Plakatserie zum Thema „Greenwashing“

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Sustainibility sells. Anstatt aber ein ernsthaftes Umdenken und umweltfreundlichere Herstellungsmethoden einzuleiten, versuchen viele Unternehmen durch Werbung ein grünes Image zu vermitteln. Meist ist das aber nur bedingt oder gar nicht der Fall. Zum Beispiel, wenn das Kerngeschäft eines Unternehmens umweltschädlich ist, in der Werbung aber ein geringer Teil der Produkte als umweltfreundlich beworben wird. Die Konsumenten nehmen das gesamte Unternehmen als umweltfreundlich war. Diese Vorgehenweise nennt sich Greenwashing.

Format: A1

(Text unten) Der umweltbewusste Aspekt hinter dieser Kampagne ist verschwindend gering. Noch dazu äußert sich das Unternehmennicht zu den Herstellungsbedingungen der Kleidung, die, wie in der Kleidungsindustrie nicht unüblich, geringsten Standards entsprechen. Grün ist das nicht.

(Text unten) Durch einen biologischen Kakaoanbau wird unter Anderem die Umwelt nicht durch Pestizide und Gift aus Düngemitteln belastet. Das gleicht sich allerdings durch Anbau von Monokultren und vor allem durch Abholzung von immer mehr Regenwald aus. Dadurch gerät das natürliche Ökosystem aus dem Gleichgewicht und unterschiedlichste Tierarten verlieren ihren Lebensraum und sterben aus. Grün ist das nicht.

(Text unten) Zwar wird der Kaffe unter fairen Bedingungen hergestellt, aber wie nachhaltig und umweltbewusst die Herstellung ist, bleibt unklar. Außerdem produziert das Unternehmen durch die Art der Verpackung eine immense Menge Müll. Grün ist das nicht.

(Text unten) Aufpreise zahlen für Plastik. Das klingt nach einem guten Konzept. Wenn dieser Aufpreis aber so gering ist, dass er von Konsumenten ohne zu zögern in Kauf genommen wird, erfüllt er seinen Zweck kaum. Die Unmengen Plastik landen am Ende trotzdem als Wegferprodukt in unseren Meeren. Ein angenehmer Nebeneffekt sind allerdings die zusätzlichen Einnahmen für das Unternehmen. Grün ist das nicht.

(Text unten) Wenn ein Konzern aus der Kreuzfahrtindustrie mit Nachhaltigkeit wirbt, erregt das allein schon Aufmerksamkeit. Allerdings sind diese Bemühungen sehr halbherzig, wenn man einen Blick auf die Herstellung und Lagerung des Flüssigerdgases wirft, die immense Energie verbraucht und daher ähnlich umweltschädlich ist wie gewöhnliche Kraftstoffe. Grün ist das nicht.

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