Folgen der Fleischproduktion

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Ich entschied mich in diesem Semester im Kurs GRAPHIC SPACE dafür, mich mit dem Fleischkonsum und dabei besonders mit den Folgen der Fleischproduktion für die Umwelt auseinander zu setzen. Trotz des beginnenden Umdenkens in der Gesellschaft bezüglich fleischlastiger Ernährung und immer wieder auftretender Skandale in der Fleischindustrie, lässt ein grundlegender Wandel noch auf sich warten. Mir war es wichtig, einen Überblick über die Folgen der Fleischproduktion zu geben. Zunächst wollte ich über den weltweiten Fleischkonsum und dessen Entwicklung über die letzten Jahre aufklären. Auch der Einfluss auf den Regenwald aufgrund des Futteranbaus und der damit einher gehende Wasserverbrauch sind Themenschwerpunkte. Um aber auch konstruktive Informationen in mein Projekt zu integrieren, beschäftigte ich mich mit Handlungsoptionen und dem Umstieg zu einer fleischlosen Ernährung.

Auf den Stelen befinden sich Informationstexte, passend zu den einzelnen Themengebieten. Aufgelockert wird das Layout durch hervorgehobene Textpassagen und Piktogramme. Auf zwei der Informationsstelen befinden sich nur Infografiken, um die Menge an Text, der gelesen werden kann, zu reduzieren. Die Titel der einzelnen Stelen sind ziemlich groß gesetzt und damit „eingezwängt“. Dies soll noch einmal die Massentierhaltung bzw. den wenigen Platz, den die Tiere zur Verfügung haben, symbolisieren, weil ich die Tierhaltung nicht mithilfe von Informationen in meiner Ausstellung behandelt habe.

Im zweiten Teil der Ausstellung habe ich eine andere Art der Informationsvermittlung eingesetzt. Das zentrale Ausstellungsstück ist ein nach oben geöffneter Quader mit zwei Metallstangen, an denen je drei Schilder befestigt sind, welche, wenn Informationen erlangt werden sollen, gedreht werden können.
Diese weisen zwei Kategorien auf. Zunächst wird über Vorurteile der vegetarischen Ernährung aufgeklärt. Die zweite Kategorie bildet Statistiken bezüglich der fleischlosen Ernährung ab.

Um die Installation nicht gleich von außen sichtbar zu machen, entschloss ich mich, Wände einzuziehen, die den zweiten Teil der Ausstellung zunächst abschirmen.

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