memorabilia

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Erinnerungen sind das Wertvollste, was wir haben. Sie verbinden uns mit der Vergangenheit, egal wie weit diese entfernt ist. Ob sie gut oder schlecht war. Wir geben Dingen eine Bedeutung, die vor dieser Projektion vielleicht ohne Belang waren und bewah­ren sie auf. Andere Ge­genstände scheinen jedoch allein durch ihre Existenz von Belangen zu sein. Aufheben oder aufbewahren. Gibt es da einen Unterschied? Ab wann fangen wir an, einen Gegenstand nicht nur aufzuheben, sondern ihn zu bewahren? Für Jeden sind Erinnerungen von anderer Bedeutung. Viele halten sich an ihnen fest und ver­suchen, durch Objekte eine Brücke zum Vergangenen zu schlagen.

memorabilia zeigt Erinnerungsstücke von Personen verschiedensten Alters. All diese Stücke haben eine Geschichte. Manchmal kurz und plump. Manchmal aber auch tiefgreifend und bewegend. Doch in jedem Fall scheinen sie eine Bedeutung für ihren Besitzer zu haben. Dieser Katalog versucht, den Gegenständen und den damit verbundenen Erinnerungen wieder eine Bühne zu geben und ihre Geschichten zu erzählen.

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80+1 Formen der Angst

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80 Teilnehmende und ich

Ein indirekter Diskurs über eine Thematik, über die leider noch immer viel zu wenig gesprochen wird : Die Angst.

Diese Zeitung widmet sich dem Wunsch, Angst mehr in den Diskurs zu bringen. Dem Wunsch den Leuten zu zeigen, dass sie mit ihren Ängsten nicht alleine sind, auch wenn es sich in manchen Momenten so anfühlen mag.
Grundlage hierfür war eine Umfrage mit 7 Fragen, die sich mit der Emotion Angst beschäftigten. Die Teilnehmer:innen konnten anonymisiert teilnehmen und mussten dabei nicht jede Frage beantworten, falls es ihnen trotz Anonymisierung zu persönlich war, ihre Geschichten mit mir zu teilen. Ihnen wurden Zahlen zugeordnet, mit denen ich statt Namen arbeitete.

Die Fragen und Antworten wurden auf den Doppelseiten der Zeitung abstrakt interpretiert und visuell aufbereitet. Die grafischen Elemente und Anordnungen sollen dabei unterstützend fungieren.

Print und Verkauf in Planung.

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Sammlung von Hässlichem

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Eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der "Hässlichkeit" und seiner Bedeutung. Es wurden verschiedene Aspekte betrachtet, wie Mode, Körper, den Aspekt des Verfalls und die Hässlichkeit durch eine bestimmte Funktion.

Zeitung 289mm x 380mm, 32 Seiten

Bei Interesse an einer Zeitung gerne per Mail bei lena.obk@web.de melden!

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Abdrücke

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Ich stellte mir die Frage:
Was macht eine Person zu dem was sie ist?
Die Antwort darauf ist nicht ganz einfach. Verschiedene Wissenschaftler geben verschiedene Antworten. Angeblich spielen die Gene eine Rolle, die Erziehung, der Freundeskreis und selbst die Neurowissenschaftler:Innen und Psycholog:Innen finden immer wieder neue Ansätze. Auch verändert man sich im Laufe des Lebens immer wieder, bis in das hohe Alter hin. Woran liegt das also?
Es sind die Erfahrungen, die uns prägen. Bewusst oder Unterbewusst nehmen wir sie auf und lernen von ihnen. Ob die Erfahrung nun negativ oder positiv ist, sie wirkt sich direkt auf uns und damit unsere Persönlichkeit aus. Diese Boxen archivieren einige davon und bewahren sie, um nicht vergessen zu werden.
Hierfür wurden Objekte, die mit der Erinnerung zu tun haben, mit Hilfe einer Druckerpresse in Büttenpapier geprägt. Der so entstandene Abdruck wird zusammen mit einem kurzen Text und einem Foto der Erinnerung in einer Box aufbewahrt.

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Kollision & Fusion

– das Aufeinandertreffen zweier oder mehrerer Dinge. Unter Kollision versteht man den Zusammenprall mindestens zweier Parteien. Sie geschieht meist unfreiwillig und ist negativ behaftet. Als Fusion wird die Verschmelzung zweier Dinge beschrieben. Im Gegensatz zu einer Kollision erfolgt sie meist beabsichtigt und wird als positiv gesehen. Aber ganz egal ob das Aufeinandertreffen gewollt oder erzwungen ist, es entsteht immer etwas Neues und Überraschendes.

Wöchentlich variieren die Konzepte, nach denen verschiedene Objekte miteinander vermischt, verheiratet, verschmolzen, zusammengefügt oder gekreuzt wurden. Die Objekte wurden jede Woche neu gesammelt und ausgewählt. Der festgelegte Parameter dafür war das Inspirierende im Banalen. Entstanden ist eine Sammlung von Fusionen und Kollisionen.

Dieses Buch enthält eine Auswahl von gestalterischen Experimenten, die im Zeitraum von 6 Wochen entstanden sind.

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met bomen praten

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Über stille Vertraute in einer lauten Welt

Met bomen praten (dt.: mit bäumen reden) zeigt die Suche nach meinem Selbst und ist das Zwischenergebnis – nicht jedoch das Ende dieser Suche.

