flüchtiges festhalten

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↑ ein Archiv der Unbeständigkeit

Es ist, als wäre Zeit eine Art vierte Dimension, die Dinge verstreichen und verziehen lässt. Zeit, dieses
ungreifbare etwas, das alles beeinflusst und Dinge erst flüchtig macht.
Und während alles sich verändert, ist es der Wandel,
der beständig bleibt. Die Flüchtigkeit der Dinge als gemeinsamer Nenner.

Hier der Versuch, Flüchtiges festzuhalten. Experimente, die zum Scheitern destiniert sind und dennoch – oder genau deswegen– in ihrer Summe eine Annäherung an das Ungreifbare schaffen sollen.

→ Das erste Kapitel stellt verschiedene theoretische Ansätze aus Kunst und Philosophie zum Thema vor.
Vom mahnenden Vanitas über ein melancholisch wertschätzendes mono no aware der japanischen Philosophie, erlaubt es einen ersten Einblick in die Erkenntnis der Vergänglichkeit allen Seins und den Umgang damit.

Doppelseite aus dem Kapitel THEORIE

Doppelseite aus dem Kapitel THEORIE

Doppelseite aus dem Kapitel THEORIE

Doppelseite aus dem Kapitel THEORIE

Doppelseite aus dem Kapitel THEORIE

Doppelseite aus dem Kapitel THEORIE

Doppelseite aus dem Kapitel THEORIE

Doppelseite aus dem Kapitel THEORIE

→ Das zweite Kapitel widmet sich dem WESEN.
Was ist es, das flüchtig sein in sich trägt?
Dinge, die in unserer Wahrnehmung definiert sind durch ihre Kurzlebigkeit und vielleicht auch durch diese erst ihren Wert bekommen.

Reprobild

Doppelseite aus dem Kapitel DAS WESEN: Himmel

Doppelseite aus dem Kapitel DAS WESEN: Himmel

Spiegelung Licht im Fluss

Veränderung des gekennzeichneten Ausschnitts in 2 Sekunden

→ Das dritte Kapitel handelt vom ZUSTAND.
Fernab von kitschigen Schnappschüssen ist es eine Auseinandersetzung mit den Szenerien und Augenblicken, die so leicht unbemerkt vorbeiziehen und im großen Geschehen verschwinden.

Zeitleiste Lidschläge

Doppelseite aus dem Kapitel DER ZUSTAND: erleuchtet

Doppelseite aus dem Kapitel DER ZUSTAND: erleuchtet

Wetterleuchten, Zeitraum 2 Sekunden

Doppelseite aus dem Kapitel DER ZUSTAND: erleuchtet

Wetterleuchten, Zeitraum 2 Sekunden

Doppelseite aus dem Kapitel DER ZUSTAND: Vorhang im Wind

→ Das vierte Kapitel zeigt die FOLGEN.
Handlungen, denen wir eigentlich nichts weiter zu schreiben würden, an die man kein zweites Mal denken würde – hätten sie nicht ihre Spuren hinterlassen.

Und so wird ein unbedachtes Tür öffnen, das Umbenennen eines Ordners, der Griff zum Feuerzeug zu einem bedeutsamen Ereignis.