Die selbstgewählte Unmündigkeit

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Die Welt in der digitalen Filterblase

Die Arbeiten zeigen auf zwei Arten den Kreislauf, den eine digitale Information durchläuft.
Die Digitalisierung bietet Internetnutzer*innen ein Überangebot an Informationen und unbegrenzte Möglichkeiten für Kommunikation.
Auf sozialen Plattformen werden Interaktionen durch algorithmische Filter gelenkt und personalisiert. Nutzer*innen erhalten im Austausch ihrer persönlichen Daten ihr eigenes, ganz individuelles, digitales Weltbild: Die Filterblase. Sie verfallen einer menschlichen Schwäche, die ihnen die Netz-Ökonomie bietet: Die Nutzer*innen identifizieren sich mit den, auf sie zugeschnittenen digitalen Informations- und Kommunikationsangeboten und bleiben in ihrer selbstgewählten Unmündigkeit.

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