Der Kern des Projektes ist der Drang nach individuellem und instinktivem Sein. In zwei Installationen greife ich auf, dass ich als Kind und in meiner frühen Jugend in Bäumen Vertraute gesehen, und diesen viele Geschichten und Gedanken anvertraut habe.

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Installation 01

Die erste Installation ist in einem Flur oder Gang platziert und stellt eine Blätterwand da. Diese imitiert den Wald und verbirgt unter jedem Blatt Texte und Gedanken, die ich Bäumen anvertraut habe oder anvertrauen würde. Diese Texte können durch Interaktion mit der Blätterwand gelesen weden.

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Installation 02
Der Betrachter kommt durch einen Gang in einen hohen Raum, dessen Boden mit Blättern (visitenkartengroß) bedeckt ist. Auf diesen sind meine Gedanken, Geschichten und Gefühle zu lesen, die ich Bäumen anvertraut habe, oder anvertrauen würde.

Die Blätter
Alle Texte und Wörter sind aus Authentizitätsgründen auf meiner Muttersprache verfasst, da ich als Kind auf Niederländisch gedacht und geredet habe. Für deutschsprachige Betrachter sind allerdings Übersetzungen auf den jeweiligen Blättern zu lesen.

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Saadnayel Typeface

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WORK IN PROGRESS

Eine arabische Schrift, die vor allem Inspiration aus der Geschichte des Libanons, Straßenschildern, Reklamen, Kalligrafie, der Geschichte der arabischen Typografie und sonstigen typografischen Elementen des Libanons zieht.

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Arte Nova

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Über künstliche Intelligenz und Kunst

Welche kulturelle und künstlerische Rolle spielt die künstliche Intelligenz heute und morgen? Was kann sie und was kann sie nicht? Ist ein von einer KI generiertes Kunstwerk wirklich ein Kunstwerk? Viele Fragestellungen die bereits auf den Menschen bezogen, schwer zu beantworten sind, erhalten in dieser Umgebung einen völlig neuen Charakter. Nicht nur versuchen wir herauszufinden was die künstliche Intelligenz alles und vielleicht sogar Kunst hervorbringen kann, sondern erfahren hierdurch auch viel über das Wesen des Menschen.

Über eine Spanne von 486 Seiten, 7 Texte, 2 GAN Experimente und 6.400 Bilder versuchte ich mit Hilfe vieler anderer diese Fragen zu beantworten oder zumindest zum Bedenken dieser Fragen anzuregen.

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Die im Buch enthaltenen Essays behandeln die Fragen und Themen: worin unterscheiden sich Mensch und KI mit Blick auf die Kunst und Ethik, kann KI kreative Texte schreiben, wo liegen die Potenziale der KI in einer Kreativbranche, wie lassen sich verschiedene Kunstdefinitionen mit der KI vereinbaren und was sind die Folgen sollten die Werke als Kunst anerkannt werden und was ist der psychologische Hintergrund einer menschlichen und künstlichen Kreativität?

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Die hier zu sehenden grünen Balken, wurden durch ein Skript auf einer festen Y-Höhe, doch mit zufälliger X-Koordinate gesetzt.

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Um herauszufinden wie gut eine freizugängliche KI Bilder imitieren kann, speiste ich 92 ähnliche Bilder in eine Datenbank ein und lies 3.200 unterschiedliche Bilder über die Spanne von 50 Generationen, generieren. Zählt das Werk einer KI als ein Kunstwerk, wenn sie ein Bild eines als Kunst gewertetes Werk gut genug nachahmt? In diesem ersten Experiment beschäftigte ich mich mit den Werken Mark Rothko's.

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Entgegengesetzt dem ersten Experiment versuchte ich hier zu ermitteln, wie gut eine KI Dinge einfach »nachahmen« kann, sondern viel mehr ob eine KI gewissermaßen mit Inspiration umgehen kann. Ich gefüllte eine Datenbank mit mehreren Hundert mythologischen Gemälden aus dem Barock. Michelangelo Merisi da Caravaggio, Gian Lorenzo Bernini, Artemisia Gentileschi, Nicolas Poussin, Annibale Carracci und viele weitere. Durch die Ungleichmäßigkeit der Datenbank, konnte der Algorithmus nicht eine spezifische Art von Bild imitieren, sondern musste mit allen Werken gleichzeitig arbeiten. Die folgenden Seiten zeigen, wie der Algorithmus mit der Datenbank als Inspiration umging. Erneut 3.200 generierte Bilder über eine Spanne von 50 Generationen.

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Ein besonderer Dank geht an alle Autorinnen und Autoren, die mich mit ihren Gedanken und Texten unterstützten: Richard Hübner, Matthias Siegler, Mina Öller und Anne Klügl.

Befreite Gefühle

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Unterdrückung und Befreiung

Auch wenn es einfach nur menschlich ist, Gefühle zu haben, wird uns von klein auf vermittelt, diese nicht nach außen tragen zu dürfen. Wir fühlen uns falsch und schwach mit unseren Emotionen. Dabei sind sie Ausdruck unserer Individualität. Dieses Projekt beschäftigt sich sowohl mit der Unterdrückung von Gefühlen als auch mit deren Kern.

Drei der häufigsten gleichzeitig viele andere Emotionen umfassenden Gefühle sind Wut, Trauer und Liebe. Jedes dieser drei interagiert miteinander. Und jede dieser Emotionen unterdrücken wir immer wieder in unserem Alltag. An diesen drei Punkten orientierte ich mich, um individuelle Formen der Unterdrückung, aber auch der Befreiung dieser Gefühle zu visualisieren.

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