Wo Bücher bis zur Decke reichen

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Bücher im Frauenland

Wir 2. Semestler:innen aus dem Typografiekurs bei Frau Prof. Nolte haben uns dieses Semester mit unseren Lieblingsplätzen in Würzburg beschäftigt. Auf typografische Weise möchten wir unsere persönlich ausgewählten Ort näher bringen.
Auf meiner Seite geht es um eine Buchhandlung, die in mitten eines reinen Wohngebiets, mit einer reichen Fülle von Büchern in einem unkonventionellem Ordungssystem in das Reich des Lesens lockt.

Die erste Aufgabe war die Entwicklung eines verbindenden Plans für all unsere Orte. Mein Konzept lief auf eine Postkarte hinaus, die auf der einen Seite als Einladung als auch als Orientierung beim Rundgang selbst verwendet werden kann.

Im nächsten Schritt gaben wir unseren Lieblingsplätzen einen für den Ort passenden sowie ein paradoxen neuen „Namen“. Die auffällig wenigen, fehlenden Möbel im Ordnungssystem der Buchhandlung ließen mich auf den Namen buchliert kommen denn die Räumlichkeit ist alles andere als möbliert.
Bei der paradoxen Namensfindung orientierte ich mich an der Silhouette der Bücherlandschaft. Die Bücherstapel ähneln architektonischen Strukturen, die dazu einladen erklettert zu werden.

In einer zum Ort passenden „Textform“ beschrieben wir bei der 4. Aufgabe unseren Lieblingsplatz.
Ich habe mich für ein Gedicht entschieden, das im Rahmen eines Gedichtbandes zum Würzburger Raum, erscheinen soll.

Für die Aufgabe „Typografie im Raum“ bediente ich mich an der Typografie meines Paradoxen Namens. Die Reihenfolge der Buchstaben spiegelt den Abblauf der Route also die einzelnen Züge, die Architektur zu erklettern, wieder.

Im nächsten Schritt erarbeiteten wir eine Infotafel. Ich überlegte mir als informatives Konzept die Initiative
„20 Buchhandlungen, 20 Tafeln“, die sich dafür einsetzt, relativ außerhalb gelegen Buchhandlungen in und um
Würzburg in der Innenstand an Hauswänden anzupreisen.

In unserer vorletzten Aufgabe reduzierten wir unseren Ort auf das Einfachste und Grundsätzlichste. Das spezifische Element in meinem Fall, waren die hohen vom Boden aus stapelnden Büchertürme, die zum Motiv meines Piktogramms wurden.

Unser gemeinsam gestaltetes #WAM Magazin bildet den Abschluss der typografischen Ortsbearbeitung. Meine Seiten des Magazins beinhalten eine Analyse der Qualität einer Buchempfehlung konstruiert durch algorithmischen Verfahrens VS einer menschlichen Einschätzung; den aktuellen Wandel im Buchmarkt kontextuiert mit meiner eigenen Vorstellungen, Definition von Wandel sowie einer detaillierten Beschreibung von „Bücher im Frauenland“.

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