Konzept als Rezept

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Abschlussarbeit und Albumcover

Deine ersten 10.000 Bilder sind deine Schlechtesten - Helmut Newton

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Neue Interpretation von Der Absinth, von Edgar Degas

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Neue Interpretation von Der Traum, von Henri Rousseau

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Vorderseite des Albums "Knee High"

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Rückseite des Albums "Knee High"

positive Isolation, Corona und Sport

In den letzten Monaten hat der Isolationsbegriff mehr negative Konnotation erhalten. Das erzwungene Distanznehmen ließ uns auf viele unserer Gewohnheiten verzichten. Und trotzdem wird der eine oder andere im Laufe der Zeit auch einige schöne Seiten des Alleinseins kennengelernt haben. Denn auch wenn sie aktuell tendenziell nicht im Fokus steht, gibt es auch positive Isolation. Meine erste Fotoserie bildet einen meiner persönlichen Lieblingsorte ab, wo ich auch schon vor der Pandemie gerne meine Auszeit verbracht habe.
Mit meiner zweiten Arbeit möchte ich gegen den Schein der Aussichtslosigkeit vorgehen. Die Fotografien dokumentieren eine Auswahl an sportlichen Umsetzungen trotz räumlicher Beschränkung, der wir momentan alle ausgesetzt sind. Denn gewisse Gewohnheiten lassen sich in alternativer Form auch aktuell ausüben.

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Albumcover & Abstrakte Fotografie

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Neues fotografisches Arbeiten

Nach dem Erlernen der technischen Grundlagen der Fotografie stand vor allem das konzeptionelle und serielle Arbeiten im Fokus. Eine Auswahl von zwei in diesem Semester entstandenen Projekten ist hier zu sehen.

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Albumcover | »Über Nacht« von Oehl

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Vorder- und Rückseite

Einzelaufnahmen

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Für dieses alternative Cover des Albums »Über Nacht« der Band Oehl wurde das titelgebende und in den Liedern immer wieder auftretende Motiv fotografisch umgesetzt. Mehrere, über einen Zeitraum von etwa einer halben Stunde im Morgengrauen entstandene Aufnahmen, überlagern sich, wodurch sich der Übergang von der Nacht zum Tag in einem Bild einfangen lässt.

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Abstrakte Fotografie

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Konzept als Rezept

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Albumcover und Abschlussarbeit

Ein kleiner Einblick in mein erstes Semester in Fotografie. Hier gibt es sowohl Neuinterpretationen von Piet Mondriaan und Leonardo da Vinci als auch die eines Albumcovers zu sehen. Viel Spass!

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Albumcover "blond" Vorderseite

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Albumcover "blond" Rückseite

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Fotografische Neuinterpretation von "Das Abendmahl" von Leonardo da Vinci

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Fotografische Neuinterpretation der "Komposition mit Rot, Gelb, Blau und Schwarz" von Mondrian

Konzept ist Rezept

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GRENZEN DER NATUR
Grünflächen werden zu grauen Betonmassen verwandelt. Häuser werden gebaut. Bäume werden gefällt. Wälder werden verkleinert. Staudämme errichtet. Die Menschen beanspruchen immer mehr Platz für sich.
Wie verhält sich die Natur daraufhin? Damit beschäftigt sich meine Fotoserie „Grenzen der Natur“. Das Projekt soll den Blick für Details erweitern. Dinge festhalten die vielleicht auf den ersten Blick unscheinbar wirken. Wie die Natur sich in der Stadt verhält und wie der Mensch die Natur in der Stadt übersieht.

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„We let our heads cave in subject to a greater thing.“
- somethingfartoogoodtofeel by The Japanese House
Für das Plattencover von „The Japanese House“ wollte ich unbedingt einen Kontrast auf verschiedenen Ebenen erschaffen. Zum einen, da die Musik sehr ruhig ist aber auch viele elektrische Instrumente verwendet werden, die Stimme Sängerin für ihre Androgynität bekannt ist und die traurigen Songtexte im Widerspruch zu den heiteren Melodien stehen.

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Plattencover - The Japanese House

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Konzept ist Rezept

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Fotografie 1. Semester

Im Vordergrund jeder Arbeit im ersten Semester Fotografie stand ein durchdachtes Konzept, das sich später in unseren Fotografien wiederspiegeln sollte.

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Gitarre mit Blockflöte

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Der Wanderer über dem Nebelmeer

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Konzept ist Rezept

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Urban Jungle

Immer wieder bin ich fasziniert, welche unterschiedlichen Muster und geometrischen Formen auf Blättern zu erkennen sind. Um zu zeigen, wie schön die kleinen Dinge um uns herum sein können, entschloss ich mich, eine Fotoserie von Blättern meiner Zimmerpflanzen anzufertigen. Damit die Muster der feinen Blattstrukturen besser zu erkennen waren, beleuchtete ich die Blätter von hinten und fotografierte sie formatfüllend, sodass am Ende in der Serie die Linien der Blätter ein stilisiertes großes Blatt ergeben.

