literal things that matter

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a collection of the ordinary

What matters, really? »literal things that matter« ist eine Sammlung alltäglicher Momente, die ein Gefühl von den Dingen vermitteln soll, die zählen. Das Gedicht »the patience of ordinary things« von Pat Schneider ergänzt das Projekt und liest sich parallel zu den Fotos.

HALLO!

HALLO!

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The Patience of Ordinary Things
Pat Schneider

It is a kind of love, is it not?
How the cup holds the tea,
How the chair stands sturdy and foursquare,
How the floor receives the bottoms of shoesOr toes. How soles of feet know
Where they’re supposed to be.
I’ve been thinking about the patience
Of ordinary things, how clothes
Wait respectfully in closets
And soap dries quietly in the dish,
And towels drink the wet
From the skin of the back.
And the lovely repetition of stairs.
And what is more generous than a window?

HALLO!

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is this one about you or about me?

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In einem Workshop mit der Fotografin Margret Hoppe entstand in kurzer Zeit ein kleines Magazin, in welchem die Betrachtenden den Prozess einer Trennung von einem toxischen Partner begleiten. Im Magazin verbinde ich bereits existierende Textausschnitte über meine eigenen Erfahrungen mit Selbstportraits und Fotos, durch welche die Ambivalenz deutlich wird, die Co-Abhängigkeiten in sich tragen.

HALLO!

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DUALITY OF MAN

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Ich dokumentiere jeweils auf der linken und auf der rechten Seite die Häuser meiner zwei sehr unterschiedlichen Väter. Auf der linken Seite befinden sich Ausschnitte von meinem Ziehvater. Auf der rechten Seite befinden sich Ausschnitte von meinem leiblichen Vater.

HALLO!

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KOMPLEMENT

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Es ist nicht abzustreiten, dass Kleidung gesellschaftliche und soziale Implikationen aufweist. Im Rahmen dieses Projekts habe ich mich mit der Rolle der Kleidung als sozio-relevante Instanz beschäftigt, um somit zu erschließen, inwiefern die Hüllen, die unsere Körper umschließen mit der Person in Bezug stehen.
Die Frage stellt sich, ob sie als Erweiterung oder Ergänzung, im funktionalen oder ästhetischen, sowie als Eigenreflektion oder Spiegelbild der Gesellschaft fungieren.
Darüber hinaus stellt sich Mode und Kleidung prominent in den Kontext von Geschlecht und Geschlechtsidentität.
Um keine Narrative vorzugeben, bin ich mit den portraitieren Personen in Diskurs getreten um somit verschiedene Sichtweisen und Erkenntnisse über jene Thematik zu erlangen.

HALLO!

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Marguerite

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Du und ich, Du für Dich, ich allein.

Körper, Natur, Darstellung, Verfremdung, Selbst. Ein Dialog zwischen mir und meiner Umgebung. Im Spiel mit der Natur, fast wie verstecken spielen, vor mir selbst, der Welt, der Wirklichkeit, und gleichzeitig eine komplette Enthüllung.

HALLO!

HALLO!
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46 images of pure softness

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»46 images of pure softness« behandelt die Sehnsucht nach Leichtigkeit, Sorglosigkeit und Freiheit. Die einzelnen Fotografien sind inspiriert durch eskapistische Gedanken an Reisen, leuchtende Farben und Softness im Allgemeinen. Im Fokus steht die unvoreingenommene Auseinandersetzung mit der eigenen Kreativität. Ideen umsetzen, ohne sie zu hinterfragen und zu vergleichen. Im finalen Layout werden Stillleben und Portraitfotografien gegenübergestellt. Somit entstehen neuartige Zusammenhänge, Fragestellungen und Assoziationen. Die Bilder können so inhaltlich und ästhetisch miteinander verbunden sein.

Medium: Analog Mittelformat
Format: 190mmx240mm

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Rêverie

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herumirrendes Wagabundieren

Ein Buch voller Körper. Träumerische Welten werden durch Aktfotografien von Menschen verschiedener Altersgruppen dargestellt. Eine Konfrontation mit dem Nackt sein. Schönheitsideale und unsere verschobene Beziehung zum nackten Körpern werden hinterfragt. Begleitet werden die Aktfotografien von erotischen Stillleben.

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Urwaldpfade

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Überall nur Bäume?

Bilder der Urwälder von morgen.

