegen Unternehmen und Einzelpersonen durchzuführen.
Jedes internetfähige Gerät kann infiziert werden.
Ein infiziertes Gerät ist ein Bot.
Ein Zusammenschluss dieser Bots ist das Botnetz.

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Die Ausstellung ist über mehrere Räume konzipiert.
Als Einleitung wird die Wand am
Eingang der Ausstellung genutzt.
In dieser Ausstellung gibt es unterschiedliche Versionen der folgenden Wandgestaltung,
welche im Laufe der Ausstellung aufzufinden sind.

Um das Thema der Ausstellung vorzustellen, jedoch nicht den gesamten Inhalt zu enthüllen, werden hier gewisse Teile nur bei näherem Betrachten der Wand sichtbar.

Können Sie sie sehen?

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Die digitale Vernetzung ist um einiges größer als wir uns vorstellen können oder sichtbar wird. Aus diesem Grund fiel die Wahl des Materials für den ersten Ausstellungsraum auf Spiegelfläche. Indem diese an allen Wänden, sowie Decke und Boden angebracht wird, wird ein Gefühl der Unendlichkeit ausgelöst, was man auch als infinty room bezeichnet.

Die blaue Farbe des Netzes, welches sich durch den gesamten Raum spannt, greift die Farbgebung der Wandgestaltung wieder auf.
Im Netz selbst sind unterschiedliche Geräte platziert, welche infiziert sind und somit für die Bots stehen.

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Um den Besuchern deutlich zu machen, dass jedes Gerät infiziert werden kann, sind auch Geräte wie Überwachungskameras oder Babyfones im Netz zu entdecken.

Angeordnet wurden die Geräte so, dass zu Beginn Geräte sichtbar werden, mit denen gerechnet wird.
Erst kurz vor Verlassen des Raumes wird deutlich, dass selbst Geräte welche zum Schutz der eigenen Säuglinge nutzen, infiziert und für die Taten des Botnetzes missbraucht werden können

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Der Regenwald ist einer der wichtigsten Organismen dieser Erde. Er wird auch als die grüne Lunge des Planeten bezeichnet und ist für den Menschen unabdingbar.

Die Pflanzen im Regenwald nehmen das Gas-, CO2 (Kohlenstoffdioxid), aus der Luft auf und nutzen dieses für ihr eigenes Wachstum. Dabei entsteht Sauerstoff, der für uns Menschen Überlebenswichtig ist. Außerdem wird so das Klima auf der Erde stabilisiert. Trotz seiner wichtigen Rolle wird der Regenwald rigoros abgeholzt.

In meiner Semesterarbeit des Kurses „Graphic Space“ habe ich mich mit dem Regenwald beschäftigt. Hierbei war die Aufgabe diese Thematik (den Regenwald) 2-dimensional, als Wand, und 3-dimensional als Raum zu gestalten.

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Die Installation besteht aus 1200 Säulen und hat eine Größe von 8x23 Metern. Durch den simulierten Wald führt ein Weg welcher mit Infosäulen ausgestattet ist.

Bei der Ansicht von oben lässt sich erkennen, dass nicht durchgehend überall Säulen sind. An einigen Stellen habe ich Säulen absichtlich rausgenommen oder sie in ihrer Höhe variieren lassen, da im Wald kein Baum wie die der andere ist. Außerdem wollte ich am den Enden den Waldrand, Ökoton, simulieren, weshalb eine etwas ausgefranste Optik bei dem Blick von oben entstand..

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Bei dem Wechsel zwischen Seiten- und Vorderansicht lässt sich das Farbenspiel zwischen hellen und dunklen Grüntönen schön erkennen. Frontal sind die Seiten der Säulen dunkelgrün. Während die Seiten, wo es Text gibt ein helleres Grün haben.

Der Weg durch die Installation ist 23m lang. Durch die Biegungen im Gang, wirkt es weiter weg, so als ob der Gang an einer Stelle nicht mehr weiter geht, weshalb es auch ein wenig zum Überraschungsmoment kommt, sobald der weitere Teil des Ganges sichtbar wird.

Durch die zwei verschiedenen Grüntöne sowie aufgrund des Lichtes ergibt sich ein Schattenspiel zwischen den Säulen, welche nochmal die Masse der Säulen zeigt und wie weitlaufend diese sind.

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Um die Installation interaktiver zu gestalten, gibt es diverse Funktionen, welche die Betrachtenden ausprobieren können. Es gibt Kästen zum Rausschieben an anderen Stellen gibt es die Möglichkeit sich etwas anzuhören.

An einigen Säulen befinden sich Knöpfe mit Lautsprechersymbolen. Durch Knopfbedienung lassen sich verschiedene Tierstimmen hören.

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Im Zentrum der Installation ist ein etwa kreisförmiger Platz, welcher ebenfalls über eine Gelegenheit zum Sitzen verfügt. An den Wänden gibt es wie überall in der Installation Informationssäulen sowie kleine Bildelemente mit Randinformationen.

