Entwurf für Bewegtbild

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TP

Im Zuge des TPs "Entwurf für Bewegtbild" habe ich neue Methoden gesucht, um schnell Ideen zu visualisieren und durch den Prozess auf neue Bilder zu kommen.

Entstanden sind viele Skizzen und zum Schluss vier ausgearbeitete Styleframes zu Emily Brontës Gedicht "Sympathy". Diese sollen dann im nächsten Schritt animiert werden.

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Visuelle Ideenfindung

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Skizze vs. Styleframe

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Styleframes "Sympathy – Emily Brontë"

Artifizielle Naturstrukturen

Der heutige Mensch erfährt durch seine wachsende Distanz zur Natur ein immer stärker werdendes Bedürfnis nach ihr. Dieses Bedürfnis kann durch das Betreten von natürlichen Räumen wie Wäldern oder Parkanlagen, aber auch durch das Betrachten von Zimmerpflanzen oder Naturdarstellungen befriedigt werden. Es genügt schon die ästhetische Erscheinung von Natur. Lässt sich diese Ästhetik nun auch mit rein technischen Mitteln erzeugen und reproduzieren? Und weiter gefragt: Gibt es also eine künstliche Natur?

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Artifizielle Naturstrukturen

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Die theoretische Grundlage bilden Studien die seit den 80er Jahren im Zusammenhang mit dem Begriff Biophilie (Die Liebe zum Lebendigen) entstanden. Immer mehr dieser Studien beweisen die positiven Einflüsse der Natur auf uns Menschen. Stresslinderung, Blutdrucksenkung, Aufmerksamkeitssteigerung sind Effekte, die messbar werden wenn wir uns mit der Natur auseinandersetzen. Selbst beim Betrachten von Naturdarstellungen zeigen sich diese Effekte. Lassen sich nun auch künstliche Naturstrukturen erzeugen, die ähnliche Effekte auf uns Menschen haben?

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Auf Basis der fraktale Geometrie, die hauptsächlich in der Natur vorkommt, entwickelte ich Strukturen die der Ästhetik der Natur nahe kommen und doch rein technisch erzeugt wurden. Die Fraktale Geometrie oder die Geometrie der Natur beruht auf dem Prinzip eine gleichbleibende Form in unterschiedlichen Größen zu wiederholen. Das selbe Prinzip wird bei den Artifiziellen Naturstrukturen angewandt. Das Ergebnis sind Grundsysteme, deren Basis simple grafische Elemente bilden und als Muster in immer größer werdenden Maßstab sich zu Naturstrukturen entwickeln.

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Wachsende Systeme

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Ein weiterer Schritt bei der Entwicklung der Strukturen war die Umsetzung mit verschiedenen Materialien. Um die Strukturen in die Dreidimensionalität zu übertragen war die Modifizierung eines Systems ein wichtiger Schritt. Durch die Modifikation des System B entstand eine Netzstruktur, die sich leichter auf verschiedenen Materialien lasern lässt.

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Modulares System

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Papier_Systeme_2

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Papier_Systeme_3

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Systeme Plexiglas

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Systeme Plexiglas

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Systeme Plexiglas

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Die quadratischen Module eignen sich gut, um spielerisch Oberflächen mit den künstlichen Naturstrukturen zu verkleiden. Trotz der künstlichen Materialien entsteht durch die Struktur eine biomorphe Ästhetik. Gerade wenn sich Strukturen überlagern lassen sich florale Elemente entdecken.

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Systeme im urbanen Raum

Was von der Ehre übrig blieb

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Das Restaurant

Was von der Ehre übrig blieb

Wie zeitgemäß ist Ehre im Kontext westlicher Kultur? Was ist von Ehrvorstellungen übrig geblieben und welche Rolle spielen diese noch in unserem Leben? Wie erlang man heute Annerkennung, Ansehen und Respekt?

Und was wäre, wenn all die Themen, die mit der Ehre verwoben sind an einem Ort zusammenkommen?

Im Setting eines Restaurants entstehen in diesem Comic verschiedene Erzählungen, die die Ehre - oder eben das, was von ihr übrig blieb - intuitiv aufarbeiten und verbinden.

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Under Deconstruction

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Work in Progress

Die mediale Darstellung der Geschlechter verstärkt und reproduziert die allgemeinen Vorstellungen darüber was ein Mann und eine Frau ist und wie sich diese zu verhalten haben. Ich untersuche in meinem Projekt wie Stereotype durch neue Medien reproduziert werden. Dabei stelle ich mir die Frage: Wie können wir diese gelernten Motive als Bildschaffende dekonstruieren und eine moderne Form der Geschlechterdarstellung finden, die dabei nicht uniformiert wirkt?
In diesem Semester habe ich mich unter anderem mit dem Motiv der "animalischen Männlichkeit" auseinandergesetzt. Besonders im Deutschrap werden Männer immer wieder bewusst mit aggressiv wirkenden Hunden inszeniert. Dabei ist der Widerspruch zwischen der Verbindung zum Tier ("der Mann als Bestie") und die gleichzeitige Überlegenheit ("der Mann beherrscht die Bestie") ein zentrales Element. Durch die veränderte Darstellung der Figur, die Symbole in sich trägt die klar weiblich konnnotiert sind, soll dieses Motiv und seine Aussagen hinterfragt werden.

