Vorschläge

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Vorschläge ist ein Tool, welches sich in jedem gängigen Betriebssystem für Smartphones finden lässt. Es soll das Schreiben erleichtern,indem es den Nutzer*innen oft geschriebene, oder gängige Wörter vorschlägt. So lassen sich laut Apple »vollständige Sätze mit nur wenigen Anschlägen verfassen.« Da die Funktionsweise von den meisten Anbieter*innen eher oberflächlich beschrieben wird, gibt es hier nochmal die Erklärung von Apple: »Beim Tippen werden Wörter oder Ausdrücke vorgeschlagen, die du vermulich als Nächstes schreiben wirst. Die Auswahl basiert auf vergangenen Konversationen, auf deinem Schreibstil und selbst auf den mit Safari aufgerufenen Websites.« Das bedeutet ja, dass sich die Vorschläge der Nutzer*innen immens unterscheiden müssten, da wir alle die Sprache unterschiedlich verwenden. In diesem Buch werden mehrere Versuche, in denen mit den Vorschlägen experimentiert wurde, dargestellt. Viele der daraus entstandenen Sätze sind eigenartig, skurril und bizarr.

Cover

Vorderseite

Buchtitel

Inhaltsangabe

Vorwort

Versuchserklärung 1

Versuchserklärung 2

Vorder- und Rückseite

Rückseite

Die Versuche sind in zwei Hälften aufgeteilt. Zum einen gibt es eine Versuchsreihe mehrerer Proband*innen und zum anderen eine, die immer mit dem gleichen Proband, mir, durchgeführt wurde. An allen Ergebnissen befindet sich immer ein kleiner Anhang mit dem jeweiligen Namen und dem genutzten Betriebssystem der Proband*in.
Zunächst aber, sollte ganz grundsätzlich untersucht werden, wie sehr die Sätze variieren. Deswegen gab es bei den Versuchen einen simplen Start. Die Proband*innen sollten, ohne bestimmte Vorgaben und ganz willkürlich, Sätze mit den Vorschlägen generieren. Hier entstand eine große Vielfalt, und die Annahme, dass diese sich stark voneinander unterscheiden, wurde bestätigt.All diese Sätze sind auf einer Doppelseite in diesem Buch zusammengefasst.

Doppelseite willkürlich generierter Sätze

Auszug aus Doppelseite

Auszug aus Doppelseite

Auszug aus Doppelseite

Da dieser Versuch aber noch recht frei und ohne ein bestimmtes Schema vollzogen wurde, konnte man die Sätze noch nicht gut miteinander vergleichen. Daher gab es beim nächsten Versuch gewissen Einschränkungen. Es wurden 4 unvollendete Sätze vorgegeben, die alle von den Proband*innen mit den Vorschlägen ergänzt werden sollten. Um zu beobachten, wie sich die Vorschläge bei ähnlichen Wortfolgen verhalten, gab es die Bedingung, dass man nur so viel ergänzen durfte, bis der Satz aus 5 Wörtern besteht. Die Ergebnisse wurden dann gegenübergestellt und eine gewisse Vergleichbarkeit war nun vorhanden, denn aufgrund der selben Wortanzahl, konnten die generierten Sätze nicht mehr so stark voneinander abweichen. Es kamen des Öfteren die selben Wörter vor, weil durch den gleichbleibenden Kontext der 4 vorgegebenen Sätze die Vorschläge bei den Proband* innen oft ähnliche Ergebnisse lieferten.

Versuch 1

Ergebnisse aus Versuch 1

Ergebnisse aus Versuch 1

Um nun doch wieder etwas mehr Variation mit ins Spiel zu bringen, bekamen die Proband*innen die gleiche Aufgabe nochmal, mit dem Unterschied, dass beim zweiten Durchlauf keine Wortanzahl festgelegt wurde. Die Sätze beginnen also,wie schon im vorherigen Versuch, mit den selben Worten, variieren aber dann in der Wortanzahl. Diese Reihe an Ergebnissen ist besonders zufriedenstellend, da sie eine Mischung aus den ersten beiden Versuchen ist, und somit eine gute Balance zwischen Vergleichbarkeit und Variation vorherrscht. Vor allem hier entstanden besonders skurrile Aussagen.

Versuch 2

Ergebnisse aus Versuch 2

Auszug aus Versuch 2

Auszug aus Versuch 2

Auszug aus Versuch 2

Auszug aus Versuch 2

Auszug aus Versuch 2

Auszug aus Versuch 2

Die zweite Hälfte der Versuche reduziert sich auf mein Macbook. Hier lag der Schwerpunkt darin, die eigenen Vorschläge mit Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe zu manipulieren und danach mit den manipulierten Vorschlägen eigene Sätze zu generieren. Da die Funktion aber bei Copy and Paste Texten nicht greifen, mussten die Gedichte wirklich Buchstabe für Buchstabe getippt werden, um in den Wortschatz integriert zu werden. Zur Vereinfachung wurde hier der Automator von macOS verwendet, mit dem man verschiedene Routineaufgaben automatisiert ablaufen lassen kann. Der Automator hat beide Gedichte drei Stunden lang wiederholt eingegeben. Die generierten Sätze werden hier gezeigt.

zweites Gedicht

Schluss

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