Lacrimosa

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Mozarts Requiem in einer Schrift.

Das Requiem in d-Moll (KV 626) aus dem Jahr 1791 ist eins meiner Lieblingsstücke von Mozart. Es hat eine unglaubliche Wirkung auf mich, die ich unbedingt in einer Schrift verkörpern wollte. Der gotische Kirchenmusik-Charakter des Requiems hat mich dazu angeregt, eine gotisch inspirierte Breitfederschrift mit feineren Renaissance-Antiqua-Elementen zu machen. Da das Requiem sakrale Feierlichkeit, Transzendenz und Düsterheit verkörpert, sind dies die ausschlaggebenden Charakteristika der Lacrimosa.

Der Kontrast zwischen kräftigen und mächtigen Motiven und sanften und leisen feinen Stellen des Requiems findet sich im hohen Strichstärkenkontrast wieder. Der hohe Schwarzwert sorgt für eine düstere und kräftige Wirkung, wogegen die dünnen Haarlinien die Feinheiten in den Chorstimmen und Streichern transportieren und die schwarzen Stellen ausgleichen. Die hohe und schmale Buchstabenform, die an den Kreuzgang gotischer Kathedralen erinnert, schafft eine symbolische Verbindung zum Himmelreich.

Charakteristika

Die Lacrimosa besteht aus einem Fließtextsatz und weiteren, von alten Schriften inspirierten Alternativzeichen für eine Verwendung als Displayschrift, um der Schrift einen altertümlicheren Charakter zu verleihen und um die Lesbarkeit im Fließtext nicht durch ungewöhnliche Zeichen einzuschränken. Alternativ zum zweiäugigem kleinen a steht auch ein einfaches einäugiges zur Auswahl.

Alternates

Fließtext mit Alternates

Ziffern

Ganz großen Dank an Frau Nolte, Jakob und Tessa, die dieses Semester trotz Einschränkungen spannend und lehrreich gemacht haben!

2 Kommentare

Bin ja echt so ein fan von dem namen! und daa kleine a ist ja einfach nur wahnsinnig schön!

<3

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