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Interpretation von med. Daten

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AR Stethoskop

Auskultation (Abhören durch Stethoskop) ist ein nicht-invasives Verfahren und wichtiger Teil der Anamnese. Es lassen sich durch das Abhören verschiedenste Erkrankungen am Herzen, der Lunge, dem Darm und an Blutgefäßen ableiten.

Das Abhören mit dem Stethoskop wird im Medizin-Studium nur im Rahmen eines einzigen Kurses vermittelt. Um die Geräusche richtig deuten zu können, bedarf es an Erfahrung, die Medizinstudent:Innen oft erst im Berufsalltag oder im Praktikum sammeln können. Die Auskultation ist nicht einfach und muss trainiert werden.

Ziel des Projektes ist es, eine mobile Anwendung für Medizinstudent:Innen zu entwickeln. Die App soll eine „virtuelle“ Auskultation erlauben.

Die Augmented Reality Anwendung für das Smartphone wird mit einer Datenbank aus verschiedenen Herzabnormitäten verknüpft. Es soll außerdem eine Trainingsfunktion mit einer Art Quiz eingebunden werden. Die AR-Funktion soll kollaboratives Zusammenarbeiten ermöglichen.

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Eine softwarebasierte Dialogplattform zur Nachsorge nach einer Nierentransplantation


Nach einer Nierentransplantation entscheidet vor allem die optimale medizinische Nachsorge und die Mitarbeit der Organempfänger über den langfristigen Erhalt der Nieren- funktion. Mit der App KRETA werden PatientInnen bei der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten, der Dokumenta-tion von Messwerten und der richtigen Interpretation dieser unterstützt. So kann die Nierenfunktion kontinuierlich beobachtet werden, um bei Auffälligkeiten schnellstmöglich reagieren zu können. KRETA erleichtert es PatientInnen die Nachsorge in ihren Alltag zu integrieren.

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flâner la nuit

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Spazierengehen durch die Nacht

Mit der Kamera ausgerüstet stürze ich mich hinaus in die Nacht, nehme die Dinge auf, die ich wahrnehme, die mich umgeben, die ich interessant finde. Besonders das Licht ist ein Phänomen, welches die Dunkelheit erst ausmacht. Seit künstliches Licht die Straßen beherrscht, lockt die Nacht mit erleuchteten Boulevards, ständigen kapitalistischen Angeboten, dazu der Sicherheit, den Nach-Hause-Weg zu finden oder sich ganz in ihr zu verlieren. Das Spazierengehen wurde durch die Pandemie wohl zum größten, kollektiven Hobby unserer Gesellschaft. Als nächtliche "Flaneuse" dokumentiere ich mittels fragmenthaften Fotografien meinen Weg durch das Licht der Dunkelheit.

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Die Fotografien werden in einer Installation auf zwei Wände, die im rechten Winkel zueinander stehen, projiziert. Während die Bilder in der Dunkelheit auf- und abtauchen, erklingen nächtliche, teils elektrische, Sounds: klirren, klimpern, klackern, surren, summen, Schritte, Stimmen, fahrende Autos ... diese stehen im Kontrast zu den sonst menschenleeren, ruhigen Bildern.

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Gypsy Moth Project

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A documentation about fieldwork in bavarian oak forests to understand the importance of Biodiversity

To understand how the loss of Biodiversity impacts nature and what we can do to protect it, it's important to gain knowledge on one hand and practical experience on the other hand. This documentation shows how a field research in Biology works. The project is about gypsy moth outbreaks in german forests and the use of insecticides against them. Do these outbreaks and the treatment affect other species communities such as nocturnal butterflies, birds or bats? How strong will the impact on the ecosystems and its biodiversity be? And what can we as designers do to give nature a voice?

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< Nature and its beauty through a binocular

My field research took three weeks and besides the knowledge and experience I gained, I collected as much material as possible. The documentation will contain photos, videos, sounds, interviews, illustrations and more to show the entire project in detail. The next steps will be to sort all the material and put it together to create a book. It is inspired by the famous Humboldt and Darwin diaries and will be a great mixture of notes and scribbles together with a clear structure of scientific texts, photos and infographics.

Some photos from the fieldwork including insect control through fogging, forest ecology studies, installing light traps for nocturnal insects, nest control of birds and more >

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The book will contain a mixture of:

_scans and photos
_notes and scribbles
_collected material
_facts and descriptions
_detailed illustrations
_icons and infographics
_texts and interviews

and more to come!

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Gesellschaft gestalten

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Öffnung und Stärkung der Kommunikation zwischen Kommunalpolitik und Bevölkerung durch Designer*innen als Vermittler*innen

»Gesellschaft gestalten« ist ein Communal-Society-Lab – ein Labor, welches zum Ziel hat, Design-Konzepte und -Umsetzungen zum Wohle kommunalpolitischen Zusammenlebens zu gestalten. »Gesellschaft gestalten« stellt durch sein »Lab« eine Plattform bereit, die einen Dialograum eröffnet. Beispielsweise analysiert und interpretiert das »Lab« die Kommunikation der kommunalen Struktur innerhalb sowie auch nach außen. Die Fragestellung »wie« ein näherer Dialog zwischen Bürger*innen und Politiker*innen geschaffen werden kann oder die Problemanalyse einzelner Entscheidungs- und Umsetzungswege kommunaler Projekte sind Gegenstand des Leistungsspektrums. Das »Lab« ist ein Ort der Begegnung, des Dialoges, des Experimentierens und Gestaltens. Es lässt die Potenziale von Kommunikations- und Informationsgestalter*innen neu denken.

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