Hello!
Moona

Hey, hey, hier bekommst du einen kleinen Einblick in mein erstes Semester im Fach Typografie. Ich habe mich vorher noch nie wirklich mit dem Thema Typografie auseinandergesetzt. Das Einzige, was ich bis dato wusste, war, dass man ComicSans niemals nie verwendet. Was ich nicht wusste: Wie viel man überhaupt in diesem Fach lernen kann.

Über das Semester sind einige Sachen zusammengekommen. Wir haben Schriften vermaßt und vermessen, haben Buchstaben abgezeichnet, Plakate gestaltet und sogar eine ganze Zeitung erstellt.

Die Zeitungsdoppelseite mit eigenen Texten, Grafiken und sogar einem kleinen Gedicht war mit Abstand das aufwendigste Projekt, aber es hat sich gelohnt! Wenn du dir die komplette Zeitung anschauen willst, dann klicke auf den Link!

Im ersten Semester haben wir uns acht verschiedene Schriftarten mal genauer angeschaut und das wortwörtlich. Die Aufgabe war es diese Schriften im Detail kennenzulernen, also haben wir jeden Winkel, jede Kante und jede Strichstärkenänderung vermessen, um die Feinheiten der Buchstaben zu sehen. In diesem Fall war es die Rockwell – eine Egyptienne. Daran zu erkennen, dass die Serifen an den Buchstaben sehr dick, fast schon blockartig gestaltet und betont sind.

Ebenfalls mussten wir aus den vorher vermessenen Schriften einige Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen selbst auf Papier konstruieren. Ich habe meist aus den Buchstaben Wörter gelegt, da ich das deutlich ansprechender fand.

Am Anfang des Semesters haben wir acht unserer persönlichen Statements zu Politik, Kultur oder dem Weltgeschehen festgelegt. Jedes dieser Statements sollte ein handgezeichnetes Plakat erhalten, auf welchem eine der zuvor untersuchten Schriften verwendet wurde. Die Komposition sollte die Aussage möglichst gut stützen. Außerdem gab es zu jeder Schrift noch eine kleine Extraaufgabe.

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander, auch in Deutschland. Ein strukturelles Problem, welches behoben werden muss.
Schrift: Futura

Ich bin für einen respektvollen Umgang im Meinungsaustausch untereinander. Beleidigungen und Hass führen niemals zu einer sachlichen Diskussion.
Schrift: Univers

Auch die Kultur- und Kreativwirtschaft hat in Coronazeiten sehr leiden müssen. Damit auch nach der Pandemie die kleinen Bühnen bespielt werden können, muss diese Industrie unterstützt werden.
Schrift: Amsterdamer Garamond

Gleiche Bildungschancen für alle findet, glaube ich, jeder erstrebenswert.
Schrift: TimesNewRoman

Die Klimakrise ist das größte Problem des 21. Jahrhunderts. Nicht nur den Polarbären geht es am Ende des Jahrhunderts nicht mehr so gut.
Schrift: Bodoni

Museen sind ein wundervoller Ort die Geschichte der Menschheit zu erleben. Jedes Museum erzählt hierbei einen kleinen Teil dieser Geschichte.
Schrift: WilhelmKlingsporGotisch

Meiner Meinung nach ist die Deutschen Bahn im Durchschnitt deutlich zu teuer, weshalb sich viele Menschen dafür entscheiden auf den umweltunfreundlicheren Individualverkehr umzusteigen oder sogar zu fliegen.
Schrift: Bembo

Die Medien leisten wichtige Arbeit für die Bevölkerung, da sie durch Berichterstattung und öffentliche Diskussion das politische Geschehen durchleuchten.
Schrift: Rockwell

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.