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Bodenschutz in der Land- und Forstwirtschaft

Wir verlieren den Boden unter den Füßen: wortwörtlich. Wer an Klimaschutz denkt, denkt womöglich zuerst an schmelzende Polkappen und steigende Meeresspiegel. Dass wir dabei sind, unsere fruchtbarsten Böden zu zerstören, wissen nur wenige.

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit verschiedenen Landwirt:innen und Organisationen.

Die Relevanz des Themas wird uns vor allem bewusst, wenn wir uns vor Augen führen, dass unser Ackerboden keine nachwachsende Ressource ist. Ein Zentimeter Boden entsteht in ca. 1000 Jahren. Nur etwa 12 % unserer Landfläche ist überhaupt landwirtschaftlich nutzbar. Durch intensive Nutzung kommt es zu Erosion und Desertifikation, die kaum rückgängig gemacht werden können. Ich möchte den Boden genauer betrachten und dabei mit denen ins Gespräch kommen, die die Zukunft unserer Böden in der Hand haben.

Die humusreiche fruchtbare Schicht des Bodens, die wir für die Produktion von Lebensmitteln und ein stabiles Ökosystem benötigen, ist nur in etwa 30 bis 40 cm dick. Zerstören wir diese, sind die Flächen nicht mehr nutzbar.

Es ist kaum möglich einmal zerstörten Boden wieder zu entsiegeln oder aufzubauen. Es dauert lange und ist zeit- und kostenaufwändig Böden wieder fruchtbar und nutzbar zu machen. Wir benötigen den Boden aber nicht nur für die Produktion von Nahrungsmitteln, sondern für auch für den Erhalt eines stabilen Ökosystems. Durch seine Filterleistung sorgt der Boden auch für sauberes Trinkwasser und bestimmt die Zusammensetzung des Meerwassers. Der Boden ist außerdem Lebensraum für tausende Mikro- und Makroorganismen.

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