Dicktengleiche Kurrent

Edith ist ein Schriftentwurf, der die abstrakt gefassten Begriffe analog und digital visuell aufgreift und zu etwas Neuem vermengt. Dabei folgen die Formen keiner bestehenden Stilrichtung. Edith möchte gerade jene stereotypen Schubladen, derer sie sich bedient, durchbrechen.

Maßgeblicher Bestandteil des Projekts, ist die Dokumentation des Gestaltungsprozesses selbst.


Obwohl es sich um eine Projektdokumentation handelt, sind herkömmliche Bestandteile einer solchen beinahe gänzlich exkludiert. An ihrer Stelle ist jenes festgehalten, was oft bewusst ausgelassen wird.

Die Inhalte – jeder ein Querschnitt durch das Semester – bieten unterschiedlich tiefe Einblicke in den Arbeitsprozess und den (pandemiegeprägten) Alltag, in welchem er stattfindet. Kurze, subjektive und vom Moment geprägte Texte mischen sich mit Skizzen und Aufzeichnungen aus dem Gestaltungsprozess; sie bilden den Hauptstrang der Erzählung. Die photographischen Eindrücke erzählen nebenher ihre eigene Geschichte, welche sich oft weiter vom Projekt entfernt.

Die Beiträge selbst sind (bis auf Ausnahmen) an niemanden adressiert – in ihrer Sammlung dagegen richten sie sich an Studierende, kreativ Arbeitende oder schlicht Interessierte. Sie beschreiben Hintergründe und Umstände, unter denen das präsentierte Projekt entstanden ist.


Das Erleben eines produktiven Prozesses ist so
 unterschiedlich wie die Personen, die dahinter stehen. Der Dialog über Arbeitsweise und -gewohnheiten scheint dagegen eingeschlafen und von allgemein richtigen und funktionierenden Vorstellungen ausgebremst. Die vorliegende Dokumentation füttert den Austausch und hungert dabei nach Resonanz.

Da die Arbeit spontan entstandene Inhalte und Aufzeichnungen sammelt, zeigt sie kein vollständiges Bild. Die Umstände, unter denen viele Inhalte 
entstanden sind, sind in einer graphischen Visualisierung vereinfacht dargestellt.
siehe Abb. →


Entstanden im Modul Projektpraxis III, MA Informationsdesign
Betreut durch Prof. Gertrud Nolte

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