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ILLUSTRATIONEN

Typografische Schriftkompositionen

Acht Schriften und deren Vermessungen, die davon abgezeichneten Buchstaben, Zeichen und Zahlen sowie die zugehörigen Kompositionen. Hier zeige ich euch auf, was wir im ersten Semester bei Prof. Gertrud Nolte gemacht haben.

Hier sind ein paar Beispiele, wie wir/ ich die Schriften vermessen und abgezeichnet habe/n.

Als Nächstes zeige ich euch die Kompositionen zu den jeweiligen acht Schriften. Anfang des Semesters schrieben wir einen Brief an Frau Nolte und sollten darin, zu je zwei kulturellen, zwei gesellschaftlichen, zwei wirtschaftlichen und zwei politischen Themen kurz unsere Haltung schreiben. Zu diesen jeweiligen Statements sollten wir dann acht verschiedenen Plakaten mit den dazu passenden Schriften entwerfen und händisch skizzieren.

1. Schrift: Futura
„#MeToo“

Der Hashtag „MeToo“, welcher um die Welt ging, fasst das Thema der sexuellen Belästigung/ Missbrauch aller Geschlechter auf. Hier geht es mir vor allem darum, auf dieses Thema aufmerksam zu machen, weshalb ich auch gerade diese die Schrift gewählt habe. So simpel wie möglich, es soll stark wirken, denn es braucht viel Kraft und Mut, darüber zu sprechen.

2. Schrift: Univers
„der weiße alte Mann in dir“

Hierbei handelt es sich um eine in der Gesellschaft verwendete Bezeichnung einer Person. Da es um das Thema Rassismus/Sexismus geht, habe ich mich für diese Schrift entschieden. Es soll stark wirken und auffallen.

3. Schrift: Amsterdamer Garamond
„Pointillismus“

Die Kunst des Impressionismus, Pointillismus: Bei letzterem wird mit Punkten gemalt, so auch hier das P im Pointillismusmanier. Die Amsterdamer Garamond ist eigenwillig und wirkt spontan (auch wenn sie es nicht ist), welche an den Impressionismus erinnert. Wie auch am Ende eines Textes steht der Begriff Pointillismus am Ende der Seite mit einem abschließenden Punkt.

4. Schrift: Times New Roman
„Can’t you hear me? – World”

Die Welt schreit uns an, aber wir hören sie nicht. Täglich erfahren wir von unterschiedlichsten Umweltkatastrophen weltweit, doch ignorieren wir sie oder gehen viel zu wenig dagegen vor. „Kannst du mich nicht hören?“, schreit die Welt.

5. Schrift: Bodoni
„Studierende – Lehrende – Beamte – Burnout“

Lehramtsstudierende haben immer noch Schwierigkeiten, sich in psychische Behandlung zu begeben, da sie sonst nicht verbeamtet werden. Deshalb gehen auch viele Studierende nicht in Therapie und schieben es so lange auf, bis sie oftmals einen Burn-out haben.

6. Klingspor Gotisch (farbige Details)
„Spitzenschuhe“

Hierbei geht es um das Thema Ballett, Tänzer, Tänzerinnen und was für harte Arbeit sie in ihrem Beruf leisten. Meist schon von klein auf getrimmt, bluten sie als 12-Jährige ihre Spitzenschuhe voll, doch auf der Bühne sieht es aus, als würden sie schweben.

7. Bembo kursiv (Verschmelzung)
„das Kind in dir“

Hier handelt es sich um das Thema und das Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ der Bestsellerautorin Stefanie Stahl. Es geht um uns selbst, wie wir heute noch als erwachsendes „ich“ wie ein Spiegelbild für das Kind von damals in uns tragen.

8. Rockwell
„Immobilienrente“

Der demografische Wandel. Ich habe mir schon ein paarmal die Frage gestellt, wie denn das in Zukunft für uns sein wird. Wird es die Rente für uns so geben, wie sie heute ist? Oder müssen wir uns vorsorglich selbst darum kümmern, wie z. B. hier die Immobilienrente. Immobilien sind wie ein Haus aufgestellt und die Lichter / Schatten fallen wie bei einem Haus durch die „Fenster“. Die Rente habe ich vorne ein bisschen verstreut, weil uns ja eben noch nicht bewusst ist, wie es um uns später steht und ob dies die Lösung für uns wäre. (Diese Aufgabe war mit Fotoexperimenten und der Wirkung von Licht und Schatten zu bearbeiten.)

Und zu guter letzt habe ich hier noch meinen Zeitungsartikel, welchen wir alle für diesen Kurs erarbeiteten.

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