failoo – Das Spiel übers Scheitern

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Wir sind weder instinktgeleitete Tiere noch durchprogrammierte Maschinen oder gar göttliche Wesen. Wir können scheitern, weil wir Menschen sind und weil wir frei sind: frei, uns zu irren – frei, uns zu korrigieren – frei, uns weiterzuentwickeln. Charles Pépin

Scheitern in Deutschland ist eng mit Statusverlust und Schuld verknüpft. Es ist Zeit, dass wir daran etwas ändern.
Das Gesellschaftspiel failoo konfrontiert die Spielenden beim Versuch die Spitze des Spielfelds zu erreichen mit verschiedenen Aspekten von Erfolg und Misserfolg. Ein essentieller Bestandteil des Spiels ist die angeleitete Kommunikation zu persönlichen Scheitermomenten. So vermittelt failoo, dass Scheitern nicht nur ganz natürlich für uns Menschen ist, sondern auch hilfreich sein kann, um voranzukommen und uns weiterzuentwickeln.

Betreut durch: 1. Prüferin Prof. Gertrud Nolte, 2. Prüferin Patricia Hepp

Das Spielfeld besteht aus vier Ebenen. Die Ebenen werden durch ein Stecksystem miteinander verbunden. Dieses Stecksystem macht es möglich die oberen drei Ebenen um die Mittelachse zu drehen und das Spielfeld wandelbar zu halten.
Ziel des Spiels ist es die oberste Ebene des Spielfelds zu erreichen. Doch da es bei failoo auch darum geht zu zeigen, dass man nicht nur durch das Erreichen des Ziels etwas gewinnt, gibt es ein Alternativziel. Den sogenannten Erfahrungsbalken. Alle Spielenden erhalten zu Beginn des Spiels einen und können ihn im Verlauf des Spiels füllen. Wenn ein Spieler oder eine Spielerin ihn vollständig gefüllt hat, hat er oder sie auch gewonnen ohne die oberste Ebene des Spielfelds zu erreichen.

Die Karten bilden die Gesprächsgrundlage für das Spiel. Es gibt drei verschiedene Arten von Spielkarten und eine Tauschtafel, durch die die Wertigkeit der Spielchips festgelegt wird. Insgesamt gibt es 186 Karten bei failoo.
Durch die Austauschkarten werden die Spielenden angeleitet sich über eigenen Scheitererfahrungen auszutauschen. Bei den Wissenskarten werden verschiedenste Fragen rund um das Thema Scheitern gestellt. Wie wurde beispielsweise der Post-it erfunden? Über Situationskarten erhält der Spieler oder die Spielerin eine Momentaufnahme von Erfolg oder Misserfolg oder soll kleine Aufgaben gemeinsam mit oder gegen die Mitspielenden bearbeiten.

7 Kommentare

Schöne Idee, und es macht richtig Lust zu spielen. Gratuliere und drücke die Daumen für eine Markteinführung. Hier braucht’s das Scheitern nicht!

Das klingt nach einem coolen Spiel das zur Reflexion anregt. Hast du auch vor es auf den Markt zu bringen? Kann man dich dabei irgendwie unterstützen?

Voll spannend! Betätige mich seit Anfang 2020 mit einem Freund als Brettspielentwickler und -gestalter. Würde gern dieses ausprobieren, geht das?

Wenn du es über crowdfunding an den Markt bringen willst werd ich es definitiv unterstützen!

Ich finde die Idee, das Thema Scheitern spielerisch umzusetzen und zu etwas positivem zu machen richtig gut und wichtig! Sehr schön umgesetzt

Spannendes Thema und einfach toll umgesetzt! Sehr beeindruckend 🙂

Sehr schön, gefällt mir gut!

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