Hello!
Plädoyer für den Weihnachtskitsch

Zhuhai – Wuerzburg Prof. Erich Schöls Interaktive Medien

BA Kommunikationsdesign / 3.-7. Semester

 

Kooperationsprojekt mit der Designfakultät des Beijing Institute of Technology in Zhuhai
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Es wurden 3 Themen-Cluster angeboten:
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1 Design und Ökologie

Weltweit kämpfen Regierungen und Verbände mit den Folgen des Klimawandels. Häufigkeit und Ausmaß von Unwetterereignissen haben zugenommen und werden zu einer wachsenden Gefahr für die Menschheit. Um klimatologische Zusammenhänge besser zu begreifen, ist Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten. Außerdem braucht es nachvollziehbare Vermittlungsmodelle, um kurz- bis mittelfristig ein neues ökologisches Bewußtsein zu schaffen – basierend auf Fakten, nicht auf Meinungen.

Sammeln Sie verfügbare Klimadaten und analysieren Sie deren Aussagen. Verbinden Sie unterschiedliche Datenquellen und schaffen Sie dadurch neue, weiterführende Kausalkomplexe. Welche Auffälligkeiten lassen sich extrahieren? Was hängt womit zusammen? Wie häufig treten welche Ereignisse in welchen Regionen auf? Gibt es historische Regelmäßigkeiten? Welchen Einfluss können solche Tools auf unser ökologisches Verständnis nehmen?
Entwerfen Sie ein interessantes digitales Vermittlungsmodell (Prototyp), das eventuell bessere Vorhersagen erlaubt oder strukturelle Zusammenhänge nachvollziehbarer beleuchtet.
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2 Social Media … neu, anders

Die global aktiven Social-Media-Plattformen sind in der Regel sehr beliebt und werden intensiv genutzt. Die Informationskultur schwankt dabei zwischen hilfreicher »Echtzeitbenachrichtigung« und oft fragwürdiger, egozentrischer »Zur-Schau-Stellung«. Gleichzeitig benötigt der Gebrauch vieler Plattformen sehr viel Aufmerksamkeit bei ständig sinkender Informationsqualität. Zuletzt sorgen Mobbing und andere kriminelle Machenschaften zunehmend für Probleme und lassen Social-Media-Umgebungen dadurch immer mehr zu einer Gefahr für – vor allem – junge Menschen werden.

Entwickeln Sie innovative Ansätze für eine neuartige digitale Kommunikationsplattform. Wer ist Zielgruppe? Worin unterscheidet sich Ihr Ansatz von bestehenden Plattformen und wie umgehen Sie deren Schwachstellen? Gibt es neuartige Sprachformen und Austauschregeln, die vielleicht primär visuell funktionieren? Gibt es Ideen zur Prävention gegen menschliche »Schwachstellen« (Neid, Hass und Gewalt)?
Am Ende soll ein in Teilen funktionsfähiger Prototyp entstehen, der die Vorteile Ihrer Ideen nachvollziehbar und überzeugend vermittelt.
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3 Digitale Tools im medizinischen Kontext

Die Digitalisierung spielt seit längerer Zeit eine immer stärkere Rolle in den Bereichen Medizin und Heilkunde und ermöglicht oft ganz neue Perspektiven. Richtig und werthaltig ist diese Entwicklung dann, wenn durch die Synergien echte Mehrwerte entstehen und sowohl Patient*innen als auch Ärzt*innen nicht digital bevormundet oder eingeschränkt werden. Ferner gilt es zu berücksichtigen, dass bei dem sensiblen Thema »Gesundheit« immer der Mensch mit seinen Gefühlen und Ängsten im Mittelpunkt zu stehen hat.
Gerade aber in der Patientenaufklärung, der Untersuchung von Massendaten oder der unterstützenden Analyse durch KI-Systeme zeigen digitale Tools ihre unterstützende Bedeutung in idealer Form.

Suchen Sie mittels entsprechender Recherche gute Anwendungsbeispiele, wo und wie sich digitale Anwendungen im Bereich der Medizin werthaltig einbinden lassen. Entwickeln Sie Lösungsansätze, die sich durch eine einfache, informative Bedienung auszeichnen und echte Vorteile bieten. Am Ende soll ein in Teilen funktionsfähiger Prototyp entstehen, der den Mehrwert nachvollziehbar und überzeugend vermittelt.