Im Vergleich zu den vielen Bäumen und geschützten sowie nicht-geschützten Naturanlagen, gibt es viele Orte an denen eine solche Aussicht nur noch auf Gemälden, Fotografien und in Erinnerungen existiert. Überall nur Bäume – gibt es also nicht mehr. Das Projekt »Thüringer Urwaldpfade« möchte genau diesem Verfall der gesamten Natur entgegen wirken. Mit einer Spanne von 16 verschiedenen Wald-Lebensräumen und vor allem Wanderwegen.

Zwei dieser Wälder wählte ich mir als Inhalt meiner fotografischen Arbeit und dokumentiere diese innerhalb mehrerer Wochen. Die hier gezeigten Ausschnitte zeigen einen Einblick in die Urwaldpfade »Jüchnizgrund« und »Hirschberg« und einen Teil ihrer Wege und Wälder. Alleine durch die Beschreibung der »Wege in die Urwälder von morgen«, ist bemerkbar dass nicht viel moralisches Denken benötigt wird, um der Tiefsinnig- und Wichtigkeit einer solchen Idee auf die Sprünge zu kommen.

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»Wer aber der Weiseste von euch ist, der ist auch nur ein Zwiespalt und Zwitter von Pflanze und Gespenst.«

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DIE HÖLLE DES GLEICHEN

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Eine fotografische Auseinandersetzung mit der "Hölle des Gleichen"*, die uns seit dem Beginn der Pandemie umgibt.

In den Sozialen Medien, Instagram und Co, werden Bilder einer perfekten Welt kreiert, die nur virtuell existiert. Aufgrund dieser Scheinwelt entfernen wir uns immer weiter vom realen Leben. Wir sind dabei, den Bezug zum Hier und Jetzt zu verlieren. Alles muss immer "instagrammable" sein und die Realität wird durch Filter überblendet. Wir haben verlernt die Dinge, die wir sehen, ernst zu nehmen. Wir sollten alles, was uns umgibt, wertschätzen und Banalitäten eine Bühne geben. Als Zeugnisse einer Zeit, in der die Gesellschaft das Leben gegen das Überleben getauscht hat.

*Byung-Chul Han, "Palliativgesellschaft, Schmerz Heute"

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Einführungstext auf der Innenseite des Buchumschlags

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Fotografieren bedeutet für mich wahrnehmen.
Die Dinge bewusst, aufmerksam erfassen.

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„DIE WIRKLICHKEIT ZEIGT SICH SELBST.“

Byung-Chul Han in "Palliativgesellschaft, Schmerz Heute"

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„WIR NEHMEN NUR DAS AUF
WOZU WIR UNS EINSTELLEN.“

Vilem Flusser

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“MAKE VISIBLE WHAT, WITHOUT YOU, MIGHT
PERHAPS NEVER HAVE BEEN SEEN.”

Robert Bresson

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Rückseite und Cover des Magazinumschlags

Zuhandenheit

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( Work in Progress )

Zuhandenheit ist der Mittelpart einer bis jetzt drei-teiligen Fotografieserie, die sich mit der Pandemie auseinandersetzt. „Absenz“ fokussierte sich auf die Abwesenheit von Nähe; „Präsenz“ wird das Wiederfinden von Nähe thematisieren. Dieser Part beschäftigt sich mit einer Generation, über die in den öffentlichen Diskussionen kaum gesprochen wird und ihrer Sehnsucht nach dem Leben. Es sind Studierende und Kurz-Vor-Absolvent:innen, die ihre vermeintliche Blüte des Lebens mit dem Warten auf Normalität verbringen.

Ich habe Freunde und Bekannte zu Hause besucht und habe ihnen anfangs diese 4 Fragen gestellt. Ausgehend davon habe ich sie einmal in dem Raum fotografiert, wo sie aufgrund der Pandemie die meiste Zeit verbracht haben und ein Mal in ihrem Lieblingsraum mit der Bitte, sich in einem Ausgehoutfit ihrer Wahl zu inszenieren.

Dieses Projekt soll nicht Leid gegen Leid aufwiegen, wir alle haben unter der Pandemie gelitten. Doch daher muss auch über jede/jeden gesprochen werden. Nicht über uns zu reden, bedeutet, die Schäden und die damit verbundenen Folgen einer oder mehrerer Generationen zu verkennen.

HALLO!

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