Der Regenwald ist einer der wichtigsten Organismen dieser Erde. Er wird auch als die grüne Lunge des Planeten bezeichnet und ist für den Menschen unabdingbar.

Die Pflanzen im Regenwald nehmen das Gas-, CO2 (Kohlenstoffdioxid), aus der Luft auf und nutzen dieses für ihr eigenes Wachstum. Dabei entsteht Sauerstoff, der für uns Menschen Überlebenswichtig ist. Außerdem wird so das Klima auf der Erde stabilisiert. Trotz seiner wichtigen Rolle wird der Regenwald rigoros abgeholzt.

In meiner Semesterarbeit des Kurses „Graphic Space“ habe ich mich mit dem Regenwald beschäftigt. Hierbei war die Aufgabe diese Thematik (den Regenwald) 2-dimensional, als Wand, und 3-dimensional als Raum zu gestalten.

Die Installation besteht aus 1200 Säulen und hat eine Größe von 8x23 Metern. Durch den simulierten Wald führt ein Weg welcher mit Infosäulen ausgestattet ist.

Bei der Ansicht von oben lässt sich erkennen, dass nicht durchgehend überall Säulen sind. An einigen Stellen habe ich Säulen absichtlich rausgenommen oder sie in ihrer Höhe variieren lassen, da im Wald kein Baum wie die der andere ist. Außerdem wollte ich am den Enden den Waldrand, Ökoton, simulieren, weshalb eine etwas ausgefranste Optik bei dem Blick von oben entstand..

Bei dem Wechsel zwischen Seiten- und Vorderansicht lässt sich das Farbenspiel zwischen hellen und dunklen Grüntönen schön erkennen. Frontal sind die Seiten der Säulen dunkelgrün. Während die Seiten, wo es Text gibt ein helleres Grün haben.

Der Weg durch die Installation ist 23m lang. Durch die Biegungen im Gang, wirkt es weiter weg, so als ob der Gang an einer Stelle nicht mehr weiter geht, weshalb es auch ein wenig zum Überraschungsmoment kommt, sobald der weitere Teil des Ganges sichtbar wird.

Durch die zwei verschiedenen Grüntöne sowie aufgrund des Lichtes ergibt sich ein Schattenspiel zwischen den Säulen, welche nochmal die Masse der Säulen zeigt und wie weitlaufend diese sind.

Um die Installation interaktiver zu gestalten, gibt es diverse Funktionen, welche die Betrachtenden ausprobieren können. Es gibt Kästen zum Rausschieben an anderen Stellen gibt es die Möglichkeit sich etwas anzuhören.

An einigen Säulen befinden sich Knöpfe mit Lautsprechersymbolen. Durch Knopfbedienung lassen sich verschiedene Tierstimmen hören.

Im Zentrum der Installation ist ein etwa kreisförmiger Platz, welcher ebenfalls über eine Gelegenheit zum Sitzen verfügt. An den Wänden gibt es wie überall in der Installation Informationssäulen sowie kleine Bildelemente mit Randinformationen.

Der Ort ist zum Entspannen da und dafür die Gegend zu erkundigen. Der Ort gibt genug Platz für mehrere Personen und lässt ein Entspannteres umsehen zu.

Das sind ein paar Grafiken, die an vielen Säulen zu sehen sind. Einige von ihnen haben Informationen dabeistehen. So zum Beispiel die Blattschneideameise oder der Rosa Delfin.

Die Bilder sind nicht nur dafür da, den freien Platz auf den Säulen zu füllen, sie sollen auch die Vielfalt des Regenwaldes zeigen. Außerdem ist es immer schön, ein paar Überraschungen zu haben oder Dinge, die sich entdecken lassen.

Der Regenwald ist in Gefahr, aber wie viel Regenwald wird tatsächlich vernichtet?

Innerhalb von drei Minuten sterben neun fußballfeldgroße Teile des Regenwalds. Bei dieser Wand werden also Fußballfelder im gleichen Zeitraum abgezählt, die braunen stehen hierbei für den Teil, der nach diesen Minuten nicht mehr existiert.

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