in – vivo

1

Durch Transparenz zum erweiterten Bewusstsein

Das Ausstellungskonzept befasst sich mit dem Thema der regenerativen Medizin. Insbesondere durch das Verfahren des Tissue Engineering ist es möglich mit körpereigenen Zellen die Selbstheilung des Körpers zu beeinflussen. Sechs Themenstationen laden den Besucher dazu ein, in die Thematik der Medizin einzutauchen und sich auf das eigene Körperinnere einzulassen. So kann der Besucher durch seine sinnliche Wahrnehmung den Mikrokosmos seines Körpers betreten. Die Umsetzung ist durch künstlerische Elemente interaktiv erlebbar.

HALLO!

HALLO!

HALLO!

HALLO!

Die Ausstellung bietet sechs Stationen, die sich rund um das Individuum und seine Wahrnehmung drehen. Dazu gehört ebenfalls die Auseinandersetzung mit dem Thema der Zelle, der Histologie, der Pathologie, des Tissue Engineering und mit einem Ausblick in die Zukunft.

HALLO!

HALLO!

Die kinetische Metallinstallation aus der Ausstellung, stellt den Puls des Lebens dar und ist mit auditiven Elementen versehen, die den Herzschlag wiedergeben.

HALLO!

Lageplan in-vivo

HALLO!

Plakatserie_Nr.2

Plakatserie_Nr.6

HALLO!

Mikroskopische Zellabbildung

Mikroskopische Zellabbildung

HALLO!

Wandabwicklung in-vivo

Emotionale Wirkungsforschung mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz

Emotionen spielen eine zentrale Rolle im Design. Sie geben Informationen und Botschaften eine Bedeutung und sind somit eine Voraussetzung für die Auseinandersetzung mit diesen. Um als Designer*in Verantwortung gegenüber den Rezipierenden zu übernehmen, ist es notwendig, neben den ästhetischen und funktionalen Aspekten auch die emotionalen nachvollziehbar zu machen.
Während einige Methoden existieren, um Emotionen durch Design strategisch zu erzeugen, gibt es nur wenige Methoden, um die emotionale Wirkung zu analysieren und zu bewerten. Die Schwierigkeit besteht darin, dass Emotionen häufig schwer verbalisierbar, unbewusst, intuitiv und subjektiv sind. Wie ist es dann möglich, Gestaltungsentscheidungen zu treffen, die für mehrere Personen gültig sein können?

HALLO!

Künstliche Intelligenz wird im Kontext dieser Arbeit als intersubjektive Perspektive aufgefasst, welche die eigene, subjektive Wahrnehmung erweitert und unbewusste und intuitive Entscheidungen bewusst machen kann.
Bei „æffekt“ handelt es sich um ein Analyse- und Evaluationstool der emotionalen Wirkung von Design. Die zwei wesentlichen Bestandteile des Tools sind die KI-gestützte Analyse eines Entwurfs und die Selbstreflexion und Evaluation vor und nach der Analyse. Das heißt, die Bewertung eines Entwurfs als legitim, angemessen oder wirksam wird nicht auf die KI abgeschoben, sondern durch den Abgleich zwischen der eigenen Perspektive und der der KI ermöglicht. Anders als zeit- und planungsintensive Befragungen oder Beobachtungen kann „æffekt“ zu jedem Zeitpunkt im Gestaltungsprozess angewendet werden und nahtlos in diesen integriert werden.

HALLO!
HALLO!

Vor der Analyse kann die emotionale Wirkungsabsicht reflektiert und definiert werden.

HALLO!

HALLO!

Im Abgleich mit den Analyseergebnissen kann die emotionale Wirkung bewertet werden.

HALLO!

HALLO!

Die emotionale Wirkung eines Entwurfs spiegelt sich im Interface wider.

HALLO!

