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Schattensprung

Residenz Atelier

TEXT FÜR WEBPRÄSENZ

 
Ziel war die Erstellung eines Textes für eine Webseite. Da einer Webseite aber auch immer ein Projekt zu Grunde liegt, musste zuerst eine Projektidee entwickelt werden.
 
"Es wäre schön, wenn in Würzburg..."
Das war der Satz, der mir helfen sollte, auf eine Projektidee zu kommen.
 
Auf diesen Satz wendete ich zudem die sogenannte "Walt Disney Kreativitäts-Methode" an.
Diese besteht aus drei Phasen:
1: Träumer:in
2: Realist:in
3: Kritiker:in
 
Durch diesen Prozess ist also mein imaginäres Projekt "Residenz Atelier" entstanden.

FÜR WELCHES PROJEKT IST DIE WEBSEITE?
 
Bei dem Projekt handelt es sich um eine Solo-Kunstausstellung, bei der unbekannte und bisher unbeachtete Künstler:innen die Chance erhalten, ihre Werke den Einwohnern Würzburgs zu zeigen. Durch einen Wettbewerb wird entschieden, wer seine oder ihre Arbeiten präsentieren darf. Zu einem gestellten Thema müssen die Kunstschaffenden mindestens ein Werk erarbeiten. Die Ergebnisse werden anschließend von einer ausgewählten Jury gewertet. Der erste Platz erhält einen Monat lang einen Ausstellungsplatz für ihre oder seine Arbeiten. Für Werbung und Organisation wird gesorgt. Der Ort für die Ausstellung ist die Residenz in Würzburg.

WAS IST DIE KERNZIELGRUPPE?
 
Die Kernzielgruppe bei dem Projekt sind überwiegend junge erwachsene Künstler:innen. Vor allem solche, die bisher unbeachtet wurden und nicht die finanziellen Mittel besitzen, für ihre Kunst einen Ausstellungsplatz zu mieten. Doch auch Kunstbegeisterte und Kunstkritiker:innen sind als Besucher:innen Teil der Kernzielgruppe.

PERSONA
Chiara (20)
 
Etwas schräg, aber auch immer geradewegs Richtung Ziel.
Mit ihren knallgrün gefärbten Haaren und ihrem extravaganten Kleidungsstil sieht man ihr ihre Kunstbegeisterung und Kreativität förmlich an. Für sie gibt es nicht schöneres, als sich in ihren Kunstwerken zu verwirklichen und stundenlang in ihre eigene kleine Welt aus bunten Farben und dem Geruch von Ölfarbe einzutauchen. Schlaf kommt dabei meist zu kurz. Der Kaffee am Morgen ist oftmals die einzige Lösung um in der Uni nicht mit dem Pinsel in der Hand vom Stuhl zu fallen. Die schwarzen Augenringe jedoch bleiben als Narben der vergangenen Nacht und im letzten Moment fertiggestellter Projekte. Ihre Dozentin würde sie ja auf eine bessere Zeiteinteilung hinweisen, würden ihre Arbeiten nicht immer zu den besten des Kurses zählen. Doch für Chiara ist dieses Lob nicht genug und sie würde sich noch mehr Anerkennung wünschen. Dies stellt sie auch in einen

feministischen Kontext. - „Denkt man an große Künstler:innen, fallen den meisten überwiegend männliche Künstler ein“ - Ihr Traum ist es, das zu ändern und als Frau in der Kunstszene auch international Fuß zu fassen, erfolgreich zu werden und somit andere Künstlerinnen zu inspirieren.
Doch dieser Traum erscheint ihr, wenn sie in ihrem kleinen WG-Zimmer sitzt, unerreichbar. Sie wohnt in der Innenstadt von Würzburg, doch träumt schon seit sie denken kann von den großen Metropolen der Welt.

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