mehr oder weniger FREIHEIT?

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Warum tun wir uns so schwer, uns zu entscheiden?

Die Generation Y (Geburtsjahr 1980 - 2000) wird zunehmend von einem Gefühl der Überforderung durch zahlreiche Optionen, Wege und Entscheidungen geprägt.


Das Projekt mehr oder weniger Freiheit thematisiert verschiedene Aspekte dieses Gefühls – ich nenne es zu frei zu sein. In Form eines Magazins wird über verschiedene Themenbereiche und Sichtweisen informiert. Informierende Texte, eigene Erfahrungen und Studien bilden verschiedene Textebenen. Das Magazin funktioniert in Kombination mit herausnehmbaren Plakaten, die dann auf eine neue Weise zusammen arrangiert werden können. Hier wird der/die Betrachter:in vor die Entscheidung gestellt, wie setze ich das Plakat zusammen und wo lege ich die einzelnen Teile wieder hinein. Ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen, ist schwierig. Der Gedanke der Multioptionalität wird dadurch verstärkt und die Schwierigkeit der Entscheidungsfindung wird erlebbar gemacht.

Grundlage des Projekts war ein Buch mit dem Titel Ich weiß nicht, was ich wollen soll von Bas Kast.
In dem Buch prüft der Autor die These, warum wir trotz unserer Wohlstandsgesellschaft, mit all unseren Freiheiten und Privilegien, weniger zufrieden sind und das Zuviel die Entscheidungen immer mehr erschwert. Dies war eine wichtige Inspirationsquelle und Basis für meinen Inhalt.












Im Magazin selbst ist die Vielschichtigkeit der Thematik durch zwischengefasste Seiten unterschiedlicher Größe abgebildet. Auch die Wahl intensiver und vieler Farben als auch die verschiedenen Textebenen unterstützen dies.


In den Texten sind verschiedene Informationen und Ansichtspunkte zu finden. Neutrale Informationen zu dem jeweiligen Thema sind ergänzt durch eigene Erfahrungen, Studien oder Zitate. Folgend einige Beispiele.









Die herausnehmbaren Plakate habe ich mit einer Objekt- und Zitatebene gestaltet. Ich führte eine Umfrage in der Generation Y durch und fragte, welche Objekte mit Freiheit verbunden werden bzw. auf welche auch gerne mal verzichtet werden würde. Diese sollen die Generation wiederspiegeln und auch das Gefühl der vielen Optionen transportieren.


Die Zitatebene ist nochmal eine besondere, da ich hier Satzfetzen verwendete, die ich unterwegs aufschnappte. Sie passten erstaunlich gut in die verschiedenen Themenbereiche. Außerdem empfand ich das Bruchstückhafte als passend.

















Die Plakate, die beidseitig bedruckt sind, ergeben zusammengesetzt eine Größe von DIN A0. Sie sind in unterschiedlichen Formaten gestaltet und können gefaltet in das Magazin eingelegt werden.

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