Fotografie

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Isolation.
Diese Bilderreihe entstand um 01.00 Uhr nachts am Willy-Brandt-Kai in Würzburg. Alles war komplett leer, isoliert. Und obwohl keine Menschenseele, außer mir, dort war, war dieser Platz unglaublich dynamisch. Es war eine positive Isolation. Die Möwen und die Lichter ließen es nicht einsam wirken. Ruhig schon, isoliert auch, aber auf eine schöne Weise.

unkenntlich.
Die wohl anti-anonymste Art der Fotografie ist die Portraitfotografie. Das Gesicht eines Menschen ist seine Identität, sein größter Wiedererkennungsfaktor.
Die Fotoserie „unkenntlich“ ist so eine Portraitreihe, bestehend aus fünf Arbeiten. Zusammen mit zwei meiner Kommilitoninnen buchten wir das Fotostudio und widmeten uns während der ersten Stunde lediglich der perfekten Beleuchtung. Nach dem Schaffen der perfekten Bedingungen für ein makelloses Portrait suchte Ich nach Möglichkeiten diese wieder zunichte zu machen. Mit verschiedenen Herangehensweisen machte ich mein Portrait also unkenntlich. Mit zusammengeknüllter Frischhaltefolie vor der Linse, falsch gesetztem Fokuspunkt und anderen diversen Materialien spielte ich damit, die Portraits auf ein gemeinsames Level der „Unkenntlichkeit“ zu bringen.
Intention der Serie war es den Betrachter zu provozieren; mit einer sonst sehr intimen Art der Fotografie zu spielen und dem Betrachter genau diesen privaten Zugang zum Bild zu nehmen. Intention: Provokation!

4 Kommentare

Sehr schöne Bilder! Hoffe auf eine Serie dieser Portraitaufnahmen mit verschiedenen Personen!

Stark! 🙂

Tolle Serien!
Ich bin ein Fan deiner Schwarz-Weiß-Fotos 🙂
und die Texte zu den Serien finde ich sehr gelungen 👍

super schöne fotografien!

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