Umbruch Mobilität – Verständnis schaffen durch Verstehen

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Eine gestalterisch-wissenschaftliche Studie zur Transformation des Kommunikations- und Mobilitätsverhaltens im Zeichen von Social Media

Das Masterprojekt beschäftigt sich mit dem Mobilitätsbegriff im Kontext des alltäglichen Straßenverkehrs, der Selbstwahrnehmung des eigenen Mobilitätsverhaltens und der Frage, ob eine visuelle Selbstreflexion einen positiven Effekt auf die Kommunikation und Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmenden hat. Zudem wird beleuchtet, ob Kommunikation im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken, die Bildung von Stereotypen begünstigen kann. Diese Themen werden mithilfe der Bezugswissenschaften Psychologie (insbesondere Verkehrspsychologie), der Soziologie und der allgemeinen Verkehrswissenschaften beleuchtet und in Beziehung mit dem Informationsdesign gebracht.

Auf Basis der Recherchen wurde das Projekt Verkehrsteilnehmer*in in Form einer Website entwickelt, welches sich mit der Selbstreflexion des Mobilitätsverhaltens von Verkehrsteilnehmenden beschäftigt. Nutzer*innen erhalten hier einen Einblick in ihr aktuelles Mobilitätsverhalten im direkten Vergleich zu den durchschnittlichen Mobilitätswerten der restlichen Bevölkerung. Das dort gesammelte Wissen ermöglicht Verkehrsteilnehmenden über ihre persönliche Mobilität zu reflektieren.

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website Startseite

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Instargram Darstellung

Fragile Stabilität

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Wahrnehmung und Struktur

Wahrnehmung ist keine Reiz-Abbildung, sondern ein wechselseitiger Prozess zwischen Organismus und Umwelt. Bedeutung ist ein Resultat dieses Prozesses. In der Wahrnehmung ist Ordnung somit immer fragile Stabilität, eine sich dynamisch wandelnde Struktur. Die hier dokumentierten Visuellen Studien untersuchen diese Struktur anhand von fünf Schwerpunkten. Sie fragen, wie aus Struktur Ordnung wird, was eine Gestalt zusammenhält und wann wir Unordnung erleben; sie ergründen die Struktur eines geordneten Wandels und das Potenzial der Gewohnheit.

Betreut durch Prof. Johanna Diehl und Prof. Dr. habil. Gerhard Schweppenhäuser

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oder anders

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Flexibilität, Varianz und Unbestimmtheit im Design

Designobjekte aller Art sind heute nicht nur bewegt und interaktiv, sondern auch flexibel: sich je nach Kontext verändernden Endprodukte, zu sehen z. B. in Form von flexiblen visuellen Identitäten, variablen Fonts oder responsive Websites. Diese Tendenz zur Veränderlichkeit und Flexibilität des Designs gibt Anlass, sich mit den diesen Objekten vorausgehenden Entwurfs- und Produktionsprozessen zu beschäftigen. Wie lässt sich etwas gestalten, das potentiell unabgeschlossen und erweiterbar ist? Wie lässt sich dabei eine Balance zwischen konstanten und variablen Elementen finden? Und welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Offenheit und Unbestimmtheit?

Betreuung: Prof. Gertrud Nolte (Erstprüferin), Judith-Frederike Popp (Zweitprüferin)

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Mein Körper – Meine Entscheidung.

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Information und Werbung im Diskurs um Schwangerschaftsabbrüche

Die Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel wegen § 219a StGB „Werbung für Schwangerschaftsabbrüche“ hat zu einer Wiederaufnahme des gesellschaftlichen Diskurses rund um Schwangerschaftsabbrüche geführt.

Im Spannungsfeld zwischen Information und Werbung bietet ihr Fall Anlass für eine Auseinandersetzung am Schnittpunkt von Design, Aktivismus und Politik. Dabei wird der Fragestellung nachgegangen, mit welchen Narrativen und Bildern der Diskurs im Allgemeinen und Speziellen geführt wird.

Die Arbeit möchte feministische Forschung und Gestaltung zusammenbringen sowie informierend und politisierend dazu beitragen, dass die Selbstbestimmung der Frau(linta*) eines Tages ‚normal‘ sein wird.

Betreuung: Prof. Gertrud Nolte (Erstprüferin), Judith-Frederike Popp (Zweitprüferin)

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Kosmographie der Gestaltung

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Designpotentiale im Kontext des Politischen

Auf welche Arten kann Design politisch wirken? 
Die Kosmographie der Gestaltung ist ein wachsendes Netzwerk mit offenen Enden, in dem unterschiedliche Akteur*innen, Perspektiven, Werkzeuge, Schauplätze und Kontexte des Politischen miteinander verknüpft werden. Der aufgespannte Raum der politischen Gestaltung kann dabei mitsamt neuer Handlungsfelder, Handlungsmöglichkeiten und zukünftiger Rollen der Designer*innen erkundet, entworfen und erweitert werden.

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Die Kosmographie der Gestaltung beschreibt einen wachsenden Verknüpfungskosmos und ein flexibles Geflecht an Möglichkeiten, wie das Politische mit der Gestaltung bzw. die Gestaltung mit dem Politischen verknüpft werden kann. Die kosmographische Struktur ist darauf ausgelegt erweitert zu werden; sie stellt einen dokumentativen Prozess dar, der sich durchgehend verändert und schrittweise weiterentwickelt. Durch das Anstoßen eines laufenden, nie abgeschlossenen Vorgangs der kosmographischen Verortung designeigener politischer Möglichkeiten wird das wachsende Feld der Gestaltung erforscht, neue Formen des Möglichen entworfen und somit der gestalterische Raum schrittweise erweitert.

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Mit der Kosmographie der Gestaltung will ich eine neue Sichtweise auf die politischen Dimensionen der Gestaltung entwerfen, die sich an möglichen Anwendungen und Kontexten anstelle von klaren Definitionen orientieren soll. Die dabei entstehende Perspektive auf das Politische wird so flexibel und erweiterbar. Es sollen Verknüpfungen des Politischen mit der Gestaltung untersucht und zukünftige Rollen, Positionen und gestalterische Handlungsmöglichkeiten entworfen werden. Dabei entsteht ein Feld von Möglichkeiten, wie das Politische und die Gestaltung miteinander verbunden werden können. Die Kosmographie der Gestaltung soll dabei zur kritischen Reflexion und Entwicklung einer eigenen Positionierung sowie zum Entwerfen von gestalterischen Werkzeugen und Möglichkeiten in politischen Kontexten anregen. Sie soll dabei nicht die Frage »Was ist politisches Design?« beantworten, sondern die Fragen »Was könnte politisches Design noch sein? Wohin könnte es sich in Zukunft entwickeln?« aufwerfen.

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