Glossar mit Erklärungen zu Emotionen im Designkontext und Informationsbereich zur Intention, Künstlichen Intelligenz und Funktionsweise

diskursives Design

5

Angewandte Ethik im Designprozess

Als Kommunikationsdesigner*in  richtig zu handeln ist nicht immer einfach. Viele unterschiedliche Interessen und Anforderungen müssen berücksichtigt werden. Bei der erfolgreichen Vermittlung von Informationen (mit möglichst niedrigen Kosten und dabei alles möglichst nachhaltig und auch noch so, dass man selbst nicht verhungert) fällt es Designer*innen oft schwer zu sehen, was die richtige Entscheidung im Entwurf wäre.

Deswegen wird in dieser Arbeit das diskursive Design als alternative Designmethodik vorgeschlagen.

HALLO!

HALLO!

Was ist Design?

Designgegenstände erweitern den Handlungsspielraum von Menschen. Zum Beispiel ermöglicht ein Stuhl das Hinsetzen. Gleichzeitig haben Designgegenstände auch Einfluss auf unser Selbstverständnis und wie wir von anderen wahrgenommen werden. (Zum Beispiel als Statussymbole)

Sowohl Funktion wie auch Ästhetik werden von Designer*innen maßgeblich beeinflusst.

HALLO!

HALLO!

Anforderungen an das Design

Die Anforderungen an ein Design ergeben sich aus einem Zwischenspiel von Designer*innen, Rezipient*innen und Kund*innen. Ein wichtiger Teil der Designarbeit ist der Austausch zwischen diesen Parteien, um zu ermitteln, was für das jeweilige Design richtig und wichtig ist.

HALLO!

HALLO!

Diskursethik

Dieser Austausch kann auch dafür genutzt werden, zu erörtern, ob das Design moralischen Ansprüchen gerecht wird oder nicht.

Dafür treten die Parteien in einen Diskurs ein, der ermitteln soll, ob der vorgeschlagene Designgegenstand moralischen Normen standhält.

HALLO!

HALLO!

Das diskursive Design

Diese Methode habe ich unter dem Stichwort diskursives Design definiert und ist auf der Website www.diskursivesdesign.de ausführlicher beschrieben.

HALLO!

HALLO!

Vorraussetzungen für das diskursive Design

Doch nicht überall kann ein echter Diskurs stattfinden. Dieser benötigt bestimmte Vorraussetzungen wie Diversität und vor allem Hierarchiefreiheit.

Dafür wurden verschiedene Kommunikationsmodelle betrachtet und deren Eignung für den Diskurs untersucht.

HALLO!

HALLO!

Die Genossenschaft

Ergebnis dieser Untersuchung ist, dass sich das genossenschaftliche Wirtschaften als Organisationsform am besten für die Implementierung von Ethik in die Designarbeit eignet.

Dem zugrunde liegt die wirtschaftliche Stabilität von Genossenschaften, deren Hierarchiefreiheit und die inhärente Beteiligung der Genoss*innen in ihrer Struktur.

Somit ist die Genossenschaft, als demokratischer Betrieb, in ihrer Funktion schon dazu ausgelegt, durch den Diskurs der Genoss*innen geführt zu werden.

HALLO!

HALLO!

HALLO!

Der praktische Teil dieser Arbeit besteht vor allem der Vermittlung der erarbeiteten Theorie.

HALLO!

HALLO!

HALLO!

Die Thesis

So wurde die Thesis auch als Webversion umgesetzt, um Designer*innen – gerade in Zeiten von Covid-19 – einfachen Zugang zu gewähren.

HALLO!

HALLO!

HALLO!

Das Buch „Zu Kontemplierendes“

Zudem gibt es ein Konglomerat aus Fragen, die sich an Designer*innen richten und der Reflexion der eigenen Arbeit dienen.

Es ist haptisch als Buch, wie auch als Webgenerator – der jeweils zufällig eine Frage auswählt – umgesetzt.

HALLO!

HALLO!

Die Arbeit ist vollständig auf der Website abgebildet. Ich freue mich über jede Person, die sich dort tiefergehend mit meinen Überlegungen auseinandersetzt.

Betreut wurde diese Arbeit von Prof. Gertrud Nolte und Prof. Dr. phil. habil. Gerhard Schweppenhäuser

HALLO!