met bomen praten

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Über stille Vertraute in einer lauten Welt

Met bomen praten (dt.: mit bäumen reden) zeigt die Suche nach meinem Selbst und ist das Zwischenergebnis – nicht jedoch das Ende dieser Suche.

Der Kern des Projektes ist der Drang nach individuellem und instinktivem Sein. In zwei Installationen greife ich auf, dass ich als Kind und in meiner frühen Jugend in Bäumen Vertraute gesehen, und diesen viele Geschichten und Gedanken anvertraut habe.

Installation 01

Die erste Installation ist in einem Flur oder Gang platziert und stellt eine Blätterwand da. Diese imitiert den Wald und verbirgt unter jedem Blatt Texte und Gedanken, die ich Bäumen anvertraut habe oder anvertrauen würde. Diese Texte können durch Interaktion mit der Blätterwand gelesen weden.

Installation 02
Der Betrachter kommt durch einen Gang in einen hohen Raum, dessen Boden mit Blättern (visitenkartengroß) bedeckt ist. Auf diesen sind meine Gedanken, Geschichten und Gefühle zu lesen, die ich Bäumen anvertraut habe, oder anvertrauen würde.

Die Blätter
Alle Texte und Wörter sind aus Authentizitätsgründen auf meiner Muttersprache verfasst, da ich als Kind auf Niederländisch gedacht und geredet habe. Für deutschsprachige Betrachter sind allerdings Übersetzungen auf den jeweiligen Blättern zu lesen.

4 Kommentare

Danke, für so ein persönliches Thema und den damit zusammenhängenden Wünschen und Gedanken. :*

Besonders das Erste Bild mit dem Wald und den zwei Personen gefällt mir sehr gut. Die Idee ist Klasse und danke für die Persönlichkeit.

Noch einmal Kind sein, wie ein Kind die Welt sehen und denken … toll, dass du dir noch so viele deiner damaligen Gedanken behalten konntest!

Und diese poetisch-schöne Arbeit trägt dazu bestimmt auch nochmal ihren Teil bei!

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