Brutalschön

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Ärger, Bewunderung, Verachtung –
brutalistische Bauwerke polarisieren

Sichtbeton, geometrische Formen, eine skulpturale Erscheinung und ein kompromissloses Offenlegen der Konstruktion sind die Hauptmerkmale des Brutalismus.
Der Architekturstil verbreitete sich Mitte der 60er-Jahre
auf allen Kontinenten und mutierte schon bald zum Paradebeispiel für schlechten Geschmack und geschei-
terte Visionen. Seine ehrliche, kraftvolle und radikale Ästhetik wird häufig als unvollendet und grob miss-
verstanden. Der Verfall und der Abriss als Konsequenz.

Doch wer bestimmt die Denkmalwürdigkeit eines Bauwerkes das nicht auf den ersten Blick gefällig erscheint? Ist es abwegig, Häuser zu bauen, welche nicht ins Stadtbild passen wollen? Sie brechen mit der Harmonie und dem seltsamen Bedürfnis nach einem hübschen Freilichtmuseum.

2 Kommentare

Sehr schöne Fotos Lotte.

Hey,
siehe auch: St.Albert Kirche in der Lindleinsmühle?
ist als Baudenkmal erfasst..
o0

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