Wenn Blicke und Worte Grenzen überschreiten


Es scheinen unbedeutende Worte zu sein, doch hinterlassene sie tiefe Wunde bei ihren Adressat:innen. Diese Art der verbalen sexuellen Belästigung wird häufig als Catcalling bezeichnet. Abgetan als Kompliment oder blöder Spruch, wird dieser Alltagssexismus in unserer Gesellschaft nicht ernst genommen. Dabei sind die Opfer mit ihren Erfahrungen nicht allein.

Auch wir haben schon Catcalling erfahren und wissen wie
es sich anfühlt, wenn Worte, Blicke und Gesten Grenzen überschreiten. Ziel war es, eine Ausstellung zu entwickeln, welche das Leid, die Überforderung, Hilflosigkeit und Wut der Betroffenen nachempfinden lässt.

TRIGGER WARNUNG – Bilder beinhalten Schilderungen
von sexueller Belästigung

Im letzten Teil der Ausstellung verändert sich die Raumstimmung. Die weißen Wände und Informationstexte schaffen eine neutrale und weniger emotionale Atmosphäre.


Dieser Bereich der Ausstellung veranschaulicht anhand
verschiedener Statistiken wo Betroffenen verbale sexuelle Belästigung erfahren und gibt einen Überblick über die Rechtslage in Deutschland und anderen Ländern. Wichtig war uns auch, aufzuzeigen welche Folgen diese Art der sexuellen Belästigung haben kann und wie man sich dagegen wehren kann.

Wir danken allen Beteiligten für ihre Stimme,
ihre Kritik und ihre Unterstützung.


Insbesondere danken wir den vielen Betroffenen,
für ihr Vertrauen in uns und ihren Mut ihre
Erfahrungen zu teilen.

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