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Von der Beweglichkeit der Hände

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Am Ende des Arms sitzt das Schweizer Taschenmesser unter den menschlichen Gliedmaßen. Die Hand. Mit ihr können wir greifen, gestikulieren, ertasten, schreiben, Zuneigung und Hass ganz ohne Worte ausdrücken. Die Beweglichkeit der Hand ist so komplex, dass sie zugleich Traum und Albtraum von Ingenieur:innen ist, die menschenähnliche Roboter nachstellen wollen. Mit einer unbeschreiblichen Genauigkeit können wir einerseits fotorealistische Gemälde mit ihr zeichnen und andererseits mit richtigem Einsatz einen Wurfball auf rund 160km /h beschleunigen. Die Beweglichkeit der Hand ist beispiellos. Die Bilder sind durch die Bewegung meiner Hände auf einem Scanner entstanden.

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Aufgabenstellung in unserem Abschlussprojekt war es, zwei bekannte Gemälde fotografisch neu zu interpretieren. Das erste von mir ausgewählte Gemälde ist „Dogge mit Würsten“ von Wilhelm Trübner. Das Gemälde zeigt eine Dogge mit Wurstkette, die um ihre Schnauze hängt und unberührt bleibt. Das Ursprungsbild strotzt nur so vor Selbstdisziplin und Ordnung. Meine Fotografie ist eine zeitgemäße und realistischere Version dieses Gemäldes. Der Hund, den ich fotografiere, legt keine große Disziplin an den Tag und genießt die Würste ohne mit der Wimper zu zucken.
Das zweite von mir ausgewählte Gemälde ist „Le Rêve“ von Pablo Picasso. Ein Gemälde, das wie die meisten Werke Picassos, seine Vorliebe zu jungen nackten Frauen zeigt. Meine Neuinterpretation spielt mit dem Gegensatz Jung & Alt. Jedoch vereint die beiden der Traum, die Gedanken, die keiner erraten, nur vermuten kann. Mit meinem Setting möchte ich die größte Form der Gemütlichkeit ausdrücken und Kritik üben an Picassos immer wiederkehrender Reduzierung der Frau auf ihre Schönheit und Nacktheit.

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Wilhelm Trübner „Dogge mit Würsten“ (1877)

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Pablo Picasso „Le Rêve“ (1932)

Fotografie

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Isolation.
Diese Bilderreihe entstand um 01.00 Uhr nachts am Willy-Brandt-Kai in Würzburg. Alles war komplett leer, isoliert. Und obwohl keine Menschenseele, außer mir, dort war, war dieser Platz unglaublich dynamisch. Es war eine positive Isolation. Die Möwen und die Lichter ließen es nicht einsam wirken. Ruhig schon, isoliert auch, aber auf eine schöne Weise.

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unkenntlich.
Die wohl anti-anonymste Art der Fotografie ist die Portraitfotografie. Das Gesicht eines Menschen ist seine Identität, sein größter Wiedererkennungsfaktor.
Die Fotoserie „unkenntlich“ ist so eine Portraitreihe, bestehend aus fünf Arbeiten. Zusammen mit zwei meiner Kommilitoninnen buchten wir das Fotostudio und widmeten uns während der ersten Stunde lediglich der perfekten Beleuchtung. Nach dem Schaffen der perfekten Bedingungen für ein makelloses Portrait suchte Ich nach Möglichkeiten diese wieder zunichte zu machen. Mit verschiedenen Herangehensweisen machte ich mein Portrait also unkenntlich. Mit zusammengeknüllter Frischhaltefolie vor der Linse, falsch gesetztem Fokuspunkt und anderen diversen Materialien spielte ich damit, die Portraits auf ein gemeinsames Level der „Unkenntlichkeit“ zu bringen.
Intention der Serie war es den Betrachter zu provozieren; mit einer sonst sehr intimen Art der Fotografie zu spielen und dem Betrachter genau diesen privaten Zugang zum Bild zu nehmen. Intention: Provokation!

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Konzept ist Rezept

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Fotografie Grundlagen

Von allen sechs Projekten, die wir in diesem Semester gemacht haben, sind diese beiden Projekte meine Favoriten.
Beim ersten Projekt "Isolation" habe ich versucht, das Gefühl der Isolation zu verkörpern.
Das zweite Projekt "Feeling blue". Ich habe die blaue Farbe verwendet, um das Gefühl von Rührigkeit und Traurigkeit gleichzeitig auszudrücken.

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01_Isolation

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02_Isolation

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03_Isolation

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04_Isolation

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05_Isolation

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01_Feeling blue

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02_Feeling blue

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03_Feeling blue

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04_Feeling blue