Der Ort ist zum Entspannen da und dafür die Gegend zu erkundigen. Der Ort gibt genug Platz für mehrere Personen und lässt ein Entspannteres umsehen zu.

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Das sind ein paar Grafiken, die an vielen Säulen zu sehen sind. Einige von ihnen haben Informationen dabeistehen. So zum Beispiel die Blattschneideameise oder der Rosa Delfin.

Die Bilder sind nicht nur dafür da, den freien Platz auf den Säulen zu füllen, sie sollen auch die Vielfalt des Regenwaldes zeigen. Außerdem ist es immer schön, ein paar Überraschungen zu haben oder Dinge, die sich entdecken lassen.

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Der Regenwald ist in Gefahr, aber wie viel Regenwald wird tatsächlich vernichtet?

Innerhalb von drei Minuten sterben neun fußballfeldgroße Teile des Regenwalds. Bei dieser Wand werden also Fußballfelder im gleichen Zeitraum abgezählt, die braunen stehen hierbei für den Teil, der nach diesen Minuten nicht mehr existiert.

Folgen der Fleischproduktion

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Ich entschied mich in diesem Semester im Kurs GRAPHIC SPACE dafür, mich mit dem Fleischkonsum und dabei besonders mit den Folgen der Fleischproduktion für die Umwelt auseinander zu setzen. Trotz des beginnenden Umdenkens in der Gesellschaft bezüglich fleischlastiger Ernährung und immer wieder auftretender Skandale in der Fleischindustrie, lässt ein grundlegender Wandel noch auf sich warten. Mir war es wichtig, einen Überblick über die Folgen der Fleischproduktion zu geben. Zunächst wollte ich über den weltweiten Fleischkonsum und dessen Entwicklung über die letzten Jahre aufklären. Auch der Einfluss auf den Regenwald aufgrund des Futteranbaus und der damit einher gehende Wasserverbrauch sind Themenschwerpunkte. Um aber auch konstruktive Informationen in mein Projekt zu integrieren, beschäftigte ich mich mit Handlungsoptionen und dem Umstieg zu einer fleischlosen Ernährung.

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Auf den Stelen befinden sich Informationstexte, passend zu den einzelnen Themengebieten. Aufgelockert wird das Layout durch hervorgehobene Textpassagen und Piktogramme. Auf zwei der Informationsstelen befinden sich nur Infografiken, um die Menge an Text, der gelesen werden kann, zu reduzieren. Die Titel der einzelnen Stelen sind ziemlich groß gesetzt und damit „eingezwängt“. Dies soll noch einmal die Massentierhaltung bzw. den wenigen Platz, den die Tiere zur Verfügung haben, symbolisieren, weil ich die Tierhaltung nicht mithilfe von Informationen in meiner Ausstellung behandelt habe.

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Im zweiten Teil der Ausstellung habe ich eine andere Art der Informationsvermittlung eingesetzt. Das zentrale Ausstellungsstück ist ein nach oben geöffneter Quader mit zwei Metallstangen, an denen je drei Schilder befestigt sind, welche, wenn Informationen erlangt werden sollen, gedreht werden können.
Diese weisen zwei Kategorien auf. Zunächst wird über Vorurteile der vegetarischen Ernährung aufgeklärt. Die zweite Kategorie bildet Statistiken bezüglich der fleischlosen Ernährung ab.

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Um die Installation nicht gleich von außen sichtbar zu machen, entschloss ich mich, Wände einzuziehen, die den zweiten Teil der Ausstellung zunächst abschirmen.

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BODENDEGRADATION

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Bleiben uns nur noch 60 Ernten?

Bodendegradation ist die Verschlechterung der Bodenqualität bis hin zum totalen Verlust der ökosystemaren Dienstleistungen (z. B. der Humuskreislauf durch Mikroorganismen, Würmer, Pilze und Insekten) des Bodens. Das heißt, die Qualität des Bodens sinkt radikal ab, bis dieser schließlich “tot” ist, und die Fläche nicht weiter landwirtschaftlich genutzt werden kann, beziehungsweise auf dieser Erde schlicht nichts mehr wächst.

Jedes Jahr verlieren wir weltweit ungefähr eine Fläche die halb so groß ist wie die EU. 2008 waren ca. 24 % der Weltoberfläche an die Bodendegradation verloren. Im Jahr 2018 waren es bereits 75%. Auch fällt immer mehr Ufergebiet dem Landverlust zu Opfer.

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17 % der landwirtschaftlichen Flächen in der EU sind bereits degradiert.
2 Mrd. Hektar sind weltweit von Bodendegradation betroffen, die vom Menschen verursacht wurden.

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Boden ist die Grundlage für mehr als 90 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel- und Viehfutterproduktion und damit für unsere tägliche Ernährung unersetzlich.

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Es gibt einige kleine Maßnahmen die jeder Zuhause anwenden kann, um unsere Böden im kleinen Maßstab zu schützen. Natürlich sind Privathaushalte nicht die größten Gefährder für unsere Böden, dennoch ist es wichtig, dass sich jeder an der eigenen Nase packt, und sein bestes tut, um unsere Natur zu